Wie ich zur Aktivistin wurde

Laila Fakhouri: «Ich lernte früh, was es heisst, für die Freiheit zu kämpfen»

Text: Helene Aecherli; Foto: Terre des Hommes Schweiz

Laila Fakhouri
  • Aktvistin Laila Fakhouri:

     2019 wurde sie mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Sie ist 25, tanzt gerne Salsa, studiert Englisch - und ist eine der bekanntesten Gesichter der Sahraouis, einer Minderheit in der marokkanisch besetzten Westsahara, die seit 1975 für Selbstbestimmung kämpft. Während die einen für Krieg plädieren, setzt sich Laila Fakhouri unermüdlich für eine friedliche Lösung ein. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, was sie zur Aktivistin gemacht hat und was es braucht, um den Mut nicht zu verlieren.

Laila Fakhouri und ich treffen uns an einem eiskalten Morgen im Dezember auf einen Kaffee in Zürich. Sie ist unerwartet zierlich, hält sich leicht gebückt, als balanciere sie eine unsichtbare Last auf ihren Schultern, trägt einen traditionellen violetten Schal um ihren Körper gehüllt, spricht mit klarer, aber gedämpfter Stimme. Sie befindet sich gerade auf der Durchreise nach Weimar, wo sie auf Vorschlag des Hilfswerks Terre des Hommes Schweiz mit dem Menschenrechtspreis der Goethe-Stadt ausgezeichnet werden soll. «Laila Fakhouri», so heisst es in der Begründung der Jury, «gehört zu einer jungen Generation Sahraouis, die mit friedlichen und juristischen Mitteln für das Recht ihres Volkes auf Anerkennung kämpft.»
Der Konflikt zwischen den Sahraouis, einer einst nomadisch lebenden Minderheit in der Westsahara im Süden Marokkos, und dem marokkanischen Königreich, gehört zu den vergessenen Konflikten unserer Zeit. Er schwelt seit 45 Jahren.  Die Westsahara war einst eine spanische Kolonie, und als sich Spanien 1975 aus der Region zurückzog, beanspruchte Marokko das dünnbesiedelte aber an Bodenschätzen reiche Gebiet für sich. 1976 rief die Frente Polisario, die Unabhängigkeitsbewegung der Sahraouis, die «Demokratische Arabische Republik Sahara» aus. Es kam zum Krieg, in dessen Folge Zehntausende von Sahraouis nach Algerien flohen, noch heute leben rund 160000 Menschen im Flüchtlingslager bei Tindouf. In den 80er-Jahren liess Marokko einen 2000 Kilometer langen Schutzwall bauen und verminen, um sich gegen die Angriffe der Polisario zu schützen, die den Landstrich entlang der mauretanischen Grenze kontrolliert.  Die Uno vermittelte zwar einen Waffenstillstand mit der Auflage, dass die Sahraouis über den Status ihres Landes abstimmen dürften. Doch dieses Unabhängigkeitsreferendum wurde nie durchgeführt (siehe Kommentar unten). Hingegen würden Sahraouis, die auf ihr Recht auf Selbstbestimmung pochten, so Laila Fakhouri, seitens der marokkanischen Behörden unterdrückt und ausgegrenzt.
Inzwischen wird unter Sahraouis der Ruf nach einem erneuten Krieg immer lauter, was Lailas Arbeit immer dringlicher macht. Sie wirkt nebst ihres Englischstudiums an der Universität in Agadir als unabhängige sahraouische Menschenrechtsaktivistin, ist Prozessbeobachterin, Übersetzerin, Vermittlerin sowie Botschafterin inhaftierter Aktivisten. Zudem ist sie als eines der bekanntesten weiblichen Gesichter der Sahraouis Vorbild und Zielscheibe zugleich, was verpflichtet, sie aber auch zu einem konstanten Balanceakt zwischen Leben und Überleben zwingt. Vielleicht wirkt sie deshalb älter, als sie ist. Und mit dieser Einschätzung liege ich nicht einmal so falsch. «Eine alte, starke Frau in einem kleinen Körper», antwortet sie auf die Frage, wie sie sich beschreiben würde. «Politische Gefangene, die mich nur am Telefon hören, gehen davon aus, dass ich eine ältere Frau bin und bringen mir dementsprechenden Respekt entgegen.» Sie lächelt. «Deshalb verrate ich mein Alter nur sehr ungern.» Sie tut es dann aber doch, als ich ihr erkläre, dass sie mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit gerade auch junge Frauen hier in der Schweiz inspirieren könnte. So habe ich unser Gespräch in Kapitel zusammengefasst, zu einer Art Auslegeordnung der Einsichten und Erfahrungen, die Laila Fakhouri zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist.

