Reisereportage

Eine Insel zum Verlieben: Jamaica

Text: Stefanie Rigutto; Fotos: Ornella Cacace

Eine Insel zum Verlieben: Jamaica
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Ein sehr entspanntes Städtchen mit Leiterwagen als Marktständen und vielen kleinen Unterkünften: Port Antonio

«One Love» ist ein Bob-Marley-Song, der zum Werbeslogan für Jamaica wurde

Sprung ins Wasser der Boston Bay, der tollsten Bucht der Insel

Fritz und die Kolibris im Hinterland von Montego Bay

Zwei junge Bewohner von Port Antonio

Obsession: Die Frauen der Insel investieren viel in ihr Haar

Nächtlicher Sound: Openair-Party in Port AntoEntlang

Giftig, wenn unreif: Ackee ist die Nationalfrucht Jamaicas

Reggae- Pilger: Der Schweizer Musiker Phenomden in Kingston

Der wohl eleganteste Rastafari der Insel: Ras Natango

Literaturprofessorin Carolyn Cooper lehrt «Reggae Poetry» an der Uni

Strandleben: Baden und Skaten in der Boston Bay

Wie Sand am Meer: Shops für Haar- und Körperpflege

Der Einfluss der Kirche auf Jamaica ist gross: Gotteshaus der Church of the Open Bible

Entlang der Nordküste reiht sich Strand an Traumstrand

Domino und Lebensgeschichten: Markt in Montego Bay

Statussymbol Auto: Abend in Port Antonio

Bob Marley wird von Céline Dion übertönt, und Rastalocken sind selten – aber eine Insel zum Verlieben ist Jamaica allemal.

Eine Strasse voller Schlaglöcher führt tief in den Dschungel hinein. Die Luft ist schwer wie in einem Hamam. Bauarbeiter sitzen im Schatten grosser Palmen, dazwischen grasen Ziegen (Goatcurry findet sich auf jeder Speisekarte). Fritz steht vor der Rockland-Vogelstation, einem kleinen Haus im Hinterland von Montego Bay. Mit einem Frotteetuch wischt er sich den Schweiss aus dem Gesicht. Er sagt «Respect» – so lautet der Gruss auf der Insel – und bittet auf die Terrasse. Fritz leitet die Vogelstation. Er ist der vielleicht entspannteste Jamaicaner, den wir auf dieser Reise treffen werden. Das will etwas heissen. Sein Gang ist dermassen chilled, dass ihn sogar ein Baby, das gerade krabbeln gelernt hat, überholen würde.

Fritz sagt: «Please, sit» und klopft auf einen vergilbten Plastikstuhl. Dann drückt er mir ein Wodka-Fläschchen in die Hand. Darin ist der Zuckersaft, den die Kolibris so lieben. Fritz hält das Fläschchen wie einen Schoppen und säuselt: «Vögelchen, Vögelchen!» Kein Kolibri zeigt sich. Dafür huscht eine grosse giftgrüne Eidechse über die Terrasse.

Das Problem mit Fritz ist nicht, dass die Kolibris seinem Ruf nicht folgen. Das Problem ist sein Englisch, das wir kaum verstehen. Was hatten wir uns gefreut, in die Karibik zu reisen und uns weder mit Spanisch noch mit Französisch abmühen zu müssen! An Patois hatten wir natürlich nicht gedacht. So heisst die Kreolsprache, mit der die Jamaicaner untereinander kommunizieren. Man kann es mit Schweizerdeutsch vergleichen. Der so einfache Satz «I don’t go» wird in Patois zu «Mi nuh go». Zum Glück bringt uns Fritz den wichtigsten Begriff bei: Ya Mon! Man kann ihn bei jeder Gelegenheit brauchen. Er bedeutet: Ja! Okay! Super!

