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Die Spa-Lady: «Giardino»-Managerin Daniela Frutiger und ihre Pflegelinie

Body & Soul

Die Spa-Lady: «Giardino»-Managerin Daniela Frutiger und ihre Pflegelinie

  • Text: Niklaus Müller

Daniela Frutiger managt mit ihrem Mann drei Hotels der Spitzenklasse. Ihre grosse Liebe gilt den hoteleigenen Spas und ihrer eigenen Pflegelinie.

Daniela Frutiger managt mit ihrem Mann drei Hotels der Spitzenklasse. Ihre grosse Liebe gilt den hoteleigenen Spas und ihrer eigenen Pflegelinie.

In blauem Hosenanzug mit weisser Bluse und einem ansteckenden, immer präsenten Lächeln sitzt Daniela Frutiger in der Lobby ihres Reichs, des Hotels Giardino in Ascona. Die zierliche Frau mit den schulterlangen dunkelbraunen Haaren wirkt entspannt, obwohl ihr Terminkalender mehr als voll sein dürfte. Als Mitglied des Verwaltungsrats der Giardino Hotel Group geht ihr die Arbeit mit Sicherheit nie aus. Denn zur Gruppe gehören das «Giardino» in Ascona, das «Giardino Lago» in Minusio, Locarno, und das «Giardino Mountain» in St. Moritz. Für alle drei kümmert sie sich ums Marketing, entwickelt und realisiert Konzepte.

Es sind vor allem die kreativen Herausforderungen, die es der 43-jährigen Süddeutschen angetan haben, ob es nun darum geht, die Interieurs, Uniformen, Mitarbeiterschulungen oder den Service oder das Angebot der Hotel-Spas zu verbessern. Dabei ist sie eine Quereinsteigerin im Hotelfach: «Nach der Schule habe ich Pharmaassistentin gelernt. Aber schon bald war mir klar,
dass das nicht alles sein konnte. Ich wollte mehr mit Menschen zu tun haben, mich mehr um sie kümmern können. Also habe ich in Stuttgart die Ausbildung zur Kosmetikerin absolviert und anschliessend in München noch eine Heilpraktikerschule besucht.»

Danach tritt sie die erste Saisonstelle in einem Hotel-Spa in Arosa an. «Für mich eine völlig neue Welt: Es war kalt, überall lag Schnee, der Winter dauerte dort oben lange, insgesamt war alles erst einmal sehr ungewohnt.» Nach Ablauf der Saison geht sie zurück nach Süddeutschland für eine Weiterbildung in der Parfumerie. Aber die Hotellerie lässt sie nicht mehr los. «Meine Grossmutter hatte das richtige Gespür, sie hatte mir schon als Kind gesagt, ich solle eine Hotelfachschule besuchen.»


1992 kommt sie zum ersten Mal ins Hotel Giardino in Ascona, um im Spa zu arbeiten: «Das ‹Giardino› und ich, das war Liebe auf den ersten Blick!» Und die Liebe bleibt ihr hier treu, denn zwei Jahre später trifft sie ihren zukünftigen Mann Philippe Frutiger, der im «Giardino» zu jener Zeit ein Praktikum zur Hotelfachschule absolviert. Die beiden heiraten, werden Eltern zweier Söhne und ziehen 2002 ins Berner Oberland. Zuhinterst im Simmental gilt es, den «Lenkerhof» in eines der besten Fünfsternehotels der Schweiz zu verwandeln. Und dort kann Daniela Frutiger ihr ästhetisch-kreatives Talent voll einsetzen: Sie kümmert sich auch um den Ausbau des Hotel-Spa, das 2004 den Gala-Spa-Award gewinnt.

2006 die Rückkehr nach Ascona: «Innerhalb von vier Jahren haben wir das ‹Giardino› komplett verändert.» Inklusive des Spa: «Meine Aufgabe war es, die Mitarbeiter besser auszubilden und dem Interior eine wärmere Atmosphäre zu verleihen. Ich wollte grössere Kabinen, denn ein Spa muss ein Ort des Wohlgefühls sein, sowohl für den Gast als auch für die Angestellten.»

Ein weiteres Highlight für Daniela Frutiger war die Entwicklung einer eigenen Pflegelinie, die vierzig Produkte umfasst: Dipiù Cosmetics. «Mir war es wichtig, meine Philosophie in diese Linie einzubringen: Nachhaltigkeit, Respekt vor der Umwelt, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Transparenz.» Die Pflegeprodukte enthalten Ingredienzen von einem Tessiner Weingut: Traubenkerne, Mandel- und Zitronenöl, Akazienhonig, Olivenöl und verschiedenste Kräuter.

Und was macht Daniela Frutiger, um neben ihrem Job und den Kindern fit zu bleiben? «Ich nehme mir ab und zu eine Auszeit. Ausserdem kann ich mich beim Joggen und bei Pilates hervorragend erholen. So finde ich meine innere Ausgeglichenheit, und die ist mir sehr, sehr wichtig.» Sagts und eilt zum nächsten Termin, natürlich wie immer mit einem Lächeln im Gesicht.

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1.

Das Giardino Mounain in Champfèr, St. Moritz

2.

Das Giardino in Ascona

3.

Daniela und Philippe Frutiger mit ihren Söhnen Justin (11) und Morris (13)

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