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Neumond im Steinbock: Ehrliche, realistische Vorsätze sind gefragt

Text: Alexandra Kruse; Bild: Unsplash

Das magische Hörnerwesen Steinbock steht für Struktur, Leistung und Disziplin. Jetzt aber bitte nicht zu streng mit uns selbst werden. 

OOOPSIE, das geht ja schon mal gut los. Nach einer für uns alle gefühlt viel zu kurzen Pause ist schon wieder der Teufel los. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wobei ich an dieser Stelle fairerweise zugebe, dass ich immer noch im schönsten aller Nachthemden, das meine Oma meiner Mutter einst im feinsten Geschäft der kleinen Stadt kaufte – weiss mit zarten roten Blüten, Rüschenkante, klassischem Stehkragen und kleiner Knopfleiste –, auf der Bank in Mamas Küche sitze, Tee trinke, Guetsli esse und der Dinge harre, die da kommen. Und Kräfte sammle. Der Irrsinn dieser Welt ist durchaus erträglicher, wenn man an seinem Seelenort im Nest hocken darf. Da ist es dann auch in Ordnung, drei Tage mit Migräne im Reich der Finsternis zu sein, weil man eben in Sicherheit ist.

Vorsätze messerscharf ausrichten

Kosmo hat in der Zeit das Capitol aus Lego gebaut und selbstständig Addition und Subtraktion bis 1001 geübt. Als Steinbock-Kind ist er sich seiner Pflichten und Verantwortung so bewusst, dass er die Frage, was aus den Arbeitsblättern wurde, mit «Die habe ich schon an meine Klassenlehrerin gemailt» beantwortete. Sehr gut, Kopfrechnen konnte er schon immer besser als ich. Und genau darum geht es bei diesem Neumond: um die Verantwortung für unsere Talente und deren realistische Umsetzung. Das magische Hörnerwesen Steinbock steht für die grosse Liebe zu Struktur und Leistung. Auch das Thema Disziplin steht mit auf der Liste.

Eigentlich ist dieser Neumond der Moment, sich unserer wahren Neujahrsvorsätze bewusst zu werden – im Eifer der Gefechte hat man ja vermutlich schon wieder vergessen, dass man überhaupt mal welche hatte! Und unseren Fokus kristallklar und messerscharf auszurichten. Ganz genau am Mittwoch, den 13. Januar, um 6.02 Uhr, zeigt sich der Neumond – die Energie wirkt aber schon vorher. Und auch ein bisschen nachher.

Bitte kein Manifestationsstress

Jetzt bitte bloss keinen künstlichen Manifestationsstress – denn: So richtig manifestieren kann man nur aus dem Flow und einer gewissen Grundentspannung heraus, mit Leichtigkeit und Freude. Wenn «Visionboard machen» auch nur ein weiterer Punkt auf einer sowieso viel zu langen To-do-Liste ist, wird es schwierig. Kann man es besser gleich lassen und gemütlich weiter Tee trinken. Was auch keine schlechte Idee ist, denn nicht nur Sonne und Mond treffen sich im Steinbock, auch Pluto ist am Start. Und wir wissen: Wo Pluto ist, ist Transformation nah. Und wo Transformation nah ist, sollte Tee nicht weit sein. Eine meiner klügsten Entscheidungen 2020 war übrigens, das notorische Kaffee-Getrinke auzugeben. Aber das nur am Rand. 


Steinbock-Vibes können sehr schnell sehr leistungsorientiert und superstreng werden. Und nicht nur das – in der letzen Woche haben drei Planeten das Zeichen gewechselt: Mars in den Stier (genau am Tag der Eskalation in den USA!), Venus in den Steinbock und Merkur in den Wassermann. Es sind intensive Kräfte, die wirken, neue Wege erfordern und sich im Kollektiv schon mal als Truman Show zeigen.

Den Gipfel klar vor Augen haben

Auf der persönlichen Ebene geht es jetzt wirklich darum, eine klare Ausrichtung zu haben, den Fokus auf unsere persönlichen Ziele zu setzen und den Gipfel klar vor Augen zu haben: Welcher Weg ist wirklich mein eigener, mit wem möchte ich wirklich zusammenarbeiten, wer sind meine heiligen drei Königinnen und wer meine persönlichen Glücksritter? Wem vertraue ich, was lohnt sich und wie kann ich meine Message in die Welt bringen? Und: Was ist wirklich realistisch? Was liegt wirklich in meiner Macht und wo projiziere ich nur? Ausserdem: Was ist meine Strategie? Wo brauche ich Hilfe? Was ist ein logischer, erster Schritt? Wen kann ich um Rat fragen?

Jetzt aber bloss nicht zu streng mit uns selber werden – es ist schon alles streng genug. Wir alle haben schon so wahnsinnig viel erreicht, wir vergessen es nur so oft. Wer es nur aufs Sofa schafft und sich selber seine drei besten Eigen- und Errungenschaften auf seinem persönlichen Netflix anguckt und dann gross auf den Spiegel mit dem schönsten Chanel-Lippenstift «I AM WORTHY» schreibt, hat schon viel geschafft!

Der Song zur Mondphase:

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