1.Ich hatte keine Wahl

Immer wieder werde ich gefragt, was mich zur Aktivistin gemacht hat. Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Es war keine bewusste Entscheidung, ich hatte schlicht und einfach keine Wahl. Ich wurde in Guelmim am Rand der Westsahara geboren, einige meiner Familienmitglieder waren politisch aktiv, wurden festgenommen und ins Gefängnis geworfen. Diese Erfahrungen lehrten mich früh, was es heisst, für die Freiheit zu kämpfen. In der Primarschule nannten mich die Lehrerinnen immer «Sahraouia», nie mit meinem richtigen Namen, manchmal machten sie sich auch lustig über meinen Akzent. Aber ich habe das eher als etwas Positives betrachtet, ja, ich war sogar stolz darauf, sagte mir: «Hey, ich bin eine Sahraouia!» Später, in der Mittelschule, habe ich angefangen, zusammen mit Freunden die Sahraoui-Fahne auf Wände zu malen und demonstrativ unsere Musik zu spielen. Das ärgerte die Behörden. Wir sprachen einander Mut zu, sagten uns: «Tun wir es nicht, haben wir Angst.» Im Gegensatz zu vielen meiner Freunde wurde ich von meiner Familie unterstützt, das hat mich stärker und mutiger gemacht. Zudem war und bin ich trotz allem privilegiert, denn ich darf in Agadir Englisch studieren, obwohl meine Mutter erst Angst davor hatte, dass ich verhaftet werden könnte, wie so viele sahraouische Studenten. Aus diesem Grund hielt ich meine Identität während des ersten Jahres an der Universität verdeckt. Dann aber hatte ich genug vom Versteckspiel und ergriff an einem Studentenprotest das Wort. Ich war die erste Frau überhaupt, die es wagte, an einem grossen Protest ihre Stimme zu erheben. Das hat die Leute auf den Strassen neugierig gemacht. Durch diese Aktion habe ich viele marokkanische Freunde verloren, aber neue dazugewonnen.

2. Ich weiss, dass nur ich mir selbst helfen kann

Ich war etwa zehn oder elf Jahre alt, als mich meine Mutter in unserem Sommerhaus in Sidi-Ifni in den Swimmingpool stiess, weil ich meine Schwester zum Weinen gebracht hatte. Ich konnte zwar damals schon schwimmen, aber ich war schockiert, dass mich meine Mutter zur Strafe ins Wasser schubste. Ich schrie und bat sie, mir rauszuhelfen, doch meine Mutter rührte sich nicht. Sie sagte nur: «Du musst lernen, wie du dir in einer Notlage selbst helfen kannst. Ich, als deine Mutter, werde dir in einer solchen Situation nicht helfen können. Niemand auf dieser Welt wird dir helfen können – ausser du dir selbst.» Dies war eine sehr harte Lektion. Ich habe danach einige Tage lang nicht mit ihr gesprochen. Aber dann begriff ich, was sie meinte: Wenn man ein Problem hat, muss man die eigene Angst, das eigene Zögern überwinden und eine Lösung finden. Das habe ich mir zu Herzen genommen. Das hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin.

