John Coltrane «A Love Supreme» - Sternstunde des Jazz

John Coltrane «A Love Supreme» - Sternstunde des Jazz

Text: Thomas Früh

John Coltrane «A Love Supreme» - Sternstunde des Jazz

Die grössten Alben aller Zeiten

Seit 2009 stellt annabelle in jeder Ausgabe ein Album vor, das in keiner Plattensammlung fehlen sollte. Diesmal: John Coltranes Album «A Love Supreme».

Es war eine Sternstunde des Jazz, als am Abend des 9. Dezember 1964 der US-Tenorsaxofonist John Coltrane mit seinem legendären Quartett (McCoy Tyner am Piano, Jimmy Garrison am Bass, Elvin Jones am Schlagzeug) die vierteilige Suite «A Love Supreme» einspielte. Im 33-minütigen Werk verlässt der rebellische Improvisationskünstler den Weg des traditionellen Jazz und schlägt eine neue Richtung ein, die unter der Affiche Free Jazz die Musikwelt in ihren Grundfesten erschütterte. «A Love Supreme» ist ein meditatives, fast sakrales Dankesgebet, mit dem John Coltrane die Geburt seines Sohns und den Sieg über seine Heroinsucht feiert. Ein überzeitliches Kunstwerk!

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