Heft 15/14

Sportlich unterwegs: Das Samsung Galaxy S5 und die Armbanduhr Gear Fit im Test

Redaktion: Silvia Princigalli

Sportlich unterwegs: Gear Fit und Samsung Galaxy S5 im Test
Sportlich unterwegs: Gear Fit und Samsung Galaxy S5 im Test
Sportlich unterwegs: Gear Fit und Samsung Galaxy S5 im Test
Sportlich unterwegs: Gear Fit und Samsung Galaxy S5 im Test
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Das Samsung Galaxy S5 in edlem Weiss

Gear Fit SM-R350

Die Gear Fit sitzt bequem am Handgelenk und leuchtet in annabelle-Pink

Photoshop

Fotobearbeitung mit unserem Model und annabelle-Hund Finn: Sticker, Filter, Rahmen und Schriftzug wurden hinzugefügt

Highlight

Die Postkarten-Funktion: Front- und Rückkamera aktivieren und Postkarte aus dem Urlaub gestalten

Dieses Smartphone hält Sie auf Trab: Mit dem Samsung Galaxy S5 und der dazugehörigen Armbanduhr Gear Fit verpassen Sie keinen Anruf und steigern Ihre eigene Fitnessleistung im Alltag.

Hand aufs Herz: Eigentlich bin ich durch und durch ein Apple-Fan. Als dann aber das Samsung Galaxy S5 vor mir liegt — so hübsch und mit umweltfreundlicher Verpackung, kann ich nicht widerstehen. Vielleicht sollte ich doch mal die Seite wechseln, um zu schauen, ob die Äpfel beim Nachbarn süsser schmecken.

Kleiner Freund: Gear Fit

Neben dem Galaxy S5 teste ich auch seinen kleinen Freund und Helfer, die Hightech-Fitness-Armbanduhr Gear Fit SM-R350. Mit ihr lassen sich Anrufe registrieren und Nachrichten ablesen. Was ich bisher als mehr oder weniger unnützes Spielzeug abgestempelt habe, zaubert mir seit Beginn der Testphase ein Lächeln ins Gesicht. Per Bluetooth sind Smartphone und Armband verbunden, und kurzzeitig fühle ich mich wie eine Geheimagentin — James Bond lässt grüssen. Zwar nimmt die Uhr keine Sprachaufträge von mir entgegen, trotzdem: sie ist ein kleines Multitalent.

Allein schon die Funktionen des Homebildschirms lassen mich jubeln: Das Display lässt sich waagrecht und senkrecht einstellen. Natürlich entscheide ich mich bei der Hintergrundfarbe für ein annabelle-Pink und lasse mir auf dem Display Uhrzeit, Datum und Schrittzähler anzeigen.

Schritt, Schritt, Schritt

Schritt für Schritt misst das kleine Gerät an meinem Handgelenk, wie fleissig ich mich bewege, und berechnet anhand meines Alters, meiner Grösse und meines Gewichts, wie viele Kalorien ich verbrauche. Im Netz erfahre ich, dass eine Banane etwa 3150 Schritten entspricht.

Personal Trainer

Die Gear Fit motiviert mich in den folgenden Tagen nicht nur dazu, öfter die Treppe zu benutzen, sie begleitet mich auch zum Lauftraining. Wenige Touchscreenberührungen und einen Startklick später misst die Armbanduhr meinen Puls. Ich kann zwischen Laufzeitvorgabe und Laufstrecke wählen. Ich entscheide mich für die Laufzeitvorgabe. Grossartig! Als die Zeit abgelaufen ist, vibriert und klingelt die Gear Fit und sendet meine gemessenen Daten an die S-Health-App auf meinem Galaxy S5. Mit dieser kann ich Trainingsstatistiken erstellen und meinen Erfolg beobachten.

Agentenstatus

Die Gear Fit kümmert sich aber nicht nur um meine Fitness, sondern auch darum, dass ich weder Anrufe noch Nachrichten verpasse. Zugegeben, es ist ein wenig irritierend, wenn die Uhr plötzlich vibriert, um mir mitzuteilen, dass jemand anruft. Nach drei verpassten Anrufen habe ich jedoch den Dreh raus: Ablehnen und mit automatischer Nachricht antworten: «Rufe dich später zurück» – ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. Die Gear Fit überzeugt auch mit schönem, schlichtem Design, sehr angenehmem Tragkomfort und ihrer Bedienungsfreundlichkeit. Durch die Installation des Geräts führen verständliche Push-Anleitungen.

Samsung Galaxy S5

Es gilt: Was das Armband kann, macht das Smartphone schon lange. Pulsmessen und Schritte zählen sind auch mit dem Galaxy S5 möglich.

Foto-Galaktisch

Brillant und unterhaltsam ist die 16-Megapixel-Kamera des Smartphones, mit ihren Filtern, Malstiften, Rahmen, Aufklebern und Plaketten. Bereits beim Galaxy S4 möglich, aber trotzdem mein Highlight: Front- und Rückkamera können gleichzeitig aktiviert und daraus Fotos im Postkartendesign gestaltet werden.

Fazit

Das Samsung Galaxy S5 ist schlank, leicht (145 g) und mit einer weichen austauschbaren Rückseite ausgestattet. Das Gerät mit einer Grösse von 14.2 cm x 72.2 cm x 8.1 mm war afangs gewöhnungsbedürftig, doch der grosse Bildschirm bietet besonders beim Fotografieren ein Spasserlebnis. Für die App-Installation ist die Anlegung eines Google-Kontos notwendig. Sobald dies aber erledigt ist, können Apps heruntergeladen werden. Der Hersteller verspricht eine Akkulaufzeit von etwa 21 Stunden. Die Angabe hält, was sie verspricht. Denn bei hoher Bildschirm-Helligkeit und häufigem Internetsurfen greife ich nach drei Tagen zum Aufladegerät.

Gern wäre ich mit dem Galaxy S5 abgetaucht, denn die Bedienungsanleitung verrät: Das Gerät ist wasserdicht! Mit Vorbehalt: Nicht tiefer als 1 Meter und nicht länger als 30 Minuten unter Wasser bleiben, keine Wellen, keine Seifenlauge, kein Salzwasser und Schutzabdichtung keinesfalls verschieben. Das Risiko war mir dann aber doch zu gross! Am Strand oder in der Badi sollte man sowieso besser Sonne tanken und das Baden geniessen, anstatt zu telefonieren.

Samsung Gear Fit SM-R350: in den Farben Rot, Orange, Grün, Türkis, Blau und Schwarz erhältlich; Bluetooth-Verbindung, Farbdisplay, Pulsmesser, Schrittzähler, Schlafaufzeichnung, Wecker

Samsung Galaxy S5: Fingerabdrucksensor, Pulsmesser, Schrittzähler, Schutz gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen, Verwendung als Universalfernbedienung, Download-Booster, Bluetooth 4.0 Low-Power, Speicher 16 oder 32 GB
 

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