Plötzlich ein lautes Surren, gefolgt von einem aufgeregten Glucksen – ein Kolibri fliegt direkt vor meinem Gesicht herum. Er setzt sich auf den Finger und zieht gierig mit dem hauchdünnen roten Schnabel am Fläschchen. Sein grünes Gefieder schimmert metallisch in der Sonne, der lange Schwanz kitzelt meine Hand, die Füsschen sind warm, die Krallen tun nicht weh. Das Tier ist leicht wie eine Feder. Natürlich sind die Kolibris an dieses Spiel gewohnt, natürlich hat Fritz sie verwöhnt – ich bin trotzdem verzaubert von diesem winzigen, wunderschönen Vogel, der sich so furchtlos auf meinen Finger gesetzt hat.

Eine Viertelstunde später, zurück in Montego Bay, ist die Magie verflogen. Hier landen achtzig Prozent der Reisenden, meist mit einem Charterflug. Horden von Touristen quetschen sich über den Hip Strip, auf der Strasse bietet man uns Ganja – Marihuana – an, in den Shops liegen gefälschte Nike-Shirts auf mit dem Schriftzug «Just do it later». Am Strand stehen All-inclusive-Hotels, sie sind vergittert, abends verriegelt. Nur weg hier!

Rastafaris

Ein Dorf im Dschungel, eine Kreuzung, eine Rum-Bar, ein paar Frauen schauen aus der Tür und machen «Psssst!»Was wollen sie? Nur ein bisschen schwatzen, wie sich herausstellt. Ein Pfeil weist uns den Weg zum Garten von Ras Natango. Er ist bestimmt der eleganteste Rastafari auf der Insel: Die ergrauten Dreadlocks hat er zu einem Turban aufgerollt, er trägt beige Mocassins, die Hosen haben Bügelfalten. Wir hatten erwartet, dass halb Jamaica lange Dreadlocks wie er trägt. Tatsächlich sind es nur wenige, welche die Religion praktizieren: Gerade mal etwa drei Prozent der Bevölkerung zählt sich zu den Rastafaris.

Ras Natango setzt sich aufs Sofa auf der Terrasse, man blickt über den Dschungel bis nach Montego Bay – aus der Ferne sieht die Stadt fast schon lieblich aus. Früher bemalte er T-Shirts und verkaufte sie den Kreuzfahrttouristen. Jetzt hat er hier oben eine Galerie, einen riesigen Garten und ein Restaurant. Im Schatten pinkfarbener Tücher nehmen wir das Mittagessen ein: gekochte Bananen, Salat aus dem Garten, Reis mit Bohnen, Currypoulet. Es ist ohne ein Körnchen Salz gekocht, «so machen es die Rastafaris», sagt Ras Natango. Es schmeckt grossartig.

Wir fahren weiter, alles der Nordküste entlang. Millionen von Palmen, Papaya-Plantagen, Ananasfarmen. Und immer wieder die kitschigste Bucht mit dem türkisfarbensten Wasser. Ab und zu segelt ein Pelikan dem Ufer entlang. Wir halten neben einem alten Lastwagen, der als Marktstand dient. Vincent verkauft uns eine frische Kokosnuss. Aus seinem Radio knistert Musik. Reggae, endlich! Vincent korrigiert: «Das ist kein Reggae, das ist Reggae-Gospel.» Und fügt an: «I’m a church man.» Wie die meisten seiner Landsleute ist auch Vincent unverschämt gut gelaunt und wirft nur so mit Komplimenten um sich: «Hey, Miss Cutie, darf ich dich mit nachhause nehmen?» Da gibts kein Vorspiel: Die Jamaicaner sind das vielleicht direkteste Volk der Welt.