3. Ich übernehme die Verantwortung für das, was ich tue

Ich weiss, was ich tue, und wenn etwas passiert, übernehme ich die Verantwortung dafür – gerade auch, wenn ich Proteste der Studentenbewegung anführe. Denn meine Mitstudenten sagen: «Wenn Laila keine Angst hat, haben wir auch keine Angst.» Das verpflichtet und bedeutet noch mehr Verantwortung. Aber ich bin stolz darauf, dass Menschen mich um Hilfe bitten und sich nach mir orientieren. Ich habe schon als kleines Mädchen gelernt, Verantwortung zu tragen. Mein Vater starb bei einem Autounfall in Frankreich, bevor ich geboren wurde. Ich wuchs bei meiner Grossmutter auf einem Bauernhof auf, meine Mutter arbeitete in der Stadt. Meine Grossmutter behandelte mich wie eine Erwachsene. Sie lud mich zu Gesprächen und Abendessen ein, stellte mir Fragen, sang mir Lieder vor, erzählte mir Geschichten. Ging meine Mutter auf Reisen, bekam ich ein Handy, nicht meine ältere Schwester. Meine Mutter rief mich an und bat mich, Gas, Strom und Türen zu überprüfen sowie Rechnungen zu bezahlen. Kam jemand zu uns nachhause, war ich diejenige, die im Namen der Familie sprach. Und wenn uns heute Leute besuchen, heisst es: Es sind Lailas Gäste. Rückblickend kann ich sagen: Erst habe ich das Vertrauen meiner Familie gewonnen, dann kam die Verantwortung.

4. Ich stehe zu meinen Überzeugungen

Meine Mutter ist immer besorgt, weil ich eine junge Frau bin. Einmal gestand sie mir sogar, dass sie sich wünschte, ich wäre ein Junge und damit weniger verletzlich. Als ich noch minderjährig war, ist sie zweimal aufgrund meiner Protestaktionen festgenommen worden. Die Polizei hatte mein Telefon gehackt und herausgefunden, dass ich an Aktionen beteiligt gewesen war. Als ich nach der zweiten Festnahme aufs Polizeirevier ging, um meine Mutter abzuholen, fand ich sie schweigend vor. Das verunsicherte mich zutiefst, denn so hatte ich sie noch nie erlebt. Sie sprach kein Wort. Zuhause sagte sie mir, ich solle endlich aufhören mit dem, was ich tue, oder das Haus verlassen. Ich antwortete: «Also gut, ich werde das Haus verlassen und zu meiner Grossmutter zurückkehren.» Später fügte ich hinzu, dass ich ins sahraouische Flüchtlingslager nach Algerien gehen und dort leben würde. Meine Mutter schmiss mich dann doch nicht raus. Vielleicht hatte sie mit ihrer Drohung nur prüfen wollen, ob ich wirklich überzeugt war von dem, was ich tue. Irgendwann erfuhr ich, dass sie meiner Tante offenbart hatte, wie stolz sie auf mich ist; stolz auch darauf, dass Familien von politischen Gefangenen ihre kleine Tochter anrufen, um sie um Hilfe zu bitten.

5. Ich male mir Worst-Case-Szenarien gegen die Angst aus

Angst ist meine ständige Begleiterin, aber mittlerweile habe ich Strategien entwickelt, um sie zu befrieden. Bevor ich mein Zuhause verlasse, male ich mir zum Beispiel immer das Schlimmste aus, das mir passieren könnte. Etwa, dass ich von der Polizei festgenommen, verhört und ins Gefängnis geworfen werde. Ich führe auch Selbstgespräche, um mich auf den Worst Case vorzubereiten. So habe ich stets ein Szenario vor Augen und bin weniger schockiert, sollte ich tatsächlich von der Polizei aufgehalten werden. Zudem folge ich nie einem bestimmten Tagesablauf, sondern ändere ständig meine Pläne, wechsle die Orte, das Café, meine täglichen Routen. Ich bin immer auf der Hut. Aber Angst vor dem Tod zu haben, ist keine Option. Wir werden alle sterben, das ist sicher, aber der Tod wird mir meine Geschichte nicht nehmen können. Was zählt, ist, dass ich eine Humanistin bin und mich für das Recht meines Volkes einsetze, gehört zu werden. Wäre ich vor Angst überwältigt, könnte ich nicht tun, was ich tun muss.

