Brot backen

Cocotte-Brot

Redaktion: Karin Messerli; Foto: Daniel Valance

  • We love heavy metal! Das heiss geliebte Schwergewicht ist einfach das Beste, sogar zum Brotbacken

Zugegeben, man braucht Zeit respektive Geduld für diese Art von Zubereitung für das Cocotte-Brot. Aber kein anderes Rezept nutzt den Gusseisentopf so intensiv wie diese ungewöhnliche Art des Brotbackens.

Und das Resultat ist sagenhaft: So muss Brot sein, mit einer Kruste, die beim Herausnehmen und Abkühlen hörbar singt (kracht).

Für 1 Brot à ca. 700 g
Für 1 Gusseisentopf (Cocotte) à 4 l mit Deckel
400 g Mehl, z. B. Ruchmehl, Weissmehl
11⁄4 TL Meersalz
1⁄4 TL (1 g) Hefe, trocken oder frisch
3 dl Wasser, fast kühl
Maismehl, Mehl oder Kleie zum Bestreuen

Mehl, Salz, Hefe und Wasser in einer Schüssel mischen. Nur so lange mischen, bis der feucht-feste Teig zusammenhält – nicht kneten! Zugedeckt bei Raumtemperatur 12 bis 18 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat und die Oberfläche voller Blasen ist. Teig mit Teighörnchen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 4x falten: Mit bemehlten Händen erst den oberen, dann den unteren, den linken und den rechten Rand des Teigs in die Mitte falten. Teig rasch rund formen, auf ein bemehltes Leinentuch geben. Mit Maismehl,
Mehl oder Kleie bestreuen. Mit den Tuchenden lose bedecken. 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur (warm) gehen lassen. Gusseisentopf samt Deckel auf einem Blech in den unteren Drittel des Backofens schieben, auf 240 Grad vorheizen (Achtung: Allfällige Plastikknöpfe auf dem Deckel vorher abschrauben und das Loch mit Alufolie abdichten). Topf aus dem Ofen nehmen, Deckel entfernen. Brot mithilfe des Tuchs upside down in den heissen Topf geben. Rasch mit dem heissen Deckel bedecken, in den Ofen schieben. 30 Minuten backen. Deckel entfernen, Brot weitere 15 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen, Brot aus dem Topf nehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Jetzt wird die Kruste singen, garantiert.

Hinweis: Das Brot bleibt fast eine Woche frisch, Knusperkruste inklusive. Das kommt daher, dass es mit sehr wenig Hefe hergestellt wird.

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