Kurz gefragt

Was tun gegen Social-Media-Betrug?

Redaktion: Helene Aecherli; Foto: Pexels / Lisa Fotios

Was tun gegen Social-Media-Betrug?

Wurde Ihr Social-Media-Profil schon einmal kopiert? Was man gegen Fake-Accounts tun kann, erklärt Markus Maurer, Digital Coach und Quality Manager bei Farner Consulting.

«Immer wieder schreiben Leute auf ihre Facebook-Wall: ‹Achtung: Mein Konto wurde gehackt!› In den meisten Fällen handelt es sich dabei aber nicht um ein Hacking, sondern um Scam, genauer: um Social Engineering. Das heisst, da gibt einer zu betrügerischen Zwecken vor, jemand anders zu sein. Dabei wird ein Account mit Namen und Profilbild kopiert und ein Fake-Account erstellt. Die einen Scammer wollen meist sofort Geld, die anderen Telefon- und Pin-Nummern, die sie zur Eröffnung von Pay-Pal-Konten nutzen. Diese kopierten Profile fallen oft dadurch auf, dass der Name des Profilinhabers nicht korrekt geschrieben ist. Es fehlt ein Buchstabe oder es hat einen zu viel. Oder der Feed hat nur wenige Freunde. Erhält man eine solche Anfrage, sollte man ja nicht anfangen, zu chatten. Was man gegen solche Profile tun kann: Neben dem Symbol ‹Nachrichten senden› auf die drei Punkte gehen und ‹report› klicken. Auf Instagram gibt es eine ähnliche Funktion. Wenn nur schon fünf bis zehn Leute ein Konto melden, sperren die Facebook-Algorithmen das Profil.

Schützen kann man sich, indem man die Einstellungen so einrichtet, dass nur Freunde von Freunden Freundschaftsanfragen stellen können. Dann sieht nicht mehr jeder den Namen und das Bild des Profilinhabers. Und: die Freundesliste ausblenden. Dadurch wird es schwieriger, Daten zu finden. Die Scammer machen es sich nämlich einfach: Sie versuchen, innerhalb eines Freundeskreises so viele Freundschaften wie möglich zu erfragen.»

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