Entspannungs-Tipps

Wellness von Welt: Spa-Tipps für Ihre Wohlfühloase

Redaktion: Olivia Goricanec, Gianna Bärtsch

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Nordisches Spa-Paradies

Ozeanisches Spa-Paradies

Orientalisches Spa-Paradies

Asiatisches Spa-Paradies

Von Finnland bis Fidschi: Viermal Spa fürs heimische Bad.

Nordisches Spa-Paradies

Von Wäldern bedeckte unendliche Weiten, eine mystische, menschenarme Landschaft, durch die ein Wind weht, der immer ein wenig rauer, kälter und kräftiger ist als anderswo – das ist der hohe Norden. Weil auch seine Bewohner es gern gemütlich haben, kennen sie viele Rituale, mit denen sie in den harten Wintermonaten für Entspannung und wohltuende Wärme sorgen: In Finnland ist die Sauna ein fester Bestandteil der Lebenskultur, Isländer geniessen ihre heissen Quellen, und in Irland schätzt man die heilsame Wirkung von Seetangbädern. Mit dem folgenden Verwöhnprogramm im nordischen Stil vertreiben Sie den hartnäckigsten Winterblues.

Tipps:

  • Ein Bad dient nicht nur der Reinigung, es ist ein Ritual, das Körper und Sinne verwöhnt, bei kalten Temperaturen wärmt und heilend wirkt. Das Schaumbad mit Malvenblüten entspannt und beruhigt die Haut. Ein Nackenkissen sorgt für den Extra-Relaxmoment in der Wanne.
  • Sie massiert, peelt und fördert die Durchblutung: die Badebürste. Kreisende Bewegungen Richtung Herz wärmen den Körper und kurbeln den Kreislauf an. Die Badebürste kann trocken oder nass angewendet werden, entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für ein angenehmes Prickeln. Strapazierte oder sehr empfindliche Hautpartien aussparen.
  • Unter der Dusche sorgt ein Peeling für Tiefenreinigung und eine glatte Haut. Es kann am ganzen Körper oder gezielt an rauen Stellen angewendet werden und bereitet optimal auf die anschliessende Pflege vor.
  • Wenn draussen eisige Temperaturen herrschen, braucht die Haut eine Extraportion Pflege. Sei es mit einer Körperbutter, einer Körpercrème oder mit einem Öl. Auch das Milch-Serum verwöhnt die Haut intensiv und sorgt durch die leichte Textur gleichzeitig für ein Frische-Erlebnis. Auf Ellbogen und anderen trockenen Stellen eine dickere Schicht auftragen und einwirken lassen. Man vergisst sie gern, aber unsere Füsse sollten auch im Winter gut gepflegt werden. Ein mit Pfefferminzextrakt angereichertes Fussseifenpeeling schrubbt Hornhaut und Wintermüdigkeit weg. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, gönnt sich zuerst ein warmes Fussbad mit Rosmarinöl, das schwere Füsse wieder federleicht werden lässt.
  • Feuchtigkeit ist auch in der kalten Jahreszeit das A und O in der Pflege. Optimal versorgt ist die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Ölen, sie nähren reichhaltig und schützen vor den winterlichen Strapazen. Komplett wird das Verwöhnprogramm mit der Gesichtscrème, die mit kreisenden Bewegungen sanft einmassiert wird.
  • Verwöhnen Sie Körper und Seele zusätzlich mit Duftkerzen in Ihrer Lieblingsnote und beruhigenden Tees. Kräuterteemischungen wirken entspannend, wärmen von innen und sind ein wunderbarer Begleiter für die nordische Wellnesszeremonie in den eigenen vier Wänden.

