Reise-Reportage

Zurück in Twin Peaks

Text: Carole Koch; Fotos: Bruno Augsburger

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Die 80 Meter hohen Snoqualmie Falls aus dem Serienvorspann

«Erinnert ihr euch an die Worte von Sheriff Truman? Da ist etwas Böses da draussen, etwas sehr, sehr Seltsames in diesen finsteren alten Wäldern»

In den Wäldern von «Twin Peaks» gibt es keine Zukunft und keine Vergangenheit, nur das modrige Jetzt.

«Twin Peaks»-Guru Josh Eisenstadt (Mitte) führt Fans zu den Drehorten

Kostümierte Festivalbesucher

Die nebligen Wälder im US-Staat Washington sind ...

... das zweite Zuhause von Josh Eisenstadt.

Fans auf Location-Tour

Stars zum Anfassen: Kimmy Robertson spielte in «Twin Peaks» die verdrehte Sekretärin Lucy

Hier kommen sich Fans und Einheimische in die Quere: Das Twede's Cafe

Filmkulisse: Die Kiana Lodge in Poulsbo

Endlos: Die Wälder des pazifischen Nordwestens

Seit Regisseur David Lynch eine dritte Staffel dreht, pilgern noch mehr Fans der Kultserie ans Twin Peaks Festival in die nebligen Wälder bei Seattle. Aliens, nennen sie die Einheimischen.

Josh Eisenstadt hat zwei Leben. Ein gutes und ein schlechtes, ein helles und ein dunkles. Und manchmal weiss er selbst nicht mehr genau, in welchem er gerade ist. Er sieht ein bisschen aus wie der Filmemacher Quentin Tarantino mit der zu hohen Stirn und dem zu schiefen Mund. Sein erstes Leben spielt unter der kalifornischen Sonne, in Los Angeles, wo er für eine Filmproduktionsfirma arbeitet. Fünf Tage pro Woche macht er nichts anderes, als Drehbewilligungen einzuholen. Das füllt das Konto des Vierzigjährigen, sein Leben aber nicht mit Bedeutung. Josh hat Grösseres im Sinn: Ein berühmter Regisseur will er werden. Sein neuster Film heisst «Spreading Darkness» – der offizielle Trailer hat auf Youtube gut tausend Klicks.

Joshs zweites Leben spielt im Nordwesten der USA, in den dunklen Wäldern Washingtons, des Evergreen State. Tannen und Zedern, viel Moos, viel Nebel. Es sind die Wälder seiner Lieblingsserie «Twin Peaks» aus den frühen Neunzigerjahren. Wälder, in denen es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt, nur das modrige Jetzt: eine schöne junge Frau. Tot. Nackt. Eingewickelt in Plastikfolie. So kündet sich eines der dunkelsten Geheimnisse der Fernsehgeschichte an: Wer ermordete Laura Palmer?

«Da unten im Fluss, genau da filmten sie die Szene mit der zweiten Leiche», ruft Josh, während die anderen Fans hinter ihm herstolpern. Auch Laura starb im Wald und wurde im Wasser gefunden. «Kein Zufall», sagt er und hält inne: «Erinnert ihr euch an die Worte von Sheriff Truman in der dritten Episode? Da ist etwas Böses da draussen, etwas sehr, sehr Seltsames in diesen finsteren alten Wäldern.»

Keiner kennt sich so gut aus wie Josh. Er ist der Guru aller Fans. Er weiss, warum die Eulen in «Twin Peaks» nicht sind, was sie scheinen, oder warum sich die Dualität bis in die Zwillingsgipfel durchzieht, den White Tail und den Blue Pine Mountain. Jetzt erklärt er die Leichenszene bis in alle Kamerapositionen und ruft Dialoge ab, als hätte er einen Teleprompter im Kopf. Die Szene ist so absurd wie die berühmte Fernsehserie von David Lynch, die man immer wieder schauen kann und doch nie versteht: Es regnet, es ist viel zu kalt für Juli, trotzdem stapfen im Olallie State Park mehr als 300 Fans über Wurzeln und Totholz. Sie wollen sehen, wo Lynch, der grosse Surrealist des US-Kinos, «Twin Peaks»-Szenen drehte und das Seriengenre zur Kunstform erhob. Vorher gab es im amerikanischen Fernsehen nur Fliessbandproduktionen wie «Dallas» oder «Miami Vice». «Twin Peaks» dagegen wurde als bizarre Mischung aus Krimi, Melodram, Märchen und Seifenoper zur Blaupause für Serien, wie wir sie heute kennen.

