50 Shades of Grey

«50 Shades of Grey» Premiere: Die Bilder vom Event

Text: Louisa Gisler, Helene Aecherli; Fotos: Tilllate.com

«50 Shades of Grey» Premiere: Die Bilder vom Event
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Die Spannung steigt, der Kinosaal füllt sich

Zwei glückliche Gewinnerinnen geniessen den Apéro

Champagner für alle!

Auch die Begleiter haben sich extra für den Abend herausgeputzt

Lisa Känzig und Dani Wüthrich von Radio 1 begrüssen die Zuschauer

Im Partnerlook und voller Vorfreude – diese Gewinnerinnen strahlen um die Wette!

Die Nailartists von OPI …

… sind bereit für den grossen Ansturm

Mirela Schick (Promotion Manager TTP / Universal) und Louisa Gisler (Product Manager annabelle)

Die Besucherinnen und Besucher lassen sich von Tillate auf dem grauen Teppich ablichten

Alle mal lächeln! Das Organisationsteam des Abends: Radio1/Radio105, 20 Minuten /20 Minuten Friday, annabelle und Universal

Voller Vorfreude und gut gelaunt zeigen sich die Besucherinnen und Besucher vor dem Film

Diese Ladies haben zwei der 400 heiss begehrten Tickets ergattert!

Einmal lächeln bitte!

Ladies in black

Die zwei Gewinnerinnen sind total gespannt auf den Film!

Ein Foto als Erinnerung für einen tollen Abend!

Regina Kühni von Radio 1/Radio 105 mit charmanter Begleitung

Gestern Abend war es endlich so weit – die sehnlichst erwartete Verfilmung des Bestsellers «50 Shades of Grey» feierte im Kino Abaton in Zürich Premiere!

Die Schlange auf dem grauen Teppich war lang und die Aufregung gross: 400 glückliche Gewinnerinnen und Gewinner durften sich den heiss ersehnten Film einen Tag vor dem offiziellen Kinostart ansehen. Bei einem Glas Champagner stimmten sich die Gäste auf den Abend ein. Nailartists von OPI lackierten während des Apéros den Besucherinnen die Nägel mit der speziell zum Film lancierten «50 Shades of Grey»-Kollektion. Dann war es endlich soweit: 120 Minuten lang zogen Christian Grey und Anastasia Steele die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.

Film-Kritik von annabelle-Autorin Helene Aecherli

Richtig vibrieren tut dann immerhin der Helikopter

Der Hype um «50 Shades of Grey» geht so weit, dass selbst eine 15-Den-Strumpfhose im Discountbeige zur potenziellen Hand- oder Fussfessel hochstilisiert wird. Eine grossartige Entwicklung eigentlich, denn erstens lassen sich Strümpfe tatsächlich hervorragend für solch einschlägige Zwecke nutzen, viel besser als etwa Krawatten, Socken oder Handtücher; und zweitens ist dies ein Ausdruck dafür, dass langgehegte Phantasien endlich an die Oberfläche geschwemmt werden. Der Autorin der grauen Schatten, E. L. James, ist deshalb auf Knien zu danken. Denn auch wenn ihre Trilogie selbst der nachsichtigsten Leserin niemals literarische Höhepunkte bescheren wird, so kann doch zumindest der erste Band sehr viel Spass machen – vorausgesetzt, man liest ihn so, wie man einen Porno konsumiert: man zappt, beziehungsweise blättert, die Dialoge und mageren Handlungsstränge weg, bis man zur nächsten Sexszene kommt.

Dass man aber bei einer teenagerkompatiblen Hollywood-Grossproduktion keine derartigen Handlungsspielraum haben würde, geschweige denn, das eigene Kopfkino auf die Leinwand projiziert, liegt in der Natur der Sache und war von Anfang an klar. Deshalb ist es überflüssig, einem «Hausfrauen-Porno» nachzuweinen, den man nun doch nicht vor Augen geführt bekommen hat (abgesehen davon: deftige «50 Shades of Grey»-Pornos kursieren schon seit Monaten im Internet), und eine noch grössere Zeitverschwendung ist es, sich in feuillton-korrekter Entrüstung über die platte Handlung zu echauffieren oder zu beweinen, dass dem Streifen eine kluge Metaebene oder ein doppelter Boden fehlt.

«50 Shades of Grey» auf Zelluloid, geben wirs zu, ist so etwas wie eine wunderbare Mischung aus «Ice Age 5» und animiertem Hochglanzkatalog: Sehr schön gemacht, die atemberaubenden Bilder von der Skyline Seattles machen Lust auf einen Städtetrip, der Sex wirkt wie Gourmetkochen auf Edelteflon, die sexuelle «Folterkammer» ästhetisch wie eine Designermöbelmesse. Es gibt ein bisschen Slapstick (Mamma taucht plötzlich auf), ein bisschen Heldentum (er rettet sie an einem Saufgelage vor sich selbst), ein bisschen Kitsch (er hockt am Flügel, sie schwebt die Showtreppe herunter), ein paar fleischige Küsse, doch irgendwann, so gegen 45 Minuten vor Schluss, verheddern sich die düsteren Kindheitserinnerungen des Protagonisten mit seinem Griff zu Peitsche und Handschelle zu einer Endlosschlaufe – und langweilen zusehends.

Trotzdem: Dakota Johnson, Tochter von Melanie Griffith und Miami Vice-Star Don Johnson, ist überraschend gut als jungfräuliche Anastasia Steele, die sich schusselig, aber selbstbewusst auf den aalglatten Erotik-Nerd Christian Grey einlässt. Jamie Dornan alias eben jener Grey, verströmt in grauem Anzug und blonder Haartolle zwar den Lammfleisch-Charme eines Mister-Schweiz-Finalisten, dem man den abgründigen SM-Virtuosen nur mit sehr viel gutem Willen abnimmt, ist aber durchaus nett anzusehen und hat, ach, einen unglaublichen Hintern. Die Szenen mit Seilen und Eiswürfeln sind eine hübsche Anleitung zum Selbermachen - und so richtig kräftig vibrieren tut dann immerhin noch der Helikopter, in den Grey seine Gespielin zum Vorspiel lädt.

Mehr brauchts doch kaum für einen gelungenen Kinoabend, oder?

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