Port Antonio – einst «World’s Banana Capital» – ist ein sympathisches Kaff mit vielen kleinen Unterkünften. «Mango, Darling?», zwitschert eine Frau am Strassenrand und streckt mir ein Säckchen entgegen. Weiter vorne halten Demonstranten Plakate in die Höhe: «Jesus is a Negro». Es ist Samstagnachmittag. Die Frauen sind gekleidet, als ob sie unterwegs zum Poloturnier wären – dabei gehen sie nur einkaufen. Die Männer sitzen in der Bar und trinken Guinness. Das dunkle Bier ist ganz gross in Jamaica. Es gilt als Aphrodisiakum. Auch Red Bull ist ganz gross. Weil auch ein Aphrodisiakum. Am Liebsten trinken die Jamaicaner Guinness und Red Bull gemixt.

Auch in dieser Bar warten wir vergeblich auf unseren Lieblingssong von Bob Marley. Stattdessen plätschern aus den Boxen Schnulzen von Whitney Houston. Bob Marley? Der ist uns bis jetzt – abgesehen von den Touristenbars in Montego Bay – nur auf den T-Shirts der Rastafaris begegnet. Dafür ist Céline Dion RIESIG! Die «Titanic»-Hymne haben wir in den letzten Tagen schon gefühlte hundert Mal gehört. «My Heart Will Go On» wird sogar an Dancehall-Partys gespielt – das wäre, wie wenn man in einem Rockclub in Zürich Francine Jordi auflegen würde.

Im Holgate’s Hair & Body Care Items sorgen unsere Haare für neidische Blicke. Eine jamaicanische Frau gibt im Schnitt über hundert Franken pro Monat für Haarprodukte und Coiffeurbesuche aus. Das ist der halbe Monatslohn einer Kellnerin. Rastas trägt keine, die meisten haben ihre Krausen gezöpfelt oder gestreckt. Die Verkäuferin sagt, sie gehe zweimal pro Monat zum Coiffeur. In den Regalen steht der «Aua-freie Entwirrer» neben dem «Haarentspannungsöl». Das Schlimmste, was ein Jamaicaner machen kann? Beim Sex die Haare seiner Frau verwuscheln.

Jamaica hielt einst den Rekord für die meisten Gotteshäuser pro Quadratkilometer. Den Titel musste man abgeben, aber der Einfluss der Kirchen ist ungebrochen. Wir besuchen in Port Antonio eine Messe der Church of the Open Bible. Man hat uns vorgewarnt, die Kirche sei «noch nicht ganz fertig». Das ist masslos untertrieben dafür, dass gerade mal der Rohbau steht. Immerhin gibts ein Dach: Es besteht aus roten Stahlträgern und Wellblech. Dafür blicken wir direkt aufs glitzernde Meer.

Amen! Hallelujah! Ya Mon!

Es ist ein richtiges «Gläuf». Einige kommen zu spät, andere gehen früher – der Gottesdienst dauert drei Stunden. Die Predigt des Gastpfarrers, der in einem Audi-SUV angereist ist und am Handgelenk eine teure Uhr trägt, dreht sich darum, dass die Evolutionstheorie falsch sei. Immer wieder ruft jemand laut: Amen! Hallelujah! Ya Mon! Einige stehen auf, halten die Hände in die Luft, andere haben den Kopf gesenkt und lauschen hochkonzentriert. Ich falle keine Sekunde auf mit meinem Notizbuch – alle machen sich Notizen. Ein Mann kommt mitten in der Messe zu uns, schüttelt uns die Hand und sagt mit feierlicher Miene: «Good to have you here.» Die Band comspielt einen Gospel (ein Mythos, dass jeder Jamaicaner singen kann), alle tanzen, klatschen. Es liegt so viel Hoffnung in der Luft, dass es uns zu Tränen rührt.

Am Sonntag isst man Jerk-Chicken, das Nationalgericht: ein würzig mariniertes Poulet vom Grill. Natürlich kann man es jeden Tag essen, aber nur sonntags fährt man dazu an die Boston Bay, wahrscheinlich die tollste Bucht der Insel. Sogar von Kingston – immerhin eine zweistündige Fahrt – kommen die Leute hierher. Sie haben Tische aufgestellt, Bier ausgepackt. Wenn Jamaicaner an den Strand gehen, dann wollen sie nicht baden. Sie wollen feiern. 75 Prozent können gar nicht schwimmen.

