Wir geben Tipps

Schrank ausmisten: Wohin mit den alten Kleidern?

Text: Geraldine Schläpfer, Fotos: iStock

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Schaffen Sie Platz im Schrank – raus mit Kleidern, die Sie nicht mehr brauchen!

Onlinebörsen

Ob man die Kleider selber auf Ricardo oder Ebay verkauft, oder das Inserieren lieber in fremde Hände gibt: Es lohnt sich auf jeden Fall!

Flohmärkte

Ein Flohmi-Stand bietet neben viel Spass (und ja, auch Aufwand) den Vorteil, direkt mit Kauflustigen in Kontakt treten zu können. 

Tauschbörsen

Tauschbörsen bieten shoppen und tauschen in entspannter Atmosphäre. Was für die eine Fashionista ein Fehlkauf ist, ist für die andere ein Objekt der Begierde. Win-Win-Situationen garantiert!

Spenden

Wer sich selber und anderen etwas Gutes tun will, spendet die Kleider einer wohltätigen Organisation. 

Platz da! Mindestens einmal im Jahr sollte man den eigenen Schrank ausmisten. Doch wohin mit den alten Schätzen? Wir geben Tipps, wie Sie mit ausgedienten Kleidern Gutes tun oder Geld verdienen können.

Was länger als ein Jahr nicht getragen wurde, soll Neuem oder Altbewährtem weichen. Doch wohin mit den aussortierten Teilen? Wegwerfen ist zu schade, und übliche Kleidersammlungen sind umstritten. Wir zeigen Ihnen, welche Alternativen es gibt:

Flohmarkt

Ein Flohmarkt-Stand bietet eine direkte Verkaufsmöglichkeit der eigenen Kleider. Wer den Aufwand nicht scheut und gern früh aufsteht, wird mit vielen Begegnungen und – je nach Besucherzahl und Wetter – guten Einnahmen belohnt. 

Wo?

Viele Outdoor-Flohmärkte in der Schweiz finden nur zwischen Mai und Oktober statt. 

— Ganzjahres-Flohmi: Flohmarkt Kanzlei, Helvetiaplatz, jeden Samstag zwischen 7.20 und 16 Uhr

— Indoor-Flohmi: Strandgut – Der Flohmarkt im Neubad in Luzern, jeden 3. Sonntag im Monat

Second-Hand

Für Kleider in gutem Zustand sind Secondhand-Läden eine gute Option. Die Kleider müssen frisch gewaschen sein und je nach Geschäft einem gewissen Standard entsprechen. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Internet-Käufen können die Kunden die Kleider anfassen und anprobieren, was einen höheren Verkaufspreis rechtfertigt.

Wo?

— Im Netz findet man je nach Stadt eine Fülle an Sehondhand-Adressen, wie z. B. The New New in Zürich, oder Anna K. in Basel

— Hochwertige Designerartikel können im Luxury an der Rämistrasse 1, Zürich abgegen werden. Bei einem Weiterverkauf geht die Hälfte des Preises an das Geschäft.

 

Onlinebörsen

Ob selber inserieren, oder den Verkauf doch lieber in professionelle Hände geben: Online-Börsen sind eine gute Gelegenheit, ein grosses Publikum zu erreichen und das eigene Shopping-Budget aufzubessern.

Wo?

Myprivateboutique.ch: Diese Onlinebörse ist ein Luxus-Secondhand-Shop. Ob Designertasche oder rares Lieblingsteil – hier finden sich ausgewählte Stücke, die laut Anbieter auf ihre Echtheit überprüft werden. Als Verkäuferin wird man Teil einer 500.000 Mitglieder starken Community. Der Provisionssatz beträgt zwischen 15 und 20 Prozent. 

Mädchenflohmarkt.ch: Auf dieser Onlinebörse können Fashionistas bald auch in der Schweiz ihre abgelegten Schätze inserieren. Bisher gibt es die plattform nur für den deutschen Markt. Dies soll sich aber bald ändern. 

 — Ricardo.ch: Die grösste Schweizer Onlinebörse glänzt mit hohen Verkaufsquoten. Tipp: Je schöner die Fotos und je kleiner die Erwartungen an den Verkaufspreis sind, desto höher die Erfolgschancen. Wer mutig ist und den Startpreis bei einem Franken ansetzt, wird oft belohnt.

Kleidertausch

Tauschbörsen sind eine gute Gelegenheit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Was man selber als grossen Fehlkauf einstuft, ist für andere ein potenzielles neues Lieblingsstück. Wieso nicht einmal selber eine Tauschparty veranstalten mit Freundinnen? Das Prinzip ist einfach: Für jedes mitgebrachte Kleidungsstück darf ein anderes mit nach Hause genommen werden. Spass garantiert!

Spenden

Jeden Tag eine gute Tat: Wer nicht am materiellen Wert der aussortierten Kleider hängt und jemand anderem eine Freude bereiten will, kann seine Kleider spenden. Am besten informiert man sich bei den örtlichen Kirchgemeinden oder gibt die Kleider in Brockenhäuser, wo sie für wenig Geld eine neue Heimat finden.

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