
«Weil wir schon zu lange zu geduldig waren!» (Susanna Häberlin, Leiterin Kommunikation)
«Heute finanzieren wir mit unseren Steuergeldern de facto eine Männerquote in der Verwaltung!» (Lea Kusano, Beraterin/Projektleiterin Polit. Kommunikation, Stadträtin Bern)
«Frauenquoten sollen bestehende Männerquoten für einmal ablösen.» (Agnes Weber, ehemal. Nationalrätin, Inhaberin eigener GmbH)
«Wenn die Anwesenheit von Frauen (in der Mehrzahl) in Führungsgremien der Wirtschaft einmal selbstverständlich ist, dann kann ich mich auch ohne weiters vorwagen und meine Kompetenzen einbringen, ohne gleich als ehrgeizig, machthungriges Karrierehindernis für Männer zu gelten.» (Christine Beerli, Vice‐President of the International Committee of the Red Cross)
«Ich sag Ja.» (Remo Leupin)
Bigna Knecht, Pilates-Instruktorin, Inhaberin der Pilatesfabrik
«Frauen versuchen immer alles unter einen Hut zu kriegen (Karriere, Familie, Hobbies). Dabei müssen sie oft Kompromisse eingehen und Abstriche bei der Karriere machen. Gerade dort, wo sie aber vielleicht ein grosses Potenzial hätten und einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft leisten könnten. Ich persönlich finde es gut, wenn mit der Quote den Frauen die Möglichkeit gegeben wird, dieses Potenzial in Beweis zu stellen.» (Marie-Eve Blumer, Kommunikationsleiterin)
«In der Schweiz sind Quoten für politische Parteien und Sprachregionen selbstverständlich - warum gilt dieser Grundsatz der Repräsentation für Frauen und Männer nicht?» (Dr. sc. techn. Julia K. Kuark, Geschäftsführerin JKK Consulting)
«Ja zur Quote, weil sich sonst nicht wirklich etwas ändert in den oberen Etagen!» (Verena Schläfli)
«Die Quote ist mir wichtig. Ich gehöre zu einer Generation die studiert hat. Frauen waren sehr «repräsentiert». Ich finde es gut und nötig dass dies auch im Berufsleben gezeigt ist!» (Sabine Winter, Inhaberin Sab's Interiors (Inneneinrichtungsberaterin))
Andrea Vogel, Kommunikations-Agentur Vogel Perspektiven
«Als arbeitende Mutter erschliesst sich mir der Sinn einer Frauenquote noch viel deutlicher - Ich bin sehr dafür, damit Kosmo in einer Welt voll weiblicher Führungskraft und Intuition aufwachsen darf.» (Alexandra Kruse, Stylistin & Autorin)
«Quoten braucht es, weil ohne sie (zu) wenig geht» (Kathrin Arioli, Juristin/Gleichstellungsexpertin)
«Mehr Frauen im Kader tun der (Arbeits-)Welt gut!» (Ursula Marti, Stadtratspräsidentin Bern, Kommunikationsberaterin)
«Nach Jahren schleppender Entwicklung bin ich für die Einführung der Frauenquote. Damit der Prozess beschleunigt wird.» (Ute Dehn, Kommunikationsberaterin)
«Mit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 hat sich die Schweiz zu viel Zeit gelassen. Ohne den Zwang des Bundesgerichtes würden in Appenzell Innerrhoden vielleicht noch heute nur die Männer entscheiden. Ohne Zwang – in Form der Frauenquote – geht es auch in der Wirtschaft nicht vorwärts. Von einer ausgeglicheneren Vertretung der Geschlechter in Führungspositionen können wir alle nur profitieren!» (Raphael Golta, Softwareentwickler, Kantonsrat Zürich (SP)/Fraktionspräsident)
Ruth-Gaby Vermot-Mangold, ehem. Nationalrätin und Mitglied des Europarates
Mirjam von Arx, Regisseurin/Produzentin, ican films gmbh; Foto: ©Peter Hause
«Quoten sind nicht mehr und nicht weniger ein Hilfsmittel: Es ist immer einfacher, über Zahlen und numerische Verhältnisse zu sprechen, als über Einstellungen und Haltungen.» (Dr. phil l Dalia Schipper, Direktorin EHB)
