Foodpairing

Schokoladen-Kardamom-Tarte mit Grapefruit

Text: Anna Pearson; Foto: Daniel Valance

Ein Dessert, wie geschaffen, um das Prinzip des Foodpairing zu demonstrieren: Die verschiedenen Komponenten ergänzen sich perfekt.

Schokoladen-Kardamom-Tarte mit Grapefruit, Sauerrahm und Pfeffer

Für 1 Tarteform à 26 cm, für 10 bis 12 Portionen

Teig: 125 g ungeschälte Mandeln; 125 g Mehl; 75 g Zucker; 1⁄4 TL Salz; 125 g Butter

Füllung: 6 Kardamomkapseln; 300 g Doppelrahm; 200 g Schokolade mit 70% Kakaoanteil; 25 g Butter

Zum Servieren: 4 unbehandelte Grapefruits; Sauerrahm; schwarzer Pfeffer

Für den Teig die Mandeln bei mittlerer Hitze rösten. Abkühlen lassen und im Cutter fein mahlen. Mit Mehl, Zucker und Salz mischen, die in Stücke geschnittene kalte Butter dazugeben, zu einem Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Stück Backpapier auswallen, das obere Papier entfernen und den Teig auf dem unteren Papier in die Tarteform legen. Die Teigränder schön zuschneiden bzw. formen – der Rand soll nur ca. 2 cm hoch sein. Die Form für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Teig schön gebräunt ist. Etwas abkühlen lassen.

Für die Füllung die Kardamomkapseln im Mörser grob zerstossen, Schalen entfernen, Samen möglichst fein mahlen. Doppelrahm mit Kardamompulver in einer Pfanne aufkochen, vom Herd nehmen. Die in Stücke gebrochene Schokolade dazugeben und unter Rühren schmelzen, Butter dazugeben, schmelzen und unterrühren. Die Füllung lauwarm auf den Tarteboden giessen, abkühlen lassen und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Mit Zestenreisser etwas Schale von den Grapefruits abziehen, das Fruchtfleisch filetieren.

Die Tarte mit den Grapefruitfilets, etwas Schale, Sauerrahm und grob gemahlenem Pfeffer bestreut servieren.

Anna Pearson

Unsere Gourmet-Autorin liebt authentische Produkte aus der Region und kocht ohne Schnickschnack. Dabei scheut sie keinen Aufwand, denn für sie gibt es nichts Schöneres, als stundenlang in der Küche zu stehen. Und selber gut zu essen.

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