Love-Stories und Dating-Flops
Zusammen mit der Dating-Plattform Swissfriends.ch suchten wir nach schönen, witzigen und schrägen Online-Dating-Geschichten. Hier die Highlights.
"Ich war seit einiger mit einem Chemie-Professor in Kontakt und voller Optimismus, weil er immer so nette Mails geschrieben hatte. Und als er eines Tages vorschlug, mich bei sich Zuhause zu bekochen, sagte ich sofort zu. Ich freute mich sehr. Als er mir aber die Türe öffnete, war ich schockiert: Mein Professor sah zwar ganz sympathisch aus, trug aber die Kochschürze seiner Mutter. So ein Teil mit rosa Rüschen und so. Er versuchte nicht einmal, sich herauszureden, sondern sagte stolz, dass die Schürze seiner Mutter gehöre. Zudem war es im Haus eiskalt. Ich fror entsetzlich. Noch schlimmer wurde es, als wir uns zu Tisch setzen. Er hatte nämlich nur ein einziges Stück Fleisch gebraten, so dass jeder von uns bloss ein kleines Stück bekam. Ich ass schnell auf und verabschiedetet mich sofort. Ich habe den Professor nie wieder gesehen."
Ruth, 50
"Nach sieben Jahren schwulem Singleleben hatte ich genug. Freunde schwärmten von parship.ch - mit der Bemerkung, es sei nicht nur eine Hetero-Date-Plattform. Also probierte ich es mit grosser Erwatung aus: Ich füllte den Psychotest aus und musterte die darauf zugesandten Profile mit den meisten "Matchingpoints". Was ich da las, löste leider keine Begeisterungsstürme aus. Hobbies: Blockflöte spielen. Naja... Schnell gab ich auf und vergass die ganze Sache.
Sechs Monate später: Ich lag, wieder mal unglücklich verliebt, nachts um 3 Uhr wach im Bett und beschloss, Parship und mir eine zweite Chance zu geben. So beantwortete ich erneut die Fragen des Tests. Neugierig las ich wieder die vorgeschlagenen Profile mit der grössten Anzahl an "Matchingpoints". Etwa an dritter Stelle, mit mageren 64 Matchingpoints, blieb ich hängen. Das Profil kam mir bekannt vor. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen: Das bin ja ICH! Mein altes Profil! Sogar mit mir bringe ich es nur auf schlappe 64 Punkte. Enttäuscht und ernüchtert flüchtete ich wieder ins Bett. Meine letzten Gedanken bevor ich in einen unruhigen Dämmerschlaf versank: "Parship.ch, forget it!""
Hannes, 35
"Ich hatte mein erstes Date, damals, als ich noch voller Vertrauen ins andere Geschlecht war und davon ausging, dass Männer ehrlich sind. Da unsere Mailkorrespondenz sehr angenehm war und mir auch seine Stimme gefiel, verzichtete ich auf ein Foto, in der Annahme, dass er sicherlich einigermassen passabel aussieht. Mein Beziehungsstatus war klar deklariert, und ich meinte, seiner sei auch Single gewesen. Alles war so, wie ich mir das wünschte. Wir verabredeten uns also bei mir zum Nachtessen an einem schönen Samstagabend. Die Vorfreude war gross!
Es klingelte pünktlich an meiner Tür. Ich öffnete und vor mir stand der hässlichste Mann den ich je gesehen hatte, mit einem grossen Stoffbär unter dem Arm. Ich übte mich im Wahren der Haltung und liess ihn eintreten, obwohl ich ihn gleich am liebsten weggeschickt hätte. Der Abend nahm seinen Lauf, ich bemühte mich um anständige Unterhaltung und erfuhr so nach und nach, dass er verheiratet war, und seine Frau dies und das… und ich dachte nur, dass er jeden Tag froh und dankbar sein könnte überhaupt eine Frau zu haben.
Leider hatten wir abgemacht, dass er bei mir übernachten wird, und ich hatte nicht den Mut, ihm zu sagen, dass daraus nix wird. Also durfte er auf meinem Sofa liegen und am nächsten Tag wieder gehen."
Brigitta, 42






















