Fab Five

5 Looks der Pariser Haute Couture

Text: Tanja Ursoleo; Fotos: 

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Julien Fournié

Ein weiterer Neuzugang in der Haute Couture ist der Designer Julien Fournié. 2000 wurde er an der «Ecole de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne» diplomiert, wurde anschliessend Chefdesigner bei Torrente und gründete 2009 sein eigenes Modehaus. Julien Fournié verbindet traditionelles «savoir faire» mit innovativen Designtechniken wie 3D.

Azzaro

Zum 50. Jubiläum engagierte Azzaro zwei It-Girls und Socialites als Gast-Designerinnen – Bianca Brandolini und Eugenie Niarchos. Die beiden interpretierten die bekanntesten Kreationen aus den reich bestückten Azzaro-Archiven neu. Das Resultat: eine glamouröse Kollektion fürs Nachtleben.

Dior

Die neue Kreativdirektorin Maria Grazia Chiuri präsentierte dieses Jahr ihre erste Haute-Couture-Kollektion für Dior. Ihre Kreationen, romantisch und filigran, erinnern an einen verwunschenen Märchenwald.

Schiaparelli

Das Modehaus Schiaparelli feiert dieses Jahr sein 90-jähriges Bestehen und ist seit 2014 wieder im Haute Couture-Zirkel dabei. Die Gründerin Elsa Schiaparelli, und historische Rivalin von Gabrielle Chanel, verlor die Auszeichnung als sie 1954 ihr Atelier am Place Vendôme schloss, um sich ihrer Autobiografie zu widmen.

Maison Rabih Kayrouz

Maison Rabih Kayrouz eröffnete diese Saison die Haute-Couture-Schauen. Der Designer stammt ursprünglich aus dem Libanon und ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Pariser Modeszene. Nun gab er sein Debüt im erlauchten Kreis der Haute Couture.

Während der Pariser Haute-Couture-Woche zeigten renommierte Modehäuser ihre meisterhaften Kreationen. Unsere Pariskorrespondentin Tanja Ursoleo war vor Ort und präsentiert Ihnen ihre fünf liebsten Designer.

Nur wer den strengen Bestimmungen des «Chambre Syndicale de la Haute Couture» genügt, ist offiziell berechtigt, seine Kreationen als Haute Couture zu bezeichnen – und dieses Privileg ist nur wenigen Modehäusern vorbehalten. Die luxuriösen Kleider werden in stundenlanger Handarbeit angefertigt und zelebrieren damit die Art der gehobenen Schneiderkunst.

Abwesend war diese Saison die Mailänder Marke Versace, die sich stattdessen auf eine Showroom-Präsentation in kleinem Rahmen für die Kunden konzentrierte.

Tanja Ursoleo,
Pariskorrespondentin
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