Alles über Foundations: Produkte, richtiges Auftragen und sonstige Tipps

Text: Katrin Roth
 

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Ein makelloser Teint ist die Basis eines jeden Make-ups. annabelle zeigt die neusten Produkte und gibt Tipps zum Auftragen.

Für Tom Pecheux, Starvisagist bei Estée Lauder, führt der Weg zu einem schönen Gesicht immer über die Haut: «Wenn Du schöne Augen, aber einen schlechten Teint hast, nutzt das gar nichts.» Darum, findet Frauenverschönerer Pecheux, ist Foundation das wichtigste Schminkprodukt überhaupt. «Es gibt kein gutes Make-up ohne die perfekte Basis.»

So weit, so einfach. Schwierig wird es erst, wenn die Theorie in Praxis umgesetzt werden soll. Weil das riesige Angebot der Beauty-Industrie ziemlich verwirrend sein kann. Und weil das richtige Auftragen von Foundation gelernt sein will.
 

Tipps und Tricks rund um die richtige Foundation

Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengetragen. Denn richtig eingesetzt ist eine Foundation ein wahres Beauty-Wundermittel. Oder, wie Tom Pecheux sagt: «Ich sehe Foundation wie ein schönes Kleid, das man anzieht und dann mit Accessoires wie Mascara, Lidschatten und Lippenstift schmückt.»

 

Vorbereitung: Unter der Foundation aufgetragen, sorgen Primer für eine gut befeuchtete Haut und gleichzeitig für eine lange Haltbarkeit des Make-ups. Ist keine Pflicht, sondern Kür – und  wer eine gute Haut hat, kann darauf verzichten.

 

Farbwahl: Eine Foundation ist dann perfekt, wenn sie nicht als solche erkannt wird. Es gilt darum, den natürlichen Hautton zu finden, ansonsten besteht die Gefahr, dass man überschminkt und maskenhaft aussieht. Ein No-Go: der Farbtest auf dem Handgelenk, davon raten alle Profis ab. Max Herlant, Visagist bei Yves Rocher, empfiehlt stattdessen, die Foundation an der Innenseite des Halses zu testen. Die richtige Foundation ist jene, die mit dem Hautton verschmilzt. Der ultimative Geheimtipp kommt von Tom Pecheux, der zum Kauf zweier Foundations rät: eine um zwei Nuancen heller als die Gesichtsfarbe und eine um zwei Nuancen dunkler, die man je nach Gesichtsfarbe (die bekanntermassen nicht immer gleich ist) unterschiedlich miteinander vermengt. Braucht etwas Übung, lohnt sich aber.

 

Textur: Getönte Tagescrème, BB-Cream, Flüssigfoundation oder Kompaktpuder – letztlich entscheiden persönliche Vorlieben über die Beschaffenheit einer Grundierung. Als Faustregel gilt: Trockene Haut braucht eine Foundation mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, wie sie oft in flüssigem oder crèmigem Make-up vorkommen; Mischhaut sowie ölige Haut benötigen fettfreie Forumulierungen wie zum Beispiel Kompaktpuder oder Produkte auf Mineralbasis. Und wer zu grossen Poren neigt oder kleine Fältchen hat, greift am besten auf eine Foundation zurück, die nicht zu stark deckt und sich entsprechend nicht in Unebenheiten ablagert.

 

Hilfsmittel: Pinsel, Schwämmchen, Handarbeit – auch hier kommt es in erster Linie darauf an, was einem am besten liegt. Bei normaler Haut kann man die Foundation gut von Hand einarbeiten, vor allem Flüssigfoundation lässt sich sehr gut durch Körperwärme einarbeiten. Wer lieber mit einem Pinsel arbeitet, nimmt die Foundation am besten in kleinen Mengen vom Handrücken aus. Schwämmchen empfehlen sich für Menschen, die bereits ein wenig Übung haben.

 

Technik: Egal mit welchem Hilfsmittel, das Auftragen einer Foundation erfolgt immer von Innen nach Aussen, denn in der Mitte des Gesichtes neigt die Haut am häufigsten zu Verfärbungen und Rötungen, die es zu kaschieren gilt. Bei Bedarf können Produkte mit unterschiedlicher Deckkraft kombiniert werden. Und, um einmal mehr Tom Pecheux zu zitieren: «Nur wegen einer Unreinheit muss man nicht das ganze Gesicht mit Foundation bedecken.»

 

Korrigieren: Ein allfälliger Überschuss von Make-up lässt sich am besten mit einem Kosmetiktuch entfernen. Sanft abtupfen, nicht reiben.

 

Fixieren: Damit die Foundation möglichst lange hält und nicht glänzt, empfiehlt es sich, das Make-up zum Abschluss mit transparentem Puder zu fixieren

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