Letzte Rede als First Lady

Michelle Obama zu Tränen gerührt

Text: Julia Heim; Foto: Getty Images

«Habt keine Angst!» – ein Appell, mit dem sich Michelle Obama in ihrer letzten Rede als First Lady an junge Menschen weltweit wendet. Sehen Sie bei uns, was die Gattin des scheidenden US-Präsidenten, Mutter zweier Töchter und erfolgreiche Karrierefrau zu sagen hat. 

Nach zwei Amtszeiten verlassen Barack Obama und seine Familie noch in diesem Monat das Weisse Haus. Beliebt war nicht nur der charismatische Präsident, sondern auch seine kluge und eloquente Frau Michelle Obama. Die First Lady hat sich in den vergangenen acht Jahren besonders für junge Menschen eingesetzt, sich für deren Bildung und Gesundheit starkgemacht. Nun hat sie sich in einer bewegenden Rede bei der Auszeichnung der besten Berater an amerikanischen Schulen verabschiedet. Es waren ihre letzten öffentlichen Worte an die Nation im Amt als First Lady.

«Wenn eure Familie nicht viel Geld hat, möchte ich euch daran erinnern, dass in diesem Land viele Leute, darunter auch mein Mann und ich, mit sehr wenig begonnen haben. Aber mit viel harter Arbeit und einer guten Ausbildung ist alles möglich – sogar Präsident zu werden. Das ist es, was den amerikanischen Traum ausmacht.» (Michelle Obama)

«Ihr seht, dass unsere grossartige Vielfalt – unsere Vielfalt der Glaubensrichtungen und Farben – keine Bedrohung darstellt für das was wir sind, sondern es macht uns zu dem, was wir sind.» (Michelle Obama)

«An die jungen Leute hier und an die jungen Leute da draussen: Lasst nicht zu, dass euch jemand das Gefühl gibt, dass ihr keine Rolle spielt, oder keinen Platz in unserer amerikanischen Geschichte habt - denn das habt ihr. Ihr habt das Recht, zu sein, wer ihr seid, aber ich möchte auch ganz deutlich sagen: Dieses Recht ist euch nicht einfach übergeben worden. Nein, dieses Recht muss man sich jeden Tag verdienen. Ihr dürft eure Freiheiten nicht als selbstverständlich betrachten.» (Michelle Obama)

«Es ist unser fundamentaler Glaube an die Kraft der Hoffnung, der es uns möglich gemacht hat, uns über die Stimmen der Zweifel, des Zorns und der Angst – die wir in unserem eigenen Leben und in diesem Land erfahren haben, zu erheben. Wir glauben daran, dass wir, wenn wir hart genug arbeiten und an uns selbst glauben, das sein können, wovon wir geträumt haben, unabhängig davon mit welchen Einschränkungen wir zu kämpfen haben.» (Michelle Obama)

Julia Heim

Julia Heim ist Leiterin des Online-Teams und lässt sich von digitalen News und Gadgets begeistern. Am liebsten befasst sie sich mit mutigen Frauen und gutem Essen.

Alle Beiträge von Julia Heim