Veranstaltungen

Was Sie im Mai erwartet

Redaktion: Silvia Princigalli, Daniel Haller, Dieter Roeschmann; Foto: Pexels /Leah Kelley

Im Mai ist unser Veranstaltungskalender vollgepackt mit Ausstellungen, Konzerten, Food- und Shopping-Events. Lassen Sie sich von ausgewählten Tipps aus der Redaktion inspirieren. Der Kalender wird laufend erweitert und angepasst.

FILM

24. Mai

Das Langfilmprojekt «Durch die Nacht» der Zürcher Jungproduktionsfirma Antagonist Pictures, das grösstenteils über Crowdfunding finanziert wurde, feiert am 24. Mai seine offizielle Kinopremiere im Kino Riffraff in Zürich.

– Kino Riffraff, 8005 Zürich; Infos: Facebook-Veranstaltung.

13. Mai bis 26. November

Bislang tauchte der Name der US-Künstlerin Flora Mayo allenfalls in Klammern einiger Werktitel des Bildhauers Alberto Giacometti auf, mit dem sie in den Zwanzigerjahren liiert gewesen war. Das wollen Teresa Hubbard und Alexander Birchler nun ändern. Ihre Filminstallation «Flora», die an der diesjährigen Venedig-Biennale neben neuen Skulpturen von Carol Bove im Schweizer Pavillon zu sehen ist, erzählt die halbdokumentarische Geschichte einer überaus produktiven Liebes- und Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe.

– 57. Biennale di Venezia; Infos: labiennale.org

SHOPPING

18. Mai

Der Spring Pop-up Event in der Juicery 21 in Zürich ist ein gemeinschaftliches Projekt der drei Labels Les Blancs, Belle by Annabelle & Big Daddy Ella. Bei Säften und Prosecco wird auf die schönen Dinge des Lebens angestossen. Zu sehen gibt es die Neuheiten der Saison. 

– Hier gehts zur Veranstaltung
 

KUNST & KULTUR

19. und 20. Mai

Während zweier Tage wird es im Stadtquartier Wiedikon in Zürich zum zweiten Mal gemütlich jazzig. Das Gastgeberlokal Enfant terrible im Kreis 3 heisst dabei Musikfreunde für das zweite Jazz-Fest kostenlos willkommen.

– Hier gehts zur Veranstaltung

20. bis 21. Mai

Zum 11. Mal findet in Zürich der Kreislauf 4+5 statt. Dabei gibts in den Designvierteln der Stadt einiges zu entdecken: 12 von den insgesamt 82 teilnehmenden Läden und Ateliers sind neu dabei. Etwa Simpelthen, das neue Label von Simone Klemm, die zuvor 25 Jahre für «paradis des innocents» kreierte. Dieses Jahr führen unter anderem die Musikerin Anna Känzig und die Bloggerin Play Hunter zu ihren Lieblingsplätzen im «Vieri» und im «Föifi». Übrigens: Wer vom vielen Laufen müde wird, kann sich jederzeit in eines der eTukTuks setzen und sich kostenlos in den nächsten Kreis fahren lassen.

kreislauf4und5.ch

Bis 27. Mai

Als die georgische Malerin Tamuna Sirbiladze vor einem Jahr mit gerade mal 45 starb, hinterliess sie ein flirrendes Werk voller Witz und Melancholie. Eine ihrer letzten Serien – vom Smartphone abgemalte Meisterwerke aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien – widmete sie ihrem 2012 gestorbenen Mann, dem österreichischen Bildhauer Franz West. Erstmals in der Schweiz sind ihre herrlich frischen, expressiven Bilder jetzt in einer Soloschau in Zürich zu sehen.

– Tamuna Sirbiladze, Galerie Eva Presenhuber, Zürich; Infos: presenhuber.com/

Bis 16. Juni

Sinkende Staatsschulden, 2.7 Prozent Wachstum, vier Prozent weniger Arbeitslose – Griechenland, so könnte man meinen, hat die Krise überwunden. Fragt sich nur, welche: die Krise der eigenen Regierung? Europas? Der Weltwirtschaft? Antworten könnte die Documenta 14 geben, die ihre Tore unter der Devise «Von Athen lernen» erstmals in Griechenland öffnet. Adam Szymczyck, Leiter der Weltkunstschau, die im Juni dann wie gewohnt auch in Kassel startet, will mit der Verdopplung des Events den Blick auf die gesellschaftlichen und kulturellen Kollateralschäden der Globalisierung richten. Eine schöne Geste der Solidarität.

–  Documenta 14, Athen, Infos: documenta14.de

Mai bis 11. Juni

Die meisten Revolutionen münden irgendwann in Diktatur. Das war auch in Russland so. Doch bevor es dort so weit kam, nutzte die Kunst das Klima des Aufbruchs und erfand mit der Abstraktion eine utopische Ästhetik, die sie immun machen sollte gegen den Missbrauch durch die Macht. Mit Erfolg. Welchen Einfluss Künstler wie Kasimir Malewitsch, Wladimir Tatlin und der russische Konstruktivismus auf die amerikanische Minimal Art der Sechziger oder die Konzeptkunst in Europa hatte, zeigt in Bern eine umfangreiche Ausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum der Oktoberrevolution.

– Die Revolution ist tot. Lang lebe die Revolution! Kunstmuseum und Zentrum Paul Klee, Bern; Infos: zpk.org

7. Mai bis 1. Oktober

Swiss Pop Art Ob Rennboliden, Minijupes oder Schokopudding – den Künstlerinnen und Künstlern der Schweizer Pop Art war kein Motiv zu banal, um es nicht als Ikone auf die Leinwand zu bringen. Eine gut gelaunte Gruppenschau mit werbe-, pop- und konsumaffinen Arbeiten von Susi Berger bis Peter Stämpfli gibt jetzt erstmals einen Überblick über das Schaffen der hiesigen Szene seit Mitte der Sechzigerjahre.

– Aargauer Kunsthaus, Aarau

Silvia Princigalli

Die Online-Redaktorin sucht gern nach Trends auf Instagram und schwärmt für Woody-Allen-Filme. Auf annabelle.ch schreibt sie bevorzugt über Mode, Wohnen und Kultur.

Alle Beiträge von Silvia Princigalli

Empfehlungen der Redaktion

Newsletter

Das Beste jede Woche in Ihrer Mailbox