Ozeanisches Spa-Paradies

Von Samoa bis Französisch-Polynesien, von Hawaii bis Neuseeland und Fidschi – in der unendlichen Inselwelt des Pazifiks lassen sich nicht nur faszinierende Landschaften und herrliche Sandstrände entdecken, sondern auch eine teils jahrtausendealte Wellnesstradition. Mit von Generation zu Generation weitergegebenen Techniken, in denen Öle eine Hauptrolle spielen, wird für Entspannung und die Wiederbelebung von Körper, Geist und Seele gesorgt.

Tipps:

  • Für ein wohltuendes Spa-Erlebnis im eigenen Badezimmer muss auch das Ambiente stimmen. Die traditionelle hawaiianische Massage Lomi Lomi wird von Musik und Gesängen begleitet, zu denen sich der Masseur rhythmisch bewegt. Auch ohne Massage sind die Klänge eine Wohltat Bevor die Haut mit Öl verwöhnt wird, sollten abgestorbene Hautzellen und übermässiger Talg mittels eines Körperpeelings in kreisenden Bewegungen sanft entfernt werden. Die Poren nehmen dadurch Pflegestoffe besser auf, und die Haut fühlt sich geschmeidig und samtweich an. Höchstens einmal pro Woche durchführen.
  • Monoi-Öl ist das klassische Schönheitsmittel Polynesiens. Die hoch konzentrierte Mischung aus Kokosnussöl und Tiaré-Blüten sorgt für eine strahlende Haut und glänzendes Haar. In die feuchte Haut einmassieren und sorgfältig ins trockene Haar einarbeiten, etwa dreissig Minuten einwirken lassen und dann das Haar wie gewohnt waschen.
  • Die ideale Temperatur, der passende Badezusatz und die richtige Dauer machen Baden zum Wellnesserlebnis. Das Wasser sollte zwischen 35 und 38 Grad warm sein, und mehr als zwanzig Minuten sollten Sie nicht in der Wanne verbringen. Für ein stimulierendes Ölbad, das die Durchblutung fördert und nachhaltig aufwärmt, sorgt die in Australien heimische Eukalyptuspflanze.
  • Gesichtsmasken bieten mit ihren Nährstoffen und viel Feuchtigkeit eine effektive Intensivpflege für winterlich strapazierte Haut. Lassen Sie die Maske mindestens zehn Minuten einwirken, nutzen Sie die Zeit, sich bewusst zu entspannen. Danach werden eventuelle Resten in die Haut einmassiert oder mit einem in einer sanften Lotion getränkten Wattepad abgenommen.
  • Versteckt unter Kappen und Mützen, von der kalten Luft draussen in die aufgeheizte, trockene Luft drinnen – das Haar ist im Winter einigen Strapazen ausgesetzt. Gegen irritierte Kopfhaut und sprödes Haar helfen Pflegemasken, die Sie im Winter am besten wöchentlich anwenden.
  • Nährende Öle sind die Hauptingredienzen ozeanischer Beautyrituale und inzwischen auch in unseren Breitengraden nicht mehr aus der Schönheitspflege wegzudenken. Gesichtsöle können entweder zusätzlich zur täglichen Pflege benutzt werden oder die Nachtpflege ersetzen.

Orientalisches Spa-Paradies

Wasser, wohltuende Wärme, sanftes Licht und exotisch-würzige Düfte. Der Hamam ist mit seinen Baderitualen eine Oase für alle Sinne und gehört seit Jahrhunderten zum Kulturgut des Orients. In dieser Reinigungs- und Begegnungsstätte finden die Menschen für einige Stunden Erholung, Ruhe und Geborgenheit. Es braucht nicht viel, um auch zuhause einen Wellness- abend in der berühmten Hamam-Tradition zu geniessen und in die Welt von 1001 Nacht einzutauchen.