Sabine Parenti
«Veraenderungen geschehen nicht von selbst, es braucht unterstuetzende Massnahmen.» (Brigitta Keller, Global Transaction Banking, Zuerich)
Manon, Künstlerin
Geneviève Lucchini, Marketing Manager Clarins
«Ohne Druck wird sich die Männerbastion auf den Chefetagen kaum bewegen. Deshalb braucht es eine Frauenquote.» (Ruedi Jörg-Fromm, Sozialwissenschaftler)
«Weil es ohne anscheinend nicht geht...» (Eliane Tschudi, Social Media Manager)
«In unserem Land brauchen wir für die Erfüllung der Quote dringen und schnell mehr Fach- und Führungsfrauen.» (Rebekka Risi, Modell F)
«Frauen haben oftmals noch nicht den Mut in Führungspositionen aufzusteigen. In der Quote sehe ich eine gute Chance, dass mehr Frauen ermuntert werden, ihre wirklichen Fähigkeiten und hervorragenden Qualifikationen einzusetzen. Die Führungsreihen werden in Zukunft durchmischter werden müssen, um auch dem demographischen Wandel gerecht zu werden.» (Ulrike Laubner, Unternehmerin, Laubner product & management)
«Nach jahrelangen, unverbindlichen Absichtserklärungen ohne substantielle Änderungen braucht es nun ein verbindliches Bekenntnis.» (Nicole Lauener, Gemeinderätin)
Manuela Nieth, Head Business Development, RingierStudios, Ringier AG
«Das gleichwertige Miteinander der Geschlechter verlangt nach neue Modellen und Strukturen. Quoten sind ein notwendiger Schritt.» (Simone Curau-Aepli, Unternehmerin und Politikerin)
Michèle Mugnai, MAC Area Brand Manager Switzerland/Austria Estée Lauder Companies
Dr. Yvonne-Denise Köchli, Verlegerin Xanthippe Verlag
«Offenbar muss die Schweizerin zu ihrem einzigartigen Glück, in Staat und Wirtschaft mitreden zu können, ein bisschen gezwungen werden. Ich sehe die Quotenregelung vorläufig als politischen Appetizer für denkende Frauen mit brachliegenden Fähigkeiten.» (Isolde Schaad, Schriftstellerin)
Dr. Gabriele Hofmann-Schmid, Rechtsanwältin & Coach ATAG PCS AG, Basel
Beatriz Greuter
«Eine zukunftstaugliche Arbeitskultur erfordert Chancengleichheit und der dazu nötige Gestaltungsraum wird nur über die Quote erreicht.» (Christine Kipfer, Dipl. Immobilientreuhänderin)
«Eine Frauenquote ist schliesslich sowohl Voraussetzung als auch Ergebnis einer notwendigen und tief greifenden Veränderung – welche nicht zuletzt eine Chance auch für Männer ist, die damit dann auch einen Anspruch auf Integration in den Familienbereich erhalten.» (Dipl.-Hdl. Annette Nimzik, Jetter Management GmbH St. Gallen Partnerin, systemische PE-Beraterin u. existenzanalytischer Coach Vorstandsmitglied der Frauenzentrale St. Gallen)
«Gemischte Teams sind motivierter, innovativer und leistungsfähiger. Mit Frauen in der Führung können die Nachhaltigkeit der Entscheide und die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen bis 25% gesteigert werden! Quoten sind ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument, um diese Männerbastionen zu knacken. Das Erfolgsmodell Norwegen zeigt es!» (Prof. Katharina Prelicz-Huber Präsidentin vpod Schweiz/Alt-Nationalrätin/Präsidentin Grüne Frauen Schweiz)
Regina Schilcher, PR & Communication Manager Estée Lauder
Michèle Binswanger, Autorin und Journalistin bei Tagesanzeiger/Newsnet
Barbara Klingbacher, Journalistin
