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Zulangen bei den Wikingern: Geschirr- und Deko-Trends in der schwedischen Küche

Redaktion: Karin Messerli; Fotos: Daniel Valance

Zulangen bei den Wikingern: Geschirr- und Deko-Trends in der schwedischen Küche

Die Schweden sind unkompliziert. Jeder nimmt was und so viel er will. Das entspricht der modernen Esskultur, die nicht mehr einzelne Gänge vorsieht, sondern es kommt alles aufs Mal auf den Tisch.

Entsprechend der modernen Esskultur hat das Comme-il-faut-Service ausgedient. Moderne Geschirrserien bestehen aus multifunktionalen Einzelteilen; eine Cloche kann Schale sein, ein Teller Deckel oder Teil einer Etagere. Das sind die Trends:

Art Brut

Porzellan direkt auf Holz-, Schiefer- oder andere Naturtische stellen. Ohne Textilien, Sets oder Ähnliches. Auf Schnickschnack wird verzichtet, das heisst auch auf Dekoration.

Jeu Quotidien

Das Spiel mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Mustern lässt das Porzellan vielseitiger werden. Keine Angst vor dem Mix von Holz mit Porzellan, Schiefer, Edelstahl und Glas. Mut zum Spiel mit Formen, Grössen und Höhen.

Nouvelle Vague

Fusion der Tischsitten und Tools. Französischer Luxus, z. B. Laguiole-Messer, trifft auf die grafische Kühle des Nordens.

Sans Étiquette

Aufgedeckt wird nicht mehr nach strengem Protokoll. Das ist etwas für Fürsten- und Königshäuser. Das Besteck wird entweder jedes Mal neu an den Tisch gebracht oder liegt auf einem Tablett parat, und jeder nimmt, was er braucht.

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