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Mittwoch, 8 Uhr: Einchecken und Zimmerbezug in der Clinic Utoquai in Zürich - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
Die Patientin nimmt vor der Operation einen Entzündungshemmer und ein Medikament zum Schutz ihres empfindlichen Magens - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
9.05 Uhr: Der Chirurg Christophe Christ beginnt auf der rechten Gesichtshälfte der Patientin die Linien zu markieren, ... - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
entlang denen die Haut und einen Teil der Fettmuskelschicht ablösen wird - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
9.11 Uhr: Christophe Christ und seine Assistentin machen sich für die Operation bereit. Die Patientin schläft in einer Vollnarkose - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
Die blaue Fingerhülse (Pulsoxymeter) misst den Sauerstoff gehalt im Blut - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
Der Operationssaal der Clinic Utoquai - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
9.20 Uhr: Der Chirurg setzt den ersten Schnitt und arbeitet sich Millimeter um Millimeter vor. Subkutanes Fett kommt zum Vorschein, mimische Muskeln und Faszien - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
Mit dem Schwanenhals, einem S-förmigen Haken, wird die abgelöste Haut angehoben, um die Sicht für den Chirurgen zu verbessern - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
9.24 Uhr: Mit der Liposuktionspumpe saugt der Chirurg einen Fettbeutel unter dem Kinn ab. Der Plastikbehälter fängt 60 bis 70 Milliliter Fett auf - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
9.30 Uhr: Immer tiefer gleitet die Schere unter die Haut. Diese muss bis zum Kinn vollständig abgelöst werden - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
10.29 Uhr: Der Chirurg präsentiert den Hautüberschuss. Er zieht die Haut mit beiden Händen über das Ohr ... - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
und schneidet neben, über und unter dem Ohr je drei Zentimenter ab - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
10.50 Uhr: Der Chirurg bestimmt, wie viel der überschüssigen Haut abgeschnitten werden soll - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
11.10 Uhr: Die linke Gesichtshälfte wird markiert - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
11.55 Uhr: Die Haut hinter dem linken Ohr wird festgenäht - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034

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Fäden einen Tag nach der Operation - /beauty/pflege/facelifting-ich-habs-getan-12034
Zwei Monate nach der Operation ist die Narbe kaum mehr zu sehen
Facelifting - Ich habs getan!
Sabine L.* wollte endlich nicht mehr müder aussehen, als sie sich fühlte. Sie entschied sich für eine Mittelgesicht-Hals-Straffung. annabelle war bei der Operation dabei.
Mittwochmorgen, 8 Uhr: Sie fühle sich so ruhig, sagt sie, als hätte sie nicht eine dreistündige Operation vor sich, sondern bloss eine Behandlung beim Zahnarzt. Warum sollte sie auch aufgeregt sein? Sie würde nach dem Eingriff noch ganz sie selbst sein, aber endlich nicht mehr so müde aussehen, sondern nur viel frischer, als wäre sie ausgeschlafen und ein bisschen verliebt, das sei ihr Ziel. Sie habe einen jugendlichen Körper, da passe dieses Gesicht einfach nicht mehr dazu, in das die vergangenen Jahre Spuren gezeichnet und ihr eine Schwermut unterstellt haben, die ihr fremd sei.
Sabine L. (47) sitzt im weissen Morgenrock in ihrem Zimmer in der Clinic Utoquai in Zürich, vor sich auf dem Tisch ein Becher mit einem Ponstan, das sie zur Entzündungshemmung einnehmen muss. Sie ist ungeschminkt, ihre Haare sind zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden, seit dem letzten Abend hat sie nichts mehr gegessen, nur Tee und Wasser getrunken, vor der Operation muss sie vollkommen nüchtern sein. Ihre Gelassenheit überrascht sogar die Operationsschwester, die zur Tür hereinschaut, um ihr zu sagen, dass der Anästhesist sie gleich für die Narkose abholen wird. Sabine nickt. Es sei ja nicht ihre erste Operation, erklärt sie. Vor neun Jahren hatte sie sich die obere und untere Augenpartie straffen lassen. Damals lag eine schwere Zeit hinter ihr, sie war allein erziehende Mutter von Zwillingen, hatte viel Gewicht verloren und konnte ihren «Cockerspaniel-Blick» nicht mehr ertragen. Der Eingriff straffte nicht nur ihre Augen, sondern auch ihr Selbstbewusstsein. Seither geht sie zweimal jährlich in den «Service», lässt sich zur Aufrechterhaltung des optischen Status quo stoisch Botox in die Stirn und um die Augen spritzen. Jetzt aber ist die Zeit reif für etwas Grösseres, für die Mittelgesicht-Hals-Straffung, die auch ihre Nasolabial- und Halsfalten glätten wird. Das beste Alter für diese Korrektur, so die Meinung der Schönheitschirurgen, ist zwischen vierzig und fünfzig, die Haut hat dann noch eine gute Spannung, die Wunden verheilen besser, das Resultat sieht natürlicher aus. Sabines Timing ist perfekt. Vor ihr liegen zudem zwei Wochen Ferien. Danach würde sie ihre Arbeit als Geschäftsführerin eines Innendekorationsladens wieder aufnehmen können.
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