«Quoten sind effizient, weil sie eine umfassende Diskussion über ungleiche Chancen von Frauen und Männern in Beruf und Politik auslösen. Quoten sind mit dem Proporzwahlsystem längstens eingeführt. Fast alle Parteien kennen Quoten auf Wahllisten. Jetzt folgt ein weiterer Schritt: Frauenquoten für Kaderstellen.» (Barbara Geiser, Nationalrätin und Inhaberin büro:geiser, Bern)
«Meine Geduld ist am Ende: Frauen müssen in der Führung, in Verwaltungsräten der Unternehmen und in der Politik vertreten sein. Deshalb braucht es Geschlechterquoten, denn freiwillig ist zu wenig passiert!» (Yvonne Feri, Nationalrätin/Gemeinderätin)
«Frauenquoten braucht es nicht nur aus Fairness, sondern auch für eine bessere Wirtschaft. Wenn gut ausgebildete Frauen nicht berücksichtigt und gefördert werden, werden wertvolle Ressourcen verschleudert. Das kann sich auf die Dauer keine Volkswirtschaft leisten.» (Monica Caviezel, Studiengangsleiterin an der Kalaidos Fachhochschule Wirtschaft)
«Eine Quote braucht es, damit die Frauen endlich ihren Fähigkeiten und Ausbildungen entsprechend auf allen Ebenen vertreten sind. Es ist leider Realität, dass bei Frauen ausgezeichnete Qualifikationen alleine noch all zu oft nicht reichen, um im Beruf weiter zu kommen. Die Quote ist ein Instrument zur Durchbrechung der sogenannten «gläsernen Decke».» (Vania Alleva, Mitglied der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia und Vize-Präsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB)
«Ich bin ganz klar für eine Quote in der Schweiz, weil es wichtig ist, dass Frauen neue Ideen und frischen Wind in die oberen Führungsetagen bringen.» (Janette Huber, HR-Fachfrau)
«Ich Quote? Gerne! Wir Frauen brauchen die Quote, um sicherzustellen, dass 50 % der CH-Bevölkerung und Konsumenten in genügender Anzahl in Führungsgremien vertreten sind. Denn so passt es auch für uns Frauen und wir können einen Mehrwert für ALLE erzielen! Wir Frauen sind bereit, sind gut ausgebildet und qualifiziert - wir wollen und können unseren Beitrag leisten.» (Regula Imholz, Gründerin und Geschäftsführerin coral rocks by imholz ag)
«Die Quote bringt die Frauen näher an tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichermächtigung.» (Dr. iur. Gabriela Hauser, Coach)
«Ich bin für die Quote, weil wir in den letzten 20 Jahren trotz vielfältiger Massnahmen unserem Ziel nicht substantiell näher gekommen sind. Wir müssen uns vom Kuschelkurs verabschieden. Jetzt braucht es einen Paradigma-Wechsel – und das ist die Quote!» (Erika Bleisch Imhof, Inhaberin Prismadonna/Prisma Personalberatung AG, Winterthur, für die karrierebewusste Frau, seit 1988)
Katja Grauwiler, Deputy Managing Director bei EBPR Eliane Bachenheimer PR
Andrea Piga, Dr. phil., Markt- und Publikumsforschung, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Barbara Egger-Jenzer, Regierungsrätin, Kanton Bern
Andrea Gisler, Rechtsanwältin, Geschäftsführende Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale.
«Ich bin für Frauenquoten, weil die aktuellen Verhältnisse zeigen, dass sonst die qualifizierten Frauen nicht an den entscheidenden Orten eingesetzt werden.» (Vivian Fankhauser-Feitknecht)
«Verbindliche Taten statt blumige Worte: Das ist die Geschlechterquote!» (Barbara Berger, Zentralsekretärin SP Frauen Schweiz)
Kommentare
10:24 Uhr
Guten Tag Nein ich stimme nicht zu! Es braucht keine Quote! Für eine gute Wirtschaft, Politik etc. braucht es die "besten" Leute, Frau oder Mann! MfG F. Grüninger
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