Seit «Twin Peaks» 1990 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, reisen Fans wie Josh aus allen Ecken der Welt nach Seattle. Von da vierzig Autominuten weiter in die ehemaligen Holzfällerstädtchen North Bend, Snoqualmie und Fall City – die Kulissen zur fiktiven Ortschaft Twin Peaks. 300 Festivalbesucher waren es im vergangenen Sommer, so viele wie noch nie seit der Gründung 1992. Das hat mit einer Sensation zu tun, auf die «Twin Peaks»-Fans ein Vierteljahrhundert gewartet haben: David Lynch dreht eine dritte Staffel. 2017 soll sie anlaufen, und viele der alten Bekannten sind wieder dabei. Kyle MacLachlan als FBI-Agent Dale Cooper oder Sheryl Lee als Laura Palmer … «Twin Peaks», die Mutter aller Serien, kommt zurück.

Am ersten Festivaltag stellt Josh am Wissenswettbewerb Fragen wie: «Was fiel FBI-Agent Cooper hier als Erstes auf?» Die Bäume. Oder: «Welchen Buchstaben fand er unter Lauras Nagel?» Ein B. Am zweiten Tag leitet er Touren zu Drehorten wie dem ikonischen Wasserfall aus dem Vorspann, wo die nächste Tote auftaucht. Und am dritten Tag lacht er mit den B-Prominenten aus der Show, während sich die Fans am Costume Contest Eulenmasken aufsetzen oder Holzscheiter in den Armen halten. Dabei filmen ihn die anderen Fans mit ihren Smartphones, als wäre auch Josh berühmt. Und heute, am letzten Abend, will er tun, was nicht im offiziellen Festivalprogramm steht: Irgendwo da draussen, wo Snoqualmie aufhört und der Wald beginnt, wo die Ruinen des Sägewerks als Umrisse im Dunkeln zu sehen sind und eine andere verstörende Szene gedreht wurde, da wollen sich er und seine Freunde noch einmal wild fühlen wie die Helden ihrer Lieblingsserie.

Auf Satellitenbildern sehen diese Wälder aus wie grüne Fransen am westlichen Rand des Kontinents. Sie prägen den pazifischen Nordwesten, wo sich früher alles um Big Timber drehte, das Geschäft mit den dicken Stämmen. Auf Fotos im Museum von North Bend sehen auch die kräftigsten Kerle davor wie Winzlinge aus. Viele von ihnen sind nie mehr aus dieser Wildnis zurückgekehrt. Und obwohl die Holzfällerei kein Geschäft mehr ist, gehen in den Wäldern immer wieder Menschen verloren. Es gibt die Legende vom Menschenaffen Bigfoot. Es heisst zudem, dass diese Landschaft etwas mit einem macht: Ted Bundy, einer der berüchtigtsten Massenmörder der USA, hat hier gelebt. Und ein anderer Wahnsinniger, der Green River Killer, hat Frauenleichen am Stadtrand von North Bend verscharrt.

Es ist nach zehn Uhr abends, und Josh und seine Entourage sitzen in der Salish Lodge – dem «Great Northern» aus der Serie. Sie trinken sich in Stimmung, der Cocktail aus Gin und Honig heisst Dale Cooper. Man redet über die neue Staffel, was denn sonst. «Leute, wisst ihr was?», ruft Josh «ich organisiere ein Dinner in L. A. Das hilft gegen PFD.» Die anderen jubeln und prosten ihm zu. PFD ist die Abkürzung für Post Festival Depression. So nennen sie den dumpfen Zustand, der sich nach dem Festival in ihren Alltag schleicht. «Am schlimmsten sind die ersten Tage danach, stimmts?», sagt Josh zu den Frauen, die in ihren engen Petticoats wie Pin-up-Models aussehen.

Josh ist in einem noblen Stadtteil von Los Angeles aufgewachsen. Dort sieht es anders aus als in Nestern wie diesen hier, wo Pick-ups durch die Strassen wummern, vorbei an schmucken Häuschen mit US-Flaggen, Burgerläden, Tankstellen, Waffenshops. Propere Kleinstadtfassaden, hinter denen der Wahnsinn Amerikas lauert. «Twin Peaks» thematisierte all seine Facetten, von der Drogensucht über die Prostitution bis zu sexuellem Missbrauch. In den USA galt für die Serie das Rating TV-MA: nicht geeignet für Jugendliche unter 17. Joshs Eltern konnten sie ihrem einzigen Kind jedoch nicht verbieten. Er durfte seine Freunde sogar zu «Twin Peaks»-Sessions einladen. Seither stand er nie mehr abseits, sondern mittendrin.

