Das grosse Hundeshooting

Topmodel Tamy Glauser erhält Konkurrenz

Redaktion: Dinah Leuenberger (Text), Daniella Gurtner, Michèle Boeckmann (Mode); Fotos: Sven Bänziger, Monica Pozzi

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Topmodel Tamy Glauser (32) mit Yumi (8), Mischung aus Shih Tzu und West Highland Terrier

Yumi macht brav mit, während Tamy für die Fotos aufgefrischt wird

Für ein bisschen Schmusen und ein paar Leckerli ist auch während des Shootings Zeit

Der Star des grossen annabelle-Hundeshootings war für einmal nicht Tamy Glauser, 2016 die meistgegoogelte Schweizer Persönlichkeit. Ihre Hündin Yumi stahl allen die Show und zeigte ihre Kunststücke. Welche Bedeutung Yumi für das Topmodel hat, erzählte es uns im Interview.

annabelle: Tamy Glauser, wie sind Sie auf den Hund gekommen?
Tamy Glauser: Meiner Ex-Freundin und mir wurde vor etwa 9 Jahren – wir lebten damals in New York – ein Hund gestohlen. Das hat mich lang total fertig gemacht. Meine Ex-Freundin konnte es irgendwann nicht mehr mitansehen und nahm mich mit nach Queens in ein Hundeheim. Dort sah ich Yumi und habe mich sofort verliebt. Weil sie ein richtiges Hundegebiss hat und weil sie mich so eindringlich angestarrt hat.

Wie haben Sie den Namen ausgesucht?
Ich finde japanische Namen toll, und Yumi hat mir auf Anhieb gefallen. Es ist ein Frauenname. Als ich Yumi ausgesucht habe, hat es aber keine Rolle gespielt, ob sie ein Weibchen oder Männchen ist; ich bin mit Rüden aufgewachsen. Aber jetzt sind wir halt eine Girlgang.

Wenn Yumi sprechen könnte, was würde sie Ihnen sagen?
Gute Frage. Ich wundere mich oft, was in ihrem Köpfchen abgeht. Vor allem, wenn sie das Gefühl hat, die Strasse gehöre ihr. Dann stolziert sie mit erhobenem Kopf herum, und ich denke: Nimms easy.

Wer hat den stärkeren Kopf?
Ich, definitiv. Ich bin ganz klar der Chef. Aber wir sind vor allem ein Team. Sie ist auch meine beste Freundin.

Wie kombinieren Sie den Hund und das Modeln, ist Yumi dabei, wenn Sie unterwegs sind?
Nein. Im Moment lebt sie hier in der Schweiz bei meiner Mutter und ihrem Nachbarn. Der Modelzirkus wäre ein zu grosser Stress für Yumi, und die Termine werden oft zu kurzfristig gelegt. Das möchte ich ihr nicht antun. Allerdings fühlt sich Yumi schnell wohl. Wir sind auch schon zusammen mit dem Auto nach Barcelona gefahren. Und im Berner Oberland ist sie wegen der Kühe ganz aus dem Häuschen.

Gibt es etwas, worin Sie sich ähnlich sind?
Die Haarstruktur. Und dass wir beide so ruhig sind. Sie schläft zum Beispiel auch einfach so lang wie ich. Wenn ich mal früh aufstehen muss, findet sie das gar nicht cool, ein totaler Morgenmuffel.

Sind Sie streng, oder ist Yumi verwöhnt?
Nicht streng, aber bestimmt. Sie ist nicht extrem verwöhnt, aber sie hat ihre Freiheiten und gehorcht mir vor allem sehr gut. Es gab mal eine Situation, wo sie Apfelschnitze von einem Teller stibitzte. Sie hat sofort gewusst, dass sie das nicht hätte tun sollen. Zur Strafe musste sie in die Ecke sitzen. Ich ging dann lang duschen und vergass völlig, dass Yumi in der Ecke sitzt. Als ich 45 Minuten später aus der Dusche kam, sass sie immer noch dort.

 

Alle Fotos der Modestrecke inklusive Interviews mit den einzelnen Protagonisten finden Sie in der aktuellen annabelle-Ausgabe 2/17. 

Dinah Leuenberger

Die Reportagen-Praktikantin liebt Reisen nach Japan und ist auch sonst viel unterwegs. Sie hat ein Auge für Schönes und ist fasziniert von der Mode. An scheinbar langweiligen Dingen findet sie gern die interessanten Aspekte.

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