6. Manchmal hilft nur eines: So tun, als wäre ich ein VIP

In der Auseinandersetzung mit Behörden habe ich immer wieder erlebt, dass man versucht, mich wütend zu machen oder mir Angst einzujagen. Mittlerweile habe ich gelernt, mit solchen Situationen umzugehen. Ich gebe mich ruhig, auch wenn ich innerlich nervös bin, lächle, ja, bringe meinem Gegenüber sogar Verständnis entgegen. Sage: «Ich verstehe, dass Sie mich dies fragen müssen. Es ist Ihr Job. Sie haben eine Familie.» Und wenn ich am Flughafen von Polizeibeamte beobachtet werde, tue ich so, als wäre ich unglaublich wichtig, als wäre ich ein VIP.

7. Ich weiss, auf welchem Weg ich an mein Ziel gelangen will

Es ist nicht das Problem, WAS wir wollen, sondern WIE wir das, was wir wollen, bekommen können. Seit Jahrzehnten strebt ein Teil der Bevölkerung nach einem neuen Krieg, der andere nach einer friedlichen Lösung. Ich bin überzeugt davon, dass wir unser Recht auf Selbstbestimmung nur mit friedlichen Mitteln erlangen werden. Wir müssen die Chance erhalten, das Referendum durchzuführen. Deshalb höre ich nicht auf, meine Stimme zu erheben und dadurch Hoffnung auf Veränderung zu verbreiten. Ich bin mir sehr bewusst, dass ich nach all den Jahren eine Vorbildfunktion erlangt habe. Die Menschen um mich herum sehen, dass ich mit meinem Engagement etwas erreiche, sogar Polizisten fangen an, mich zu respektieren. Wenn eine Stimme einen Unterschied machen kann, was werden dann zehn oder gar hundert Stimmen bewirken können? Ich habe begonnen, mit Kindern in meiner Nachbarschaft Fussball zu spielen, danach setzen wir uns zusammen und reden. Bis vor Kurzem hielt ich mein persönliches Leben immer privat, jetzt habe ich jedoch begonnen, in meinen Posts auf Instagram oder Facebook Privates mit Politischem zu mischen. Ich beantworte Fragen nach Links und Literatur, mache kleine Quizze zur Geschichte der Sahraouis. Denn viele Leute haben ganz abgehängt, interessieren sich nur noch für Mode oder Fussball. Wenn sie sehen, dass ich es liebe, zu tanzen, zu Salsa oder zur Musik der Sahraouis, dass ich mich gern schminke und Matches des FCB schaue und gleichzeitig Aktivistin sein kann, werden sie sich vielleicht sagen: «Wenn es Laila tun kann, können wir es auch.»

 

 

 

