Apfel

Die klassische Pfarrhaustorte

Text: Anna Pearson; Fotos: Daniel Valance

Kuchen-Rezept: Die klassische Pfarrhaustorte
  • Zürcher Pfarrhaustorte: Im Traditionskuchen bekommen die Äpfel einen wunderbar nussigen Rahmen

Wir backen die Torte mit gerösteten Haselnüssen aus dem Piemont.

Für eine Form von 28 cm Durchmesser

Teig: 200 g Mehl, ½ TL Salz, 100 g eiskalte Butter, ca. 3 EL eiskaltes Wasser

Füllung: 200 g geröstete Haselnüsse, 2 Eigelb, 100 g Zucker, 1 Vanilleschote, fein abgeriebene Schale einer halben Zitrone, 2 EL Zitronensaft, 6 Äpfel, 2 Eiweiss, etwas Quittengelée zum Bepinseln

Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und rasch mit kalten Händen ins Mehl reiben, sodass kleine Streuselchen entstehen. So viel Wasser wie nötig beifügen und alles zu einem Teig zusammenfügen. In Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Für die Füllung die gerösteten Haselnüsse im Cutter sehr fein mahlen, in eine Schüssel geben, Eigelb, Zucker, ausgekratztes Vanillemark, Zitronenschale und -saft zugeben und vermischen. Zwei Äpfel fein reiben und mit dem anfallenden Saft unter die Masse mischen. Das Eiweiss steif schlagen und unter die Masse heben. Vier Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen, mit einem Messer auf der gewölbten Seite etwas einschneiden.

Den Teig auswallen und in eine mit Backpapier belegte Kuchenform legen. Die Füllung auf dem Teig verteilen, die Äpfel mit der Schnittseite nach unten in den Teig legen. Das Quittengelée leicht erhitzen und die Äpfel damit bepinseln. Den Kuchen im unteren Ofendrittel 30 Minuten backen, die Äpfel nochmals mit Gelée bepinseln, für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben und dann noch 10 Minuten in der untersten Ofenrille nur mit Unterhitze fertig backen.

Serviertipp: Abkühlen, mit Puderzucker bestreuen und leicht geschlagenem Rahm servieren.

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Anna Pearson

Unsere Gourmet-Autorin liebt authentische Produkte aus der Region und kocht ohne Schnickschnack. Dabei scheut sie keinen Aufwand, denn für sie gibt es nichts Schöneres, als stundenlang in der Küche zu stehen. Und selber gut zu essen.

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