Wellness-Tipp

Erholung im Hotel Intercontinental in Davos GR

Text: Thomas Wernli

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annabelle-Produktionsleiter Thomas Wernli liebt das Flair inter-nationaler Hotelketten. Schweizer Gastfreundschaft im Intercontinental Davos machte sein Glück perfekt.

Mein erster Eindruck:
Futuristisch, mutig, markant. Passt genauso in die Berglandschaft wie zur höchsten Stadt Europas.

Das hat mich überrascht:
Von aussen wirkt der Bau des Münch- ner Architekturbüros Oikios kühl. Warm ums Herz wirds einem aber in den grosszügigen Zimmern (ab 37 Quadratmeter) mit Eichenholzböden und einer Prise Edelweiss-Chic.

Das hat mich nicht überrascht:
Dass das im Dezember 2013 eröffnete Intercontinental als Switzerland’s Leading Hotel 2015 ausgezeichnet wurde.

Mein Highlight:
Die Balkone in jedem Zimmer! Sie sorgen für Frischluft und Aussicht und durchstechen wie Poren die golden schimmernde Fassade aus 790 Metall-Einzelteilen. Betrachtet man das architektonische Meisterwerk genauer, ist es eher ein goldener Tannzapfen als ein goldenes Ei, wie es oft genannt wird.

Zwei Details, die mir aufgefallen sind,
die Moderne mit Tradition verbinden und damit die Philosophie des Hauses auf den Punkt bringen: 1. Der Lift ohne Knöpfe! Hält man den Zimmerbadge hin, weiss er, wohin ich will. Genial. 2. Die Wettervorhersage für den nächsten Tag wird auf einer handgeschriebenen Karte abends ins Zimmer gelegt. Sympathisch.

Mein Lieblingsort
... ist die Lobby mit dem spektakulären «Wave Chandelier» des deutschen Designers Moritz Walde- meyer aus 1400 Glaskugeln (Foto oben links). Dort könnte ich stundenlang am Cheminée sitzen und das Kommen und Gehen der Gäste beobachten.

Was ich als Direktor ändern würde:
Wellnessbereich und Aussenpool vergrössern.

Davon träume ich immer noch:
Von der Massage in einer privaten Spa-Suite.

Baslerstrasse 9, 7260 Davos Dorf, Tel. 081 414 04 00, www.intercontinental.com; DZ ab 350 Fr. (Winter), ab 250 Fr. (Sommer)

Thomas Wernli

Der Produktionsleiter ist bei annabelle für Planung und Organisation zuständig und textet alle Schlagzeilen. Gern schreibt er auch längere Texte, etwa für die Kolumne «Der bewegte Mann».

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