Fab Five

5 spektakuläre Sexfilme

Text: Leandra Nef; Fotos: Ascot Elite, Filmcoopi, Frenetic Films

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La vie d'Adèle (Blau ist eine warme Farbe)

Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos spielen in «La vie d'Adèle» ein lesbisches Paar, das alle Höhen und Tiefen einer Beziehung durchlebt. Ein mehrfach ausgezeichneter und sehr emotionaler Film, der mit seinen zwei siebenminütigen Sexszenen für viel Aufsehen gesorgt hat.

 

Nymphomaniac

Unter Nymphomanie versteht man das gesteigerte Verlangen von Frauen nach Sex – meist in Kombination mit häufig wechselnden Sexpartnern. So geht es im Film des dänischen Skandalregisseurs Lars von Trier dann auch um die 40-jährige Nymphomanin Joe, die einem älteren Junggesellen von ihrer Sexsucht erzählt. Hervorragend gespielt, intim und irgendwie verstörend.

 

9 Songs

Neun Rock-Konzerte, neun Lieder und dazwischen explizite Sexszenen. «9 Songs» ist trotz Liebesgeschichte mehr Indie-Porno als Spielfilm. Allerdings ein Porno, der sich nah an den Menschen und ihrer Lust bewegt – und nicht einfach nur voyeuristisch ist. Wegen des fehlenden Drehbuchs fehlt dem Film leider der rote Faden.

 

Jeune & Jolie (Jung & schön)

Die 17-jährige Schülerin Isabelle verdient sich ihr Taschengeld als Prostituierte. Als einer ihrer gutbetuchten Klienten während eines Treffens mit ihr stirbt, fliegt ihr Doppelleben auf. Die Kritiker feiern «Jeune & Jolie» als sinnlichen Film, der ganz ohne Moralkeule und fast ohne Porno-Assoziationen auskommt.

 

Love

Murphy und Electra führen eine wilde, intensive Beziehung, die von Drogen und Sex geprägt ist. Ihre Geschichte ist ein ständiges Hin und Her zwischen Liebe und Hass. Zum Bruch zwischen den beiden kommt es, als Murphy seine Nachbarin schwängert – er merkt zu spät, dass Electra seine grosse Liebe war. Der Film ist, nicht zuletzt wegen der 3D-Aufnahmen, sehr echt gefilmt.

 

Beim Schauen dieser Filme schlafen Sie bestimmt nicht ein: annabelle-Reportagen-Praktikantin Leandra Nef hat fünf Sexfilme zusammengetragen, die mit ihrem Inhalt für viel Aufsehen gesorgt haben.

Minderjährige Prostituierte, hasserfüllte Liebe, lesbische Beziehungen. Um das – und vor allem um Sex – geht es in den fünf Filmen, die ich Ihnen vorstelle. Sie alle haben für viel Gesprächsstoff gesorgt und schrammen mitunter nur knapp an der Bezeichnung Pornografie vorbei. Das liegt zweifellos an den berüchtigten Sexszenen wie derjenigen in «La vie d'Adèle» – der Unterschied zu vielen Mainstreampornos in diesem Fall: Die Szenen sind respektvoll, natürlich und sinnlich gedreht – anders, als Sex in Filmen sonst oft dargestellt wird. Aber sehen Sie am besten selbst!

Leandra Nef

Auf dieser Welt gibt es noch so viele Geschichten zu erzählen! Das freut die Reportagen-Praktikantin, die Neues entdecken, verstehen, hinterfragen – und natürlich darüber schreiben möchte. Unkonventionelle Lebensentwürfe und Gender-Themen interessieren sie besonders.

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