hausgemacht

Chips-Rezept mit Randen und Rauchsalz

Text: Anna Pearson; Fotos: Daniel Valance

Chips-Rezept mit Randen und Rauchsalz

Die schönsten und besten Chips sind hausgemacht aus bunten Kartoffeln und Randen, hier gewürzt mit geräuchertem Meersalz.

Halten Sie auf dem Markt nach Kartoffelraritäten Ausschau, z. B. nach den Blauen St. Gallern

Festkochende Kartoffeln; farbige Randen; 1 l Erdnussöl; geräuchertes Salz (Maldon Smoked Sea Salt Flakes); Pfeffer

Das ungeschälte Gemüse mit einem scharfen Gemüsehobel in 1 mm dünne Scheiben schneiden (Kartoffeln und Randen getrennt, unter anderem wegen des Abfärbens). Die Kartoffeln in einer Schüssel so lange in kaltem Wasser waschen, bis dieses klar ist. Durch das Auswaschen von Stärke werden die Chips schön knusprig, gleiches gilt übrigens auch für hausgemachte Pommes frites. Abgiessen, abtropfen lassen und die Kartoffelscheiben einzeln auf ein sauberes Küchentuch legen und mit einem zweiten Tuch trocken tupfen.

Das Öl in einer Pfanne auf 180 Grad erhitzen, dabei die Temperatur mit einem Thermometer kontrollieren. Die Kartoffel- und Randenscheiben etappenweise darin hellbraun frittieren, rote Randen am Schluss ins Öl geben (wegen des Abfärbens). Die Chips mit einer Schaumkelle aus dem Öl schöpfen, abtropfen lassen und in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben. Sofort mit zerkrümelten Rauchsalzflocken und Pfeffer bestreuen. Die Chips schmecken am besten ganz frisch.

Anna Pearson

Unsere Gourmet-Autorin liebt authentische Produkte aus der Region und kocht ohne Schnickschnack. Dabei scheut sie keinen Aufwand, denn für sie gibt es nichts Schöneres, als stundenlang in der Küche zu stehen. Und selber gut zu essen.

Alle Beiträge von Anna Pearson

Empfehlungen der Redaktion

Körner-Kunde

Snack-Rezept: Amarant-Chips

Mehr aus der Rubrik

Rezepte

Heimat geht durch den Magen

Von Kerstin Hasse