Geheime Restaurants

5 exklusive Dinner-Alternativen

Redaktion: Anoushé Dastmaltschi; Foto: iStock / g-stockstudio

Wenn Zeit und Kreativität fürs Kochen fehlen, ist auswärts essen eine willkommene Abwechslung. Doch es muss nicht unbedingt ein normales Restaurant sein. Wir stellen Ihnen fünf Alternativen zur traditionellen Gastronomie vor.

Secret Dinner

Inspiriert von einem Abendessen in Kapstadt, dessen genaue Location lange unbekannt blieb, hat Christof Rauber das Konzept Secret Dinner lanciert. Die erlebnisreichen Abende an einem bis zuletzt geheimen Ort, bei denen jeder Gang eine Geschichte erzählt, bietet er schon seit eineinhalb Jahren in Zürich, Luzern, Bern und Basel an. Um einen Platz zu ergattern, meldet man sich via Secretdinner.ch an, und erhält mit etwas Glück eine Einladung per E-Mail, denn je nach Anzahl verfügbarer Plätze erhalten nur die ersten Anmeldungen eine Bestätigung. Kurz vor dem Event wird ein Treffpunkt mitgeteilt – ausgehend von diesem sorgt ein Shuttle für den Transport zur Lokalität.

Pop-up Restaurants

Ein Pop-up Restaurant ist ein Lokal auf Zeit. Es taucht plötzlich auf und verschwindet ebenso schnell wieder. Über die gut besuchten, temporären Gastrostätten erfahren Sie am schnellsten über die sozialen Medien oder über Gourmetblogs. Oft sind es Restaurants, die eine temporäre Zweitstelle aufmachen oder aber Neo-Foodies, die ihr Konzept erst einmal prüfen wollen. Je nachdem finden sich Take-aways, reguläre Restaurants oder sogar themenbezogene Bars. Wichtig: Pop-ups bevorzugen Barzahlungen!
 Casa Havana, ein kubanisches Pop-up Restaurant, bis Ende Juli in Zürich
– Grüner Gaumen, ein veganer Pop-up Take-away, bis Ende Sommer in Bern

Food Tours

Essen und dabei etwas Neues lernen: Zu Fuss erkundigen Sie in einer Gruppe die kulinarischen Hotspots einer Ortschaft. Während der Führung werden nicht nur Kostproben verschiedener Restaurants offeriert, sondern auch über die Geschichte und Kultur der Umgebung referiert.
– Food Tours, je nach Führung ab rund 39 Fr., private und öffentliche Gruppen möglich; Shop & Food Tour, Swiss Food and Culture Tour, Zürich Food Tour, Swiss Food Tour

Guerilla-Dinner, Supperclubs

Der Trend, Fremde und Freunde bei sich oder in einer speziellen Location zu Tisch zu bitten und sie zu bekochen, nennt sich Supperclub. Die Idee einer semiprivaten Dinnerveranstaltung, auch als Guerilla-Restaurant bekannt, kommt ursprünglich aus New York, Berlin oder London. Über die Events erfährt man über Bekannte, eine Facebook-Gruppe oder Mailinglisten. Oft sind die Gastgeber passionierte Hobbyköche, die ihre Kochkünste gern auch mit einer grösseren Gemeinschaft teilen möchten.
Da die «Restaurants» sich legal in einer Grauzone bewegen, herrscht über die meisten Events Stillschweigen. Sie müssen also Glück haben oder jemanden kennen, der jemanden kennt ...
 

Hopping Dinner

Während eines Hopping-Dinner wird für jeden der drei Gänge von einer Wohnung in die nächste gewechselt. Um daran teilzunehmen, meldet man sich zuerst an. Die Speisen werden in Zweierteams gekocht, wer sich alleine anmeldet, bekommt einen Überraschungskochpartner zugeteilt. Während der kulinarischen Reise durch verschiedene Wohnungen lernt man neben neuen Gesprächspartnern auch neue Quartiere kennen. So ist man nach einem Hopping-Dinner ein bisschen vertrauter mit der eigenen Stadt.
Hopping Dinner Schweiz, Teilnahmegebühr: 35 Fr.

Anoushé Dastmaltschi

Die Halb-Iranerin ist Junior Online Editor bei annabelle und interessiert sich für den Einfluss von Social Media auf die Gesellschaft, vor allem in Ländern mit beschränkter Meinungsfreiheit.

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