Etwa zwanzig Grillstände behaupten von sich, das saftigste Jerk-Chicken zuzubereiten. Die Wahl fällt auf Micky’s Jr. Jerk Centre. Was ist sein Geheimnis? «Die Holzstecken», sagt Grillmeister Omar. Das Fleisch liegt nicht auf einem Eisengrill, sondern auf frisch geschnittenem Holz, das fröhlich vor sich hin räuchelt. Omar schneidet ein Stück vom Pouletschenkel ab. Es ist wunderbar zart. Dazu trinken wir frischen Zuckerrohrsaft mit Ingwer.

Je weiter wir gen Südosten fahren, desto wilder die Küste, desto kleiner die Dörfer. Die Strasse wird auch immer schlechter. Dann folgen Zementfabriken, Kalksteingruben, eine Abfallentsorgungsanlage – wir nähern uns der Hauptstadt. Jamaica zählt rund drei Millionen Einwohner, davon lebt eine Million in Kingston. Die Stadt kommt uns vor wie ein einziger Stau. Das Auto ist ein Statussymbol: Wer eins hat, fährt um keinen Preis mit dem Bus.

In Downtown kurven wir an verfallenen Häusern vorbei, in New Kingston dominieren Einkaufszentren und Bürokomplexe. Vor der US-Botschaft stehen Hunderte von Leuten Schlange. Sie wollen ein Visum für Amerika, jeder sechste Jamaicaner lebt unter der Armutsgrenze. Vor einem Supermarkt treffen wir Dennis Furrer alias Phenomden. Der Schweizer Reggae-Musiker ist vor ein paar Jahren nach Jamaica ausgewandert. Er ist 35 Jahre alt und trägt trotz der Hitze Sneakers und lange Jeans, wie die meisten Jamaicaner. «Man passt sich an», sagt er. Wir folgen seinem Daihatsu zum Big Yard Studio, das früher dem Musiker Shaggy gehörte («Boombastic», Sie erinnern sich?).

Eigentlich singt Phenomden auf Mundart, aber mittlerweile versucht er sich auch in Patois. «Gi di Yutes a Chance» hiess sein erster Song (auf Deutsch: Gebt den Jungen eine Chance). Im Big Yard Studio nimmt er einen weiteren Song auf. Wir sitzen hinter dem Mischpult und lassen uns beschallen von seiner Stimme. Der Boden vibriert. Das Herz vibriert. Alles vibriert.

Viele jamaicanische Musiker wohnen längst nicht mehr in Kingston, sondern in den USA. Lady Saw zum Beispiel, die Dancehall-Queen, pendelt zwischen New York und der Insel. Ausserhalb Jamaicas wurde sie bekannt mit dem Song «Underneath It All», den sie mit No Doubt veröffentlichte. Auf die Insel kommt sie, um Songs aufzunehmen (und um die Haare zu zöpfeln). Die Anziehungskraft für Europäer jedoch ist ungebrochen. Sie finden hier die Authentizität, die ihnen daheim fehlt. Phenomden sagt: «Die Dichte an guten Musikern ist so hoch, da lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu.» Er ist längst nicht der Einzige: Der Italiener Alborosie kam hierher in die Ferien – und blieb für immer. Oder Gentleman aus Deutschland, der in Patois singt und auf Jamaica eine richtig grosse Nummer ist.

Übrigens, in Port Antonio haben wir noch eine Openair-Party besucht. Sie startete um drei Uhr morgens, und um halb fünf gingen alle wieder nachhause. Acht Polizisten sassen in Kampfmontur am Tresen und tranken Rum, der Rest verrenkte sich zur Musik. Die Tanzfläche glich einem Swingerclub. Dazu sang Lady Saw: «Let me fuck you with my heels on, yeah, let me ride on your ding dong.» Aber dann, am nächsten Tag an der Boston Bay, sahen wir dieselben Frauen, die vollbekleidet baden gingen. Was jetzt? Wir wollen mehr lernen über diesen Widerspruch und besuchen Carolyn Cooper.

