Veranstaltungen

Was Sie im März erwartet

Ob ein Museumsbesuch bei Nacht, gratis Konzerte oder eine Fotografieausstellung: Im März wird es Ihnen bestimmt nicht langweilig. In unserem Veranstaltungskalender finden Sie ausgewählte Tipps aus der Redaktion. Der Kalender wird laufend erweitert und angepasst.

FILM

22. bis 29. März

Das Zürcher Filmfestival Yesh präsentiert aktuelle Filme aus der jüdischen Welt: Das Programm reicht vom britischen Gerichtsthriller «Denial» mit Rachel Weisz bis zum Schweizer Drama «Un juif pour l’exemple».

– Kinos Houdini und Arthouse Uto, Zürich; Programm: yesh.ch

SHOPPING

31. März bis 2. April

Im Fashionhotel in Zürich wird auch dieses Jahr wieder drei Tage lang die Mode zelebriert: Im Kameha Grand Zürich stellen aufstrebende Newcomerbrands ihre neuen Kollektionen in verschiedenen Pop-Up-Stores vor. Daneben gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, das von DJs bis Yoga über Blogger-Workshops keine Wünsche für Mode- und Lifestylebegeisterte offenlässt. Je nach dem, an welchem Tag Sie das Event besuchen, gehört ein anderes Package dazu: Beim VIP-Apero, Dinner oder Brunch können Sie sich vor dem Shoppen genüsslich stärken. 

– Fashionhotel, Tickets (nur Shopping) 20 Franken, Tickets (mit Verpflegung) ab 89 Franken, Kameha Grand Zürich, Dufaux-Strasse 1, 8152 Glattpark / Zürich, Programm: fashionhotel.net

FOOD

30. März bis 2. April

Am Street Food Festival in Wetzikon kann man an 20 Foodtrucks und Ständen kulinarische Delikatessen und Drinks aus aller Welt entdecken: Vom Burrito über Kaiserschmarrn bis hin zu japanischen Teigbällchen ist für jeden Gourmet-Fan etwas dabei. Den passenden Soundtrack liefern unterschiedliche World Music Bands. 

– Tickets ab 6 Franken, hier gehts zur Facebook-Veranstaltung

KUNST & KULTUR

2. März bis 25. März

Im vergangen Jahr durfte Ona Sadkowsky eine Tragtasche für das Warenhaus Coop designen, nun präsentiert die Schweizer Künstlerin ihre Originale in der Gruppenausstellung «RED: The Power of Passion». Die 12 Pop-Art-Bilder sind auf Leinwand aufgezogen und werden in der Foxx Galerie Zürich neben Werken der Künstler Jana Charl aus Los Angeles und André Becchio aus Zürich gezeigt.

foxxgalerie.com

9. März bis 26. April 

Er kam der Musiklegende David Bowie so nahe wie kaum ein anderer Fotograf: Masayoshi Sukita, der zu den bekanntesten Fotografiegrössen im Bereich Kunst-, Film- und Rock'n'Roll-Szene von London und New York zählt. Die beiden Künstler verband eine langjährige Freundschaft, durch die Sukita Bowie auf seinen Bildern auf einzigartige und persönliche Weise festhalten konnte. Die Ausstellung in der Kunstgalerie DIP contemporary art Lugano zeigt Bowie in seiner ganzen Wandelbarkeit als Popikone – aber eben auch als normale Person im Alltag. 

– «David Bowie & Masayoshi Sukita: Heroes» in der DIP contemporary art,Via Dufour 21, 6900 Lugano

© 1977 / 1997 Risky Folio, Inc. Courtesy of The David Bowie Archive TM

10. März bis 16. April

Der Roman «Tauben fliegen auf» der ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji erschien 2010, die Autorin erhielt für das Werk den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Nun kommt die Geschichte der jungen Ildikó Kocsis, die mit ihrer Familie aus Jugoslawien in die Schweiz flüchtete, als Theaterstück auf die Bühne.

– Tickets ab 30 Franken, luzernertheater.ch

17. März

In der Berner Museumsnacht gibt es einiges zu entdecken: Die Museen der Stadt öffnen ihre Türen einmal im Jahr auch in der Nacht und bieten neben Ausstellungen und Führungen auch Konzerte, Workshops und Leckereien an. Zum Beispiel eine Glasharfen-Werkstatt im Alpinen Museum, eine Rauminstallation aus verspiegeltem Glas im Kornhausforum, verrückte Berner Drachengeschichten mit dem Autor Joachim Flach in der Universitätsbibliothek oder südamerikanische Speisen im Botanischen Garten.

– Tickets: 25 Franken, museumsnacht-bern.ch

17. März bis 16. April

An der Swiss Photo Awardnight (16. März) werden die Gewinner der Creme de la Creme der Schweizer Fotografieszene in Bereichen von Architektur, Reportage bis zu Fashion gekürt. Auch annabelle-Fotograf Joan Minder ist nominiert für seine Fotostrecke «Jeansgirls», die er zusammen mit annabelle-Modechefin Daniella Gurtner inszeniert hat. Die Ausstellung des renommierten Fotopreises kann danach knapp einen Monat lang in der Photobastei in Zürich besucht werden. 

– Mittwoch bis Samstag, 12 - 21 h, Sonntag 12 - 18 h, Sihlquai 125, 8005 Zürich, Eintritt 12 Franken, swissphotoaward.ch

17. März bis 18. Juni

Von der Garküche in Shanghai bis zum Marktplatz im entlegenen Andendorf – wo immer sich Menschen hinsetzen wollen: Der weisse Plastikstuhl ist schon da. 1946 vom kanadischen Designer D. C. Simpson entworfen, ist der Monobloc Chair heute das meistverkaufte Möbel der Welt. Eine Ausstellung erzählt jetzt die Design- und Kulturgeschichte dieses 3-Dollar-Stuhls und seiner schönsten Interpretationen von Joe Colombo und Verner Panton bis Jasper Morrison und Karim Rashid.

– design-museum.de
 

23. / 24. März 

An den «Textile & Fashion Days» der Schweizerischen Textilfachschule STF dreht sich alles ums Thema Transformation. Dabei setzen sich Experten wie Studenten in verschiedenen Workshops und Referaten beispielsweise mit der Frage auseinander, wie neue Techniken wie Laser Cutting oder 3D-Printing die Modewelt revolutionieren. Die israelische Designerin Danit Peleg stellt dabei ihre neue 3D-gedruckte Kollektion vor. Daneben gibt es zwei Fashion Shows mit ausgewählten Stücken von Labels wie Little Black Dress, Balseca Weber und Kollektionsteilen der STF-Studierenden.

– Eintritt kostenlos, stf.ch

KONZERTE

30. März bis 1. April

Während dem M4Music-Festival wird der Zürcher Schiffsbau zur Popmusik-Hochburg. Neben exklusiven Showcases von Rat Boy, Sandor und SWK stehen auch internationale Indie-Grössen wie The Shins, The Slow Show und James Hersey auf der Bühne. Auch aufstrebende Schweizer Künstlerinnen und Künstler erobern die Bühne, etwa der Nachwuchs-Rapper Nemo, Jeans for Jesus oder Aïsha Devi. Ausserdem finden spannende Podiumsdiskussionen rund ums Thema Musik statt: Nigel House vom britischen Plattenhändler Rough Trade diskutiert mit dem Musikjournalist Hanspeter Künzler darüber, was ein Plattenladen heute zum Überleben braucht. Übrigens: Einige Konzerte sind kostenlos!

– Tagespass ab 30 Franken, m4music.ch

Redaktion: Miriam Suter; Foto: Pexels

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