Beauty

Die Brauen-Trends von damals bis heute

Text: Sandra Huwiler; Bilder: Imaxtree, Getty Images

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Sechziger

In den Swinging Sixties waren die Brauen so auffällig wie die Mode - auffällig dünngezupft nämlich, wie beim englischen Supermodel Twiggy.

Siebziger

Die Hippie-Ära brachte wieder natürlichere Brauen, wie sie die amerikanische Schauspielerin Farrah Fawcett trug. Sie gilt als Schönheits-Ikone dieser Zeit.

Achtziger

Wilde, buschige Brauen passten zu den rebellischen Achtzigerjahren. Wie stylish strubblige Brauen sein können zeigte Hollywood-Schönheit Brooke Shields.

Neunziger

Und dann wurden sie wieder dünn, die Augenbrauen. Der Trend wurde stark geprägt von Topmodels wie Kate Moss.

Nullerjahre

Der Skinny-Look galt nicht nur dem Körper, sondern auch den Augenbrauen. Diese wurden dünner und dünner, wie bei Sängerin und Stil-Ikone Gwen Stefani.

Zehnerjahre

Mit Topmodel Cara Delevingne waren plötzlich markante Augenbrauen zurück und legten den Grundstein für einen neuen Augenbrauen-Hype.

Heute

Nicht totzukriegen sind die blockartigen Insta-Brows à la Kylie Jenner.

Heute

Der Gegentrend dazu: natürliche Brauen, wie sie Hollywood-Schauspielerin Emilia Clarke trägt.

Brauentrends kommen und gehen – und kommen wieder zurück. Wir zeigen Ihnen die berühmtesten Augenbrauen der letzten Jahrzehnte und die aktuellen Trends.

Gekämmt, sanft akzentuiert oder buschig und wild: Die aktuellen Looks und wie man sie stylt.

Laminated Brows

Glänzende, schräg nach oben gebürstete Brauen erleben einen Hype. Im Kosmetiksalon kann dieser Look mit Brow Lamination erzielt werden, wobei die Brauenhaare chemisch in Form gebürstet werden und danach wochen- lang perfekt gestylt bleiben. Mithilfe von Brauen-Gel kann man diesen glänzenden Look auch zuhause stylen. Der Look wird teilweise auch Soap Brows genannt, denn er basiert auf einem alten Hollywood-Trick: Damals griff man statt zum Gel noch zur Seife, um Brauen zu fixieren.

Shadow Brows

Für weiche, natürlich aussehende Augenbrauen wird der Verlauf der Braue akzentuiert: Dafür setzt man mit Brauenpuder sanft dort an, wo der Fokus liegen soll. Das kann am Ansatz der Braue sein, genauso gut aber auch am Brauenbogen. Für mehr Tiefe und den gewünschten Verlauf empfiehlt es sich, mit verschiedenen Farbtönen zu arbeiten. Am Schluss nochmals mit einer Brauenbürste verwischen und verfeinern. Einen intensiveren Look erhält man, wenn vor dem Puder etwas Brauenwachs verwendet wird.

Messy Brows

Buschige Brauen sind zurück: Wer von Natur aus mit dunklen, dichten Brauen gesegnet ist, muss dafür lediglich zum Brauenwachs oder -gel greifen. Transparente Produkte helfen beim Formen, getönte Produkte betonen die Brauen zusätzlich oder intensivieren hellere Brauen. Wer mehr Fülle und Farbe wünscht, kann mit einem Brauenstift nachhelfen – aber bitte nicht ausmalen, sondern mit möglichst feinen, haarähnlichen Strichen arbeiten. Dabei beginnt man am Ansatz der Braue und arbeitet sich gegen aussen vor.

Sandra Huwiler ,
Beauty-Praktikantin
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