Der vergessene Konflikt

Syrien, Libyen, Iran, Irak, Libanon, Afghanistan - dies sind nur einige der aktuellen Konfliktherde, die die politischen Debatten besetzen. Andere gehen dabei vergessen, sei es, weil es dort gerade keine blutigen Auseinandersetzungen gibt, die Region für internationale Beobachter gesperrt ist oder weil die Umstände so kompliziert sind, dass kaum mehr jemand die Übersicht hat. Zu diesen vergessenen Konflikten gehört jener um den Status der ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara im Süden Marokkos. Mit seiner Westsahara-Politik hat sich Marokko längst in eine Pattsituation manövriert:  Der 1991 von der Uno vermittelte Waffenstillstand hatte zur Auflage, dass die Sahraouis über den Status ihres Landes abstimmen dürfen. Doch dieses Referendum hat bis heute nie stattgefunden, teils, weil Marokko eine solche Abstimmung systematisch hintertreibt, zum Teil aber auch deshalb, weil sich beide Seiten nicht auf eine Liste der Stimmberechtigten einigen könnten. Seither wurden unter dem Mandat der Uno immer wieder Pläne zur Lösung des Konflikts vorgebracht, die aber entweder von der einen oder der anderen Seite abgelehnt wurden, so etwa auch der Vorschlag Marokkos, den Sahraouis weitgehende Autonomie unter marokkanischer Herrschaft zu ermöglichen - ein Konstrukt, das dem föderalistischen System der Schweiz ähnlich wäre.
Die Situation bleibt hochkomplex: Gemäss Maghreb-Experten hat sich ein beachtlicher Teil der im marokkanisch besetzten Gebiet lebenden Sahraouis zwar mit der Situation abgefunden und profitiert sogar davon. Das Königreich investiert Milliarden in die Region und zahlt Subventionen an Sahraouis, die sich zu Marokko bekennen. So gibt es Arbeitsplätze in der Fischerei, der Fischverarbeitung, den Phosphatminen, selbst im Tourismus. Studenten erhalten Stipendien für Universitäten in Rabat oder Casablanca. Trotzdem ist der Ruf vieler Sahraouis nach Selbstbestimmung ungebrochen, und wenn nötig soll dieser Ruf auch mit Gewalt umgesetzt werden. Es sind vor allem junge Leute, die die Frente Polisario heute zum Krieg drängen. «Sie haben von der vorherrschenden Pattsituation die Nase voll und glauben, dass erst ein Krieg das Interesse der Uno und der internationalen Medien an der Westsahara wecken könnte», meint die Menschenrechtsaktivistin Laila Fakhouri. «Das ist absurd, aber ich kann sie verstehen.» Denn die Situation im saharouischen Flüchtlingslager bei Tindouf in Algerien sei prekär, Perspektiven gäbe es kaum. Und in den besetzten Gebieten der Westsahara fühlten sich nicht wenige wie in einem grossen Gefängnis. Ausländische Unternehmen scheuten davor zurück, Sahraouis einzustellen, die gegenüber Marokko «illoyal» seien. «Ich höre von jungen Sahraouis immer wieder», sagt Laila Fakhouri, «ihnen stünden drei Möglichkeiten offen: Ins Gefängnis zu gehen, Drogen zu nehmen oder sich in einer dieser Todesboote aus schwarzem Gummi zu setzen und versuchen, nach Gran Canaria zu gelangen.» Der Ruf nach Selbstbestimmung wird wohl aber weiterhin ungehört verhallen, denn zu sehr sind die wirtschaftlichen Interessen Marokkos - und, gemäss gewissen Beobachtern der Region, auch jene Algeriens - an die Aufrechterhaltung des Status Quos gekoppelt, zudem steigt die Angst der marokkanischen Behörden, dass sie durch einen Rückzug aus der Region die Kontrolle über die Westsahara verlieren könnten. Die Situation wird noch dadurch kompliziert, dass das sahraouische Flüchtlingslager Algerien zunehmend ein Dorn im Auge sein soll. Jihadistische Gruppierungen sowie Drogen- und Waffenhändler, die in der Region operieren, drohen das fragile Gefüge noch zusätzlich zu unterminieren. Und dennoch: Es bestehen Chancen auf eine konstruktive Veränderung. So lange jedenfalls, wie eine junge Frau wie Laila Fakhouri sagt: «Ich will etwas anderes. Und die stärkste Kraft die ich weitergeben kann, ist die Hoffnung. »

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