«Vielleicht», sagt er und nimmt einen Schluck von seinem Cocktail, «muss ich zuhause in L. A. sowieso alles aufgeben.» Das Filmbusiness ist knallhart und das Leben teuer. Falls sein Film «Spreading Darkness» kein Erfolg wird, kann er hier oben «Twin Peaks»-Touren anbieten und ein Museum mit seiner Requisitensammlung eröffnen. Denn hier ist sein zweites «Zuhause». Und die Leute in dieser Runde sind seine «Familie»: Freaks und Andersdenkende wie er. Fragt man sie, was sie im richtigen Leben tun, erzählen sie von kreativen Berufen in Musik oder Film. Davon leben können aber die wenigsten. «Twin Peaks», das ist ihr Sehnsuchtsort jenseits des grauen Alltags. Die Männer fasziniert das Gesamtkunstwerk, die Frauen identifizieren sich mit den zerrissenen Figuren. Mary zum Beispiel: Ihr Vater ist am selben Tag gestorben wie Laura Palmer. «Twin Peaks» hat ihr geholfen, zu trauern und mit den schwierigen Gefühlen der Pubertät zurechtzukommen. Maria ist missbraucht worden wie Laura und taucht seither ins Dunkel von Horrorfilmen oder Goth-Musik, als gingen darin ihre eigenen schwarzen Flecken vergessen.

Das wollen sie auch heute Nacht. Einen Dale Cooper noch, bis sie in die Autos steigen und hinaus in die Nacht fahren. Weit ist es nicht, zehn Minuten nur. Flüstern am Waldrand, Taschenlampen in der Finsternis. Ein Feldweg führt den Hügel hinauf, wo Regisseur David Lynch die Halskette der toten Laura vergraben und in einer unheimlichen Szene wieder ausbuddeln liess. Jedes Jahr macht Josh mit ein paar Leuten Nachttouren, «inoffiziell», während die meisten Festivalteilnehmer längst in ihren Betten liegen. Dabei sind diese Ausflüge nicht ganz ungefährlich: Einmal drehte ein Fan durch und zückte ein Messer. Einmal versuchte ein Anwohner, die Gruppe mit seinem Traktor zu überfahren, weil er genug hatte von den «durchgeknallten Leuten» auf seinem Land. Und einmal fielen Schüsse. Josh nennt das «die volle Atmosphäre spüren».

Bei den Einheimischen hält sich die «Twin Peaks»-Euphorie in Grenzen. Viele haben die Serie nie gesehen und wissen auch nicht, dass hier jedes Jahr ein Festival stattfindet. Das Fremdenverkehrsamt setzt lieber auf Natur und unendliche Wandermöglichkeiten, als dass es den Hollywoodtrumpf ausschlachtet. Offizielle Führungen oder eine Karte zu den Drehorten gibt es nur während der kurzen Festivalzeit von drei Tagen. Einzig im Geschenkladen an der Hauptstrasse von North Bend werden nebst Bigfoot-Stofftieren oder asiatischen Teelichtern ein paar «Twin Peaks»-Tassen verkauft. «Twin Peaks?», sagen die alten Holzfäller ein paar Häuser weiter und zucken mit den Schultern. «Doofe Show, schade für die Zeit.» Deswegen kommen sie nicht jeden Morgen ins Twede’s Cafe alias Double R Diner, die Männer, die Dean, Hoallies oder Chuck heissen und Hosenträger tragen. Sie kommen auch nicht, weil der Kaffee hier verdammt gut ist. Er ist dünn und wässrig wie überall in der amerikanischen Pampa. Dafür kostet er nur 1.80 pro Tasse. Einer von ihnen war damals Statist, als Kyle MacLachlan alias FBI-Agent Cooper hier vor laufender Kamera Kirschkuchen ass. Er sagt, dass es noch langweiliger gewesen sei als zuhause. Den ganzen Tag musste er auf seinen Einsatz warten. Und als es endlich so weit war, liessen die ihn in ein Sandwich ohne Mayonnaise beissen, immer und immer wieder. Wenigstens Mayonnaise hätten sie reintun können, wenigstens das.

Lieber reden die Männer von den guten alten Zeiten, in denen sie die Wälder kahl rasierten. Damals arbeiteten sie für Lumber Companys, Holzfällerunternehmen, die eigene Schulen und Spitäler hatten. Im Lebensmittelgeschäft kannte jeder jeden. Sie konnten die Dinge anschreiben lassen. Inzwischen ist der Boden hier mehr wert als Holz. Das nahe gelegene Seattle wächst und wächst. Zudem sind Riesenfirmen wie Amazon in die Gegend gezogen. Mit ihnen kamen die Überbauungen, die Staus und die Anonymität. Bald ist hier Little Bellevue, seufzen die Oldtimer und meinen damit den Vorort von Seattle. Neuzuzüger nennen sie Transplantate. Und die «Twin Peaks»-Fans? «Das sind Aliens.»

