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Ich und meine Äpfel: Silvia Binggeli testet den neuen Apple TV

Text: Silvia Binggeli

Nicht nur sehr klein: Die Box ist leise und benötigt im Stand-by Modus weniger als ein Nachlicht.
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Nicht nur sehr klein: Die Box ist leise und benötigt im Stand-by Modus weniger als ein Nachlicht.

Ich und meine Äpfel. annabelle Lifestyle Direktorin Silvia Binggeli hat den neuen Apple TV getestet.

Ohne Zweifel: Ich bin ein Apple Fan. Bei und mit mir leben viele Mitglieder der Apple-Familie – das iPhone, der iPod (ja! ich finde, der ist nicht überholt), das iPad und das Macbook. Was mir beim häuslichen Happy-Apfel-Get-Together noch fehlte war Apple TV.

Und ganz ehrlich, ich hatte bis anhin auch nicht das Gefühl, dass mir dieses Gerät wirklich fehlte. Schliesslich habe ich eine Mediabox für den Ferseher, an die ich eine externe Harddisk anschliessen kann, auf welcher sich meine persönliche Videothek, (legal!) heruntergeladene Filme, befindet und hopp, läuft auf meinem ziemlich grossen Flachbildschirm (ich schaue eben gerne Fernsehen) grosses Kino. Ich habe auch ein Digitalradio, mit dem ich mich gerne musikalisch durch die Welt zappe, von Südafrika nach Helsinki, von Australien bis Houston Texas. So holt man sich die Welt nach Hause.

Apple TV: bietet alles und noch viel mehr

Nur: Diese beiden Geräte sehen nicht mal zusammen so cool aus wie die kleine schwarze Hochglanz Apple TV Box. Die Box hingegen bietet mir all das was Mediabox und Digitalradio können – und noch mehr.

An den Ferseher angeschlossen, verbindet sich Apple TV (nach ein paar nicht allzu komplizierten Einstellungen auf dem Computer) automatisch drahtlos mit meinem Macbook und überträgt meine Filme auf den TV-Bildschirm. Dasselbe macht die clevere Box mit meiner Musik-Mediathek (die Lieder laufen dann über das coole Soundsystem am Fernseher) und die Box beamt auch Fotos vom Computer auf den Fernseher.

Und siehe da, plötzlich macht sogar wieder Spass, womit ich eigentlich nach der Sekundarschule abgeschlossen hatte, wo unser langweiliger Geographielehrer uns jeweils nach der langen Sommerpause mit einer Diashow über seine Reisen in ferne Lande malträtierte. Nun bin ICH ja aber am Drücker und kann entscheiden, wie viele Bilder von ein und demselben Sujet nacheinander Sinn machen – oder eben nicht.

Ich stelle auf dem Macbook ein cooles Album mit Fotos von den letzten Ferien in Athen zusammen, von den VIPs an den Modeschauen in New York oder der Abschiedsparty der lieben Arbeitskollegin, suche den passenden Sound aus meiner Mediathek dazu aus, bestimme den Ablaufmodus der Bilder.

Und dann muss ich nur noch den Prosecco kühl stellen und Freunde zum gemütlichen Foto-Klatschabend einladen. (Wenn wir genug Bilder angeschaut haben, schalte ich auf der Apple Box auf Digitalradio um und wir tanzen zu afrikanischem Sound in der Stube.)

Ein kleiner Minuspunkt:

Nur einen kleinen Nachteil hat mein neuer kleiner schwarzer Freund mit dem Apfel drauf: Die Fernbedienung versteht mich manchmal falsch und schickt auf Knopfdruck sowohl einen Befehl an den Fernseher als auch an den Computer weiter.

So kanns passieren, dass am TV-Bildschirm die neuste Folge von Grey's Anatomy (natürlich die neuste Folge aus Amerika!) läuft und dazu Etta James aus dem Macbook singt. Wahrscheinlich gibt es dafür eine Lösung. Ich schaue bei Gelegenheit mal im Apple Store vorbei und lasse mich beraten – ist ja sozusagen ein Familienauflug.

 

Mehr zu Apple TV

Filme, Homevideos, Musik, Fotos und Spiele können, dank der AppleTV Box, auf grossem Format auf dem HD Fernsehbildschirm genossen werden.

Die AppleTV Box ist mit allen Computern kompatibel, es wird einfach ein iTunes Account benötigt und schon kann es losgehen.

Via dem integrierten Airplay ist es möglich, Inhalte von iPhone, iPod touch und iPad mit dem Bildschirm zu verbinden.

Die Box lässt sich nicht nur mit der mitgelieferten Fernbedienung steuern, sondern auch mit der Remote-App auf iPhone, iPod touch oder iPad.

Die AppleTV Box kostet 109.- im Applestore

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