Sie ist Professorin für Literatur und Cultural Studies und wohnt in Beverly Hills, so heisst das Reichenviertel von Kingston. Das Haus ist komplett eingegittert. Ist das nötig? Wir haben uns – entgegen der Angstmacherei im Internet – nie unsicher gefühlt auf der Insel. «Ja, es ist nötig», findet Carolyn Cooper, «bei mir wurde schon dreimal eingebrochen.»

«Dancehall ist ein Ort des Exzesses»

Die 64-Jährige serviert Mangosaft mit faustgrossen Eiswürfeln. Die Haare hat sie zu einem Mohawk geschnitten. Als sie beim Coiffeur war, sass Lady Saw neben ihr. Carolyn Cooper war die Erste, die vor 25 Jahren einen akademischen Aufsatz über Dancehall schrieb, eine Weiterentwicklung von Reggae. «Dancehall», sagt sie, «ist ein Ort des Exzesses, wo man sexuelles Begehren auslebt oder zumindest so tut als ob.» Auf der Tanzfläche zelebriere man Erotik, was aber nicht heisse, dass die Frauen sexuell aufgeschlossen seien. Und was ist mit den Texten von Lady Saw? Carolyn Cooper winkt ab: «Lady Saw ist eine Kunstfigur, ein Symbol für die selbstbewusste jamaicanische Frau, die Dinge ausspricht, die man sonst bestenfalls denkt.»

In Europa kifft jeder Teenager zu den Klängen von Bob Marley. Aber warum hört man auf der Insel fast nirgends mehr seine Songs? Carolyn Cooper nickt wissend. «Bob Marley», sagt sie, «gehört mittlerweile in die Kategorie Volksmusik. Die jungen Leute wissen ja nicht einmal mehr, wofür er gekämpft hat. Und Peter Tosh kennen sie erst gar nicht.» Die Professorin hat deshalb an ihrer Uni den Lehrgang «Reggae Poetry» eingeführt.

Zurück in Montego Bay. In Downtown sind die Strassen bevölkert von Schulkindern in Uniform. Wir streifen über den Markt, der Duft reifer Mangos zieht uns an. Ein paar Händlerinnen spielen Domino. Eine sagt: «Honey, schau dir meinen Marktstand an.» – Ich: «Danke, ich will nichts kaufen.» – Sie: «Habe ich gesagt, du sollst was kaufen? Ich habe nur gesagt, du sollst meinen Stand anschauen.» – Ich: «Weisst du, ich bin Journalistin.» – «Aha», macht die Frau, «dann suchst du eine Story?» Die Story ist ihre ganze Lebensgeschichte, dauert mindestens eine Stunde und ist sehr abenteuerlich. Sie beinhaltet eine Schlägerei mit einem Polizisten, Gerichtsverhandlungen und – man ahnt es – die Bekehrung zum Glauben. Sie endet mit: «Jetzt mache ich keinen Ärger mehr.» Was sagt man dazu? Mir fällt nur ein Begriff ein: Ya Mon!

Wie tönt Jamaica?

Sie hatten sich auf die guten alten Reggae-Songs gefreut – und bekamen nur Schnulzen zu hören: Auf ihrer Inselrundfahrt über Jamaica hörte das annabelle-Team (von links: Fotografin Ornella Cacace mit Freund Bernhard Stoller, Reporterin Stefanie Rigutto und Adrian Harrison vom Jamaica Tourist Board) sämtliche Kuschelsongs von Céline Dion. Und sie merkten schnell: Ausserhalb der Resorts entspricht Jamaica nicht den gängigen Klischees.

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