Fab Five

DIY-Körperpeelings für alle Hauttypen

Text: Olivia Goricanec; Fotos: Unsplash

e
f

Körperpeeling bei unreiner Haut

5 EL Quark
2 EL Zitronensaft
4 EL feine Haferflocken

Zutaten miteinander verrühren. In kreisenden Bewegungen auf Rücken, Brust, Oberarme auftragen, anschliessend als Maske auf der Haut antrocknen lassen. Nach etwa 15 Minuten mit lauwarmen Wasser abspülen.

Körperpeeling für sensible Haut

4 EL Weizenkleie
2 EL Macadamiaöl
1 EL Honig

Den Honig im heissen Wasserbad verflüssigen. Danach mit dem Öl und der Kleie verrühren. Das DIY-Peeling sanft mit den Fingern einmassieren und danach gründlich abduschen.

Körperpeeling für normale Haut

2 EL brauner Zucker
4 EL Grapefruitsaft
2 EL Kokosöl

Das Kokosöl leicht erwärmen, bis es flüssig wird. Grapefruitsaft und Zucker unterrühren. Mit den Fingern in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen. Danach abduschen.

Körperpeeling für trockene Haut

2 EL Aloe-Vera-Gel (kann weggelassen werden, falls nicht vorhanden)
4 EL Kaffeepulver
2 EL Olivenöl

Das Öl und das Aloe-Vera-Gel miteinander verrühren und anschliessend das Kaffeepulver unterheben. Die Masse in kreisenden Bewegungen auftragen und danach abspülen.

Fuss- und Lippenpeeling für trockene Haut

Für die Füsse:
2 EL Olivenöl
1 EL Zucker

Für die Lippen:
2 TL Olivenöl
1 TL Honig
1 TL Zucker

Füsse: Das Öl und den Zucker vermischen. In kreisenden Bewegungen auftragen. Bei Hornhautstellen die Masse gut abreiben.
Lippen: Das Öl, den Zucker und Honig vermischen. Ohne Druck die Masse in kreisenden Bewegungen auftragen und danach abwaschen. 

Lust, sich und seine Körperhaut zuhause zu verwöhnen? Mit einfachen Zutaten lässt sich schnell ein Peeling zubereiten. Ein Griff in die Küche und das Verwöhnprogramm kann beginnen.

Alle 28 Tage erneuert sich unsere Haut. Dabei werden neue Hautzellen von der Tiefe an die Oberfläche gebracht, alte Hautschüppchen fallen ab. Da diese aber nicht immer vollständig abgestossen werden, kann es zu verstopften Poren und Unreinheiten kommen. Durch die in ihnen enthaltenen Schleifpartikel können Peelings helfen, die alten Hautzellen zu entfernen, die Poren frei zu machen und den Regenerationsprozess anzukurbeln. Das Hautbild wird verbessert und die Haut strahlt wieder.

Wem nach einem Körperpeeling ist und wer kein solches Produkt zuhause hat, kann im Handumdrehen eins in der Küche herstellen. Einfache und preiswerte Rezepte mit natürlichen Zutaten, ausserdem ganz ohne Mikroplastik oder Zusatzstoffe.

Einige Informationen vorab

  • Um das passende DIY-Peeling zu finden, muss zuerst der Hauttyp bestimmt werden.
  • DIY-Peelings mit Mandelkleie, Meersalz oder Zucker sind eher grobkörnig und für grossporige, fettige und verhornte Haut geeignet. Wer eine sanftere Alternative möchte, kann statt Meersalz Speisesalz und statt des braunen Zuckers Kristallzucker verwenden.
  • Bei einer normalen Haut kann man sich bedenkenlos einmal pro Woche peelen. Bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut können zwei Peelings pro Woche sinnvoll sein. Bei sensibler und trockener Haut sollte man möglichst nur einmal im Monat ein Peeling machen. Bei Hautkrankheiten, Narben oder bei einem Sonnenbrand sollte man komplett aufs Peelen verzichten, da die Haut bereits strapaziert ist.
  • Peelings sollten nicht täglich verwendet werden, da sonst das Risiko besteht, dass zu viel der Hornschicht abgerubbelt wird und es zu Irritationen oder Rötungen führt. Das Nachproduzieren von immer neuen Zellen stresst die Haut und bewirkt frühzeitige Hautalterung.
  • Gesichts- und Körperpeelings immer auf zuvor gereinigte und angefeuchtete Haut anwenden.
  • Nach dem Peelen eine Feuchtigkeitscrème verwenden, ausser bei Peelings, in denen bereits fettige Öle (Oliven- oder Kokosöl) enthalten sind.
  • Reste von selbst hergestellten Peelings sollten gleich weggeworfen werden, da sie nur frisch zur Anwendung geeignet sind.

 

Diese Körperpeelings können gern auch fürs Gesicht verwendet werden.

annabelle-Reminder: Neues aus Fab Five

Empfehlungen der Redaktion

DIY-Rezept: verwöhnendes Körperpeeling

Mehr aus der Rubrik

Haartrends

5 Sommer-Hairstyles, die wir uns von den Stars abschauen

Von Corinne Raas