Tipps:

  • Arganöl, das flüssige Gold Marokkos, zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen der Welt und besteht zu fast achtzig Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, ist reich an Vitamin E und Antioxidantien. Als Bestandteil der marokkanischen Berberkultur wird es traditionellerweise von den Frauen in Handarbeit gewonnen. Ob als Körpercrème, Lippenpflege, Haarmaske oder als reines Öl – es spendet intensive Feuchtigkeit und beugt Hautalterung sowie Entzündungen vor.
  • Was wäre ein orientalisches Entspannungsritual ohne Minztee. Die Teekultur spielt in den Ländern des Maghreb eine grosse Rolle und wird bis heute in allen Gesellschaften und Schichten gepflegt.
  • Kardamom ist fester Bestandteil vieler orientalischer Landesküchen. Als Inhaltsstoff von Duftkerzen schafft er eine würzige und warme Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden.
  • Der hektische Alltag lässt es nicht immer zu, sich eine Auszeit zu gönnen. Für kleine Dufteskapaden zwischendurch sorgen pflegende Handseifen mit aromatischen Kräutern und Gewürzen.
  • Man muss nicht gleich das ganze Bad zu einem Hamam umbauen, um daheim für ein wenig orientalisches Flair zu sorgen. Ein Hamamtuch tut es auch und bringt zudem etwas Abwechslung ins gängige Sortiment an Frotteetüchern.
  • Die orientalische Duftwelt steht für verführerisch-schwere, würzig-süsse Parfums, die in unseren Breitengraden besonders während der kalten Jahreszeit oder zu Abendanlässen aufgetragen werden.

Asiatisches Spa-Paradies

Die Wellness- und Beautyrituale asiatischer Länder haben längst in unserem westlichen Leben Einzug gehalten: Yoga und Meditation verhelfen immer mehr Menschen zu Ruhe und Entspannung, die Thai-Massage lindert chemiefrei zahlreiche Alltagsleiden, und die Pflegeroutine der Japanerinnen und Südkoreanerinnen gilt weltweit als nachahmenswert. Zahlreiche Spas haben sich von der Bade- und Körperkultur inspirieren lassen, und auch Sie können mit wenigen Accessoires und Produkten Ihr Badezimmer in eine asiatisch angehauchte Wellnessoase verwandeln.

Tipps:

  • Grüntee ist der Tee Asiens. Seine Blätter werden nicht oxidiert oder fermentiert. So bleiben die im frischen Blatt enthaltenen Wirkstoffe erhalten. Neben seiner gesundheitsfördernden und präventiven Wirkung straffen seine Extrakte in Kosmetik- und Pflegeprodukten die Haut und wirken antioxidativ sowie erfrischend.
  • In vielen asiatischen Ländern gehört eine weisse und faltenfreie Haut zum traditionellen Schönheitsideal. Nirgendwo sonst wird so viel gereinigt, gepflegt, geglättet. Und der Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen hat höchste Priorität. Da Hände das wahre Alter verraten, werden sie mit speziellen Anti-Aging- oder Whitening-Handcrèmes gepflegt.
  • Die empfindliche Haut rund um die Augen will im Winter besonders gepflegt werden. Reichhaltige Augencrèmes versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, wirken zugleich den Zeichen von Müdigkeit und Alterung entgegen und werden morgens und abends als letzter Pflegeschritt aufgetragen.
  • Zu den asiatischen Beautyritualen gehört das Peeling. Durch die Entfernung abgestorbener Hautzellen, die zu einem fahlen Teint führen können, wird die Haut verfeinert und erhält neue Frische.
  • Das Öl der in Zentralasien anzutreffenden Heilpflanze Galbanum wird in Parfums, kosmetischen Artikeln und zur Raumbeduftung verwendet. Es hat entspannende und ausgleichende Eigenschaften.
  • Während Räucherstäbchen in vielen asiatischen Ländern in Tempeln und bei Meditationen wegen ihrer reinigenden Wirkung verwendet werden, setzt man sie hierzulande mehr als Duftträger ein. Wer keinen Räucherstäbchenhalter zuhause hat, kann eine mit Sand gefüllte Schale benutzen.

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