Und die stapfen nun durch die Nacht und leuchten mit ihren Lampen in den Wald. «Hier irgendwo», sagt Josh und bleibt stehen, wo ihm das Gras nicht mehr bis zu den Knien reicht. «Hier irgendwo müsste die Erde aufgeraut sein und ein flacher Stein liegen.» Genauso haben andere «Aliens» diese Stelle beschrieben, an der sie vor ein paar Tagen eine Halskette vergraben haben. Nach einer Weile finden sie den Stein, und Josh bohrt einen Stock in die Erde. Nichts. Er gräbt weiter, bis ihm Schweissperlen an der Stirn kleben. Immer noch nichts. Die Kette ist verschwunden.

TIPPS

FESTIVAL

Das Twin Peaks Festival wurde 1992 gegründet und findet heuer vom 22. bis 24. Juli in Snoqualmie und North Bend statt. Fans der Kultserie reisen aus der ganzen Welt an. Der Festivalpass kostet ca. 320 Franken, Transporte zu den Drehorten inklusive. Fürs Geld wird eine Menge geboten: Gute Stimmung, verrückte Unterhaltung, und an die Celebrity Night werden Schauspieler aus der Serie eingeladen. Natürlich ist keine A-Prominenz dabei, dafür lustige Charaktere wie die verdrehte Sekretärin Lucy (Kimmy Robertson). Das Programm ist so abgefahren wie die Serie selbst: Vom Donut-Gelage über Karaokesingen bis zur Verkleidungsparty. Bizarrstes Highlight ist, sich wie die ermordete Laura Palmer in Plastikfolie einwickeln zu lassen.
— twinpeaksfest.com

DREHORTE

Die wichtigsten Drehorte von «Twin Peaks» sind North Bend und Snoqualmie. Sie liegen im US-Staat Washington. Eine organisierte Tour sucht man ausserhalb der Festivalzeit vergebens, doch die Locations sind leicht mit dem Mietauto zu erreichen. Ein Muss ist der berühmte Wasserfall aus dem Vorspann der Serie. Er ist das Wahrzeichen von «Twin Peaks» und rauscht nur wenige Kilometer ausserhalb von Snoqualmie achtzig Meter in die Tiefe. Ein magischer Anblick, auch wenn man ihn selten für sich allein hat, denn die Snoqualmie Falls zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Washingtons. Eine Karte mit Infos zu sämtlichen Locations kann man hier herunterladen: welcometotwinpeaks.com

SCHLAFEN

Das North Bend Motel ist very «Twin Peaks»: mit Holzimitat und kitschigen Landschaftsbildern an den Wänden. Lee, Betreiber und gebürtiger New Yorker, ist ein Original. Während des Festivals ist das «North Bend» the place to be.
– Tel. 001 425 888 11 21, DZ ab ca. 80 Franken

Luxuriöser ist die Salish Lodge. Das Hotel hat dem «Great Northern» aus der Serie sein Gesicht gegeben und thront hoch über dem Wasserfall. Die Aussicht ist spektakulär, das Interieur furchtbar amerikanisch, und die Preise sind überteuert. Trotzdem lohnt es sich, in der Bar einen Dale Cooper zu trinken: Gin mit Honig, Kardamom und Zitrone.
– Tel. 001 425 888 25 56, salishlodge.com, DZ ab ca. 350 Franken

ESSEN

Kein «Twin Peaks»-Fan kommt um den «damn fine coffee» im Twede's Cafe alias Double R Diner herum. In Wahrheit ist der Kaffee hier dünn wie überall in der amerikanischen Pampa.
twedescafe.com

«The Black Dog» ist ein sympathisches Lokal, tagsüber Café mit ordentlichem Lunchmenü, abends Bar mit Konzerten. Hier kann man gemütlich ein Glas Wein trinken und sich mit den Kreativen der Gegend unterhalten.
blackdogsnoqualmie.com

STÖBERN

Washington scheint der Staat der Antikmärkte zu sein. Kein Dorf ohne Trödelladen. Auch in Snoqualmie gibt es einen: Wild Hare Vintage. Hier findet man alles von Möbeln bis zu Kleidern.
whv.storenvy.com

WANDERN

Es gibt ihn tatsächlich, den ikonischen Berg mit den zwei Zacken, der im Serienvorspann zu sehen ist. Er heisst Mount Si und ist der Hausberg von North Bend. In zwei Stunden ist man auf dem Gipfel, von wo aus die endlosen Wälder Washingtons und die Cascade Range mit dem Mount Rainier zu sehen sind.
mountsi.com

Nach North Bend beginnt die Wildnis des Mount Baker-Snoqualmie National Forest. Endlose Wälder, klare Seen und weisse Gipfel. Hier kann man tagelang wandern und, wenn man Glück hat, Bären oder Pumas sehen. Auskünfte und Routenempfehlungen geben Rangers, eine ihrer Stationen liegt in Downtown North Bend.
fs.usda.gov

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