Das Auge isst mit

Mit diesen 5 Tipps gelingen Foodfotos

Text: Julia Heim; Fotos: unsplash / Olenka Kotyk (1), Brian Chan (1), Toa Heftiba (1), Gregory Bourolias (1), Yoori Koo (1)

Mit diesen fünf Tipps gelingt das Foodfoto
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Props für eine harmonische Komposition

Klar, das Essen steht im Mittelpunkt, doch ein Foto wirkt spannender, wenn auch verschiedene Utensilien, Dekoelemente oder Textilien zu sehen sind. Selbstverständlich sollen diese einen Bezug zum Gericht haben und sparsam eingesetzt werden. Bereiten Sie bereits vor dem Fotografieren alles vor, und prüfen Sie die Lichtverhältnisse und die Anordnung der Props. Damit Sie, wenn das Essen fertig ist, bloss noch den Teller platzieren müssen.

Natürliches Licht

Nur wenige haben ein improvisiertes Fotostudio zuhause mit perfekten Lichtverhältnissen für eine möglichst professionelle Aufnahme. Der einfachste Trick: Nutzen Sie Tageslicht. Essen wirkt unter natürlichen Lichtverhältnissen am schönsten. Ob nah am Fenster oder direkt draussen auf dem Balkontisch – das Ergebnis wird Sie begeistern. Denn unter künstlichem Licht erhalten die Lebensmittel oft einen unschönen Gelbstich. Ist das Fotografieren bei natürlichem Licht nicht möglich, gibt es im Fotohandel Tageslichtbirnen, mit denen Sie ein ähnliches Ergebnis erzielen. 

White Balance

Nutzen Sie die Optionen Ihrer Kamera, und passen Sie (bei Indoor-Fotografie) den Weissabgleich an. Er verhindert den bereits erwähnten Gelbstich und hilft Ihnen durch die Anpassung der Farbtemperatur, ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. 

Platzierung des Hauptelements

Halten Sie sich bei der Aufnahme an den goldenen Schnitt. Dieser kann bei jedem Bild berechnet werden. Teilen Sie Ihr Foto in drei Teile, und platzieren Sie das Hauptelement nicht extra mittig sondern leicht versetzt. Das verleiht dem Bild mehr Harmonie und ilt für hoch- und querformatige Bilder.

Schärfentiefe

Kreieren Sie verschiedene Ebenen, indem Sie beispielweise den Vordergrund schärfen und den Hintergrund unscharf abbilden. Diese geringe Schärfentiefe erreicht man mit einer grossen Blende. Bei Smartphones der neusten Generation funktioniert diese Schärfentiefe bei guten Lichtverhältnissen bereits sehr gut. Wenn man nachhelfen möchte, gibt es Apps, mit denen sich der Hintergrund bearbeiten lässt. 

Bei Ihnen macht es vor dem Essen auch erst einmal Klick? Wir haben fünf Tipps für gelungene Foodfotografie zusammengetragen und verraten, wie der Teller ins beste Licht gerückt wird. 

Fotografien von gluschtigem Essen boomen im Netz. Ob auf Instagram, Tumblr und Pinterest oder in Form von Blogs – Essen bewegt, Essen begeistert, Essen wird geklickt. Für ein gutes Foodbild gilt es aber ein paar Dinge zu beachten. Deshalb verraten wir Ihnen fünf Tricks, die zu einem besseren Ergebnis führen. Dabei ist egal, ob Sie das Essen frontal oder von oben fotografieren, ob Sie die Köstlichkeiten horizontal oder vertikal ablichten – das darf Ihre Vorliebe entscheiden. Viel Spass beim Knipsen und vor allem: Guten Appetit! 

Julia Heim

Julia Heim ist Leiterin des Online-Teams und lässt sich von digitalen News und Gadgets begeistern. Am liebsten befasst sie sich mit mutigen Frauen und gutem Essen.

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