Detox

Detox im Selbstversuch: Entwöhnt verwöhnt

Redaktion: Christina Schildknecht; Foto: SXC

Detox im Selbstversuch: annabelle testet Entgiftungsmethoden
  • Anti-Cellulite: 1 Advanced Body Creator von Shiseido: Beugt mit Koffein neuen Dellen vor, ca. 81 Fr. 2 Lift Minceur Anti-Capitons von Clairns: Gelcrème gegen die Ausdehnung des Fettgewebes, ca. 59 Fr. 3 Celluli Eraser von Biotherm: Korallenmoos bekämpft Cellulite, ca. 58 Fr. 4 Body-Slim Drainage von Lierac: Auch für werdende Mütter geeignet, ca. 42 Fr. 5 Size Zero von Rodial: Soll den Oberschenkelumfang reduzieren, ca. 79 Fr. 6 Intelligence Minceur Anti-Cellulite Gel Cream von Dr. Pierre Ricaud: Sagt unschönen Dellen den Kampf an, ca. 55 Fr. 7 Sublime Body Silhouette Incroyable von L'Oréal: Belebt die Haut, ca. 26 Fr. 8 Body Time Control D. Solution Booster von Valmont: Flüssiges Serum soll Cellulite vermindern, ca. 245 Fr. 9 Biorevitalizing Anticellulite Concentrate von Collistar: Metall-Applikationsroller für straffe Beine, ca. 71 Fr.

Entgiftung im Grandhotel Meran: Chefredaktorin Lisa Feldmann testet das Detox-Verwöhnprogramm von Henri Chenot.

Entwöhnt verwöhnt

Chefredaktorin Lisa Feldmann entgiftet im Grandhotel Palace in Meran mit der Detoxmethode von Henri Chenot.

Alles fing damit an, dass ich mit dem Rauchen aufhören wollte. Und gleich sicher sein, dass ich keinen dicken Hintern kriege. Das ist nämlich bei Frauen eindeutig das Haupthindernis, von dieser schlechten Angewohnheit lassen zu können. Wir rauchen den kleinen Hunger rasch mal weg, statt am späteren Nachmittag den Nahkampf gegen ein Stück Streuselkuchen zu verlieren. Ich wusste also: Will ich dauerhaft ohne Zigaretten auskommen, muss ich meine Ernährungsgewohnheiten ändern. Weil ich anders verbrenne (mindestens ein Jahr lang sehr viel langsamer), öfter von Hungergefühlen geplagt werde und vermutlich auch mehr Alkohol trinke, einfach weil meine Hände ab sofort nur noch halb so beschäftigt sind.

Magischer Ort zum Entgiften

Das Grandhotel Palace in Meran und die Detoxmethode von Henri Chenot wurden mir gleich von zwei Freundinnen empfohlen. Die schwärmten von einem charismatischen Institutsleiter, exzellenten Ärzten, aber auch von relaxter Atmosphäre, einem fürsorglichen Team und flauschigen Bademänteln. Und einem Klima, das unseren mitteleuropäischen Zwischenjahreszeiten (verschneiter März, neblig-trüber September) ein Schnippchen schlägt mit ewigen Frühlingstemperaturen. So kam ich vor beinahe sieben Jahren zum ersten Mal an diesen magischen Ort – und kehre seitdem regelmässig zurück. Immer habe ich eine Freundin dabei, denn allein kann einem die Absenz jeglicher Gifte zumindest in den ersten Tagen ganz schön aufs Gemüt schlagen. Und nichts ist dann hilfreicher als eine Staffel «Sex and the City» oder «Downton Abbey» und nebendran ein Partner in Crime, mit dem man sich die beim Etagenkellner ergaunerte Honigportion teilt.

Aber es muss hier auch vom Verwöhnen die Rede sein, vom Auftanken, vom Endlich-wieder-heil-Werden. Von diesem unvergleichlichen Glücksgefühl, das sich nach drei, vier Tagen einstellt, seinen Höhepunkt nach einem vollendeten Zyklus von einer Woche erreicht und dann nachwirkt, solange man sich in den Umschrankungen von Chenots Methode aufhält. Das bedeutet: Nur Dinge zu essen, die dem Organismus erlauben, sich von überflüssigen Ablagerungen zu trennen, dabei aber Energie zu tanken. In gluckernden, psychedelisch ausgeleuchteten Wannen zu versinken, die, mit ätherischen Ölen angereichert, den Körper leicht wie eine Feder werden lassen, um danach wie eine Schmetterlingslarve in heisse Tücher verpackt zu werden – ganz mit warmer Fangopaste eingepinselt.

Herzenswärme des Personals

Die Therapieräume wurden modernisiert und sind jetzt so chic, dass auch verwöhnte Herrschaften, die aus fernen Ländern anreisen, nicht auf den gewohnten Luxus verzichten müssen. Dafür ist das Personal zum Glück beinahe durch die Bank treu: Meine Ärztin kennt die Stressthemen, die ich mitbringe, und die Therapeutinnen und Masseure bieten eine Herzenswärme und Zugewandtheit auf, wie man sie nur noch selten findet. Und da der Espace Chenot mittlerweile das gesamte Hotel umfasst, speist man abends unter funkelnden Kronleuchtern im grossen Speiseraum ganz so, als würden feinste Weine kredenzt. Auf die man sich dann langsam zu freuen beginnt …!

— 7 Übernachtungen mit 6 Behandlungstagen und Kurprogramm «Detox» im Grandhotel Palace in Meran kosten ca. 5900 Franken; www.palace.it. Die Anti-Cellulite Produkte in der Bildergalerie passen perfekt zu einem Detox-Verwöhnprogramm.

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