Once under a Pink Moon

Was uns der Vollmond im April lehrt

Text: Alexandra Kruse; Foto: Unsplash/Altınay Dinç

Supermoon heisst der Mond, der sich zurzeit besonders nah an der Erde bewegt. Warum in diesem astrologischen Zeitraum reine Liebe vom Himmel auf uns strahlt und was die Waage damit zu tun hat, verrät annabelle-Astrologin Alexandra Kruse. 

Der Vollmond im April ist der erste Frühlingsvollmond und damit der erste im astrologischen Jahr, das gerade erst begonnen hat. Die amerikanischen Urvölker haben ihn traditionell Pink Moon getauft, wie könnte es kaum schöner sein. Die Natur überschlägt sich, es blüht, duftet und leuchtet in den schönsten Farben. Als wäre sich der Himmel vollkommen darüber klar, was hier gerade auf der Erde los ist, befinden wir uns gleich in einer ganzen Serie von Super-Mondinnen (9.3. und 7.5.) . Supermond wird der Mond genannt, wenn er sich besonders nah an der Erde befindet.

Kosmisch betrachtet sind Supermonde eben super – super intensiv, super hell und super erleuchtend, logisch, dass sich das auch auf uns Erdlinge auswirkt. Das Einzige, was zu tun ist: Ruhe zu bewahren und in welcher Form auch immer einen Ausgleich zu finden.

Ostern ist das einzige Mondfest im Jahreskreis und fällt immer auf den ersten Sonntag, der auf den ersten Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. Kein Wunder, dass wir kollektiv das Ei und den Hasen als Fruchtbarkeitssymbole feiern. Das vermehrungsfreudige Häschen mit den langen Ohren war schon in der Antike der treue Begleiter der Liebesgöttin Aphrodite. Im frühen Christentum galt das Langohr als Wegweiser zum Himmel – perfekt für das Fest der Auferstehung. Und wenn wir eine Sache jetzt wirklich – losgelöst von allen Religionen – brauchen, dann ist es eine kollektive Auferstehung. Denn bei aller Liebe zur Isolation, der Vollmond findet in der Waage statt und die möchte Verbindung – und zwar von Herz zu Herz. Es ist Zeit, die Wahrheit in uns zu finden. Und uns einander mitzuteilen, um so wieder in die Balance zu finden. Zeit für neue Ideen – denn egal, wie wir es auch betrachten, die Welt, wie sie war, wird es nicht mehr geben.

Der Soundtrack zur Mondphase: 

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