Bestzeit

Highlights der Genfer Uhrenmesse

Redaktion: Monique Henrich; Fotos: iStock/AndreaAstes, Bridgeman, Marcelo Endelli

 

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Girard-Perregaux

An der Pariser Weltausstellung von 1889 wurde die Uhr mit Tourbillon und den drei Brücken mit Gold prämiert. 129 Jahre später sind die Brücken noch immer das Wahrzeichen der Uhrenmarke aus La Chaux-de-Fonds. In der Neuinterpretation sind die zwei Bridges der Classic Line rein dekoratives Luxusfinish des Uhrwerks, das mit dem 40-Millimeter-Zifferblatt auch Ladies gefällt. Das Foto zeigt ein weiteres Monument der Weltausstellung von 1889: den Eiffelturm.

 

32 900 Fr., girard-perregaux.com

Ulysse Nardin

Um das komplexe Automatik-Aufzugssystem der Freak-Vision zu verstehen, brauchts uhrmacherisches Flair: Wie sonst wäre zu verstehen, dass der Zeiger als fliegendes Tourbillon funktioniert, das sich um die eigene Achse dreht, damit das Baguettewerk antreibt und gleichzeitig die Stunde anzeigt? Die letztes Jahr als Konzept vorgestellte Uhr ist nun für 95 000 Franken zu erwerben. Auch die Kollektion Voyeur (Foto) hat eine komplizierte Animationstechnik. Doch für die sichtbare Anzeige brauchts keine Erklärungen, und auch in Sachen Preis bleibt man diskret.

 

ulysse-nardin.com

IWC

Die Uhren-Ikone Pallweber Edition 150 Years ist ein Eyecatcher und mit der Sprungziffernanzeige gewöhnungsbedürftig. Es gab sie bereits vor 150 Jahren als Taschenuhr. Weil die Schaffhauser Manufaktur jetzt Jubiläum feiert, wurde sie handgelenktauglich neu kreiert. Zehn Lackschichten intensivieren das blaue Zifferblatt, das Gehäuse ist aus Edelstahl. Die Hommage an den genialen Salzburger Uhrenkonstrukteur Joseph Pallweber ist auf 500 Stück limitiert. Das Foto zeigt die IWC-Manufaktur in den 1880er-Jahren.

 

24 000 Fr., iwc.com

Piaget

Der Genfer Uhrmacher-Juwelier hat die 1990er-Jahre-Kollektion Possession in einen frischen Farbenlook verpackt: mit karneolroten (Foto), lapislazuliblauen, malachitgrünen und türkisfarbenen Zifferblättern. Preislich attraktiver ist mit 3800 Franken das Einsteigermodell aus Stahl mit Quarzwerk, elf Brillanten und einem auswechselbaren Armband.

 

Ab 17 300 Fr., piaget.com

Cartier

Die Panthère de Cartier war 1983 weltweit ein phänomenaler Sofortbestseller, und auch dem Remake 2018 mit dem anschmiegsamen Goldband, das sich so cool dreifach ums Handgelenk legen lässt, wurde bereits am SIHH hohes Erfolgspotenzial zugesprochen. Das schicke Uhrenbijou ist ab 3950 Franken auch mit einfachem Armband in der Edelstahlversion erhältlich.

 

35 800 Fr., cartier.com

Richard Mille

Der Uhrmacher aus Les Breuleux JU wird für seinen magischen Mix aus Craziness und Respekt vor dem Handwerk geliebt. Diesmal dreht sich alles um die RM 53-01 Tourbillon Pablo Mac Donough, die dem gleichnamigen Top-Polospieler (Foto) gewidmet ist. Die robuste Leichtuhr aus Karbon soll selbst der Wucht eines Polo-Hartballs widerstehen können. Ein ziemlich verrücktes Ding, auch preislich.

 

Ca. 1 083 000 Fr., richardmille.com

Uhrmacherkunst von retro bis sportlich: Unsere Highlights vom 28. Salon International de la Haute Horlogerie in Genf.

Unsere Schmuck- und Uhrenexpertin Monique Henrich war am 28. Salon International de la Haute Horlogerie in Genf. Hier präsentiert sie ihre sechs Lieblingsuhren – und erzählt die Geschichten hinter den Schmuckstücken.  

Monique Henrich,
annabelle-Schmuckspezialistin
Alle Beiträge von Monique Henrich

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