Die Highlights der Soirée

«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»

Redaktion: Gina Sergi; Foto: Johanna Hullar

«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
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«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
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«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
«Ich habe reduziert – auf 100 Prozent!»
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annabelle-Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin begrüsst die Gäste an der siebten Soirée mit Baby Eliza Mae

Working Mom: Jacqueline Krause-Blouin vereinbart ihren Job als annabelle-Chefredaktorin mit Mamisein

annabelle-Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin mit ihrer Tochter Eliza Mae – der heimliche Star des Abends

May Houthuijse besucht die annabelle-Soirée mit ihrem Mami Ursi zum ersten Mal. Beide Frauen finden wichtig, dass über das Thema Vereinbarkeit gesprochen wird. «Es geht schliesslich um meine Zukunft», sagt May

annabelle-Redaktorin Helene Aecherli moderiert die Soirée. Pfister gestaltete das Podium passend zum Thema – mit einem Möbelmix aus Büro und Kinderzimmer

Rebecca Guntern ist Head Cluster Europe bei Sandoz und hat einen sechsjährigen Sohn

Barbara Hochstrasser ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefärztin der Privatklinik Meiringen. Frauen mit dem sogenannten «Mami-Burnout» gehören zu ihren Patientinnen

Diana Wick hat zwei Töchter und ist Mitbegründerin des Co-Working-Space «Tadah». «Die perfekte Work-Life-Balance ist gegeben, wenn man sich gegenüber dem Arbeitgeber und der Familie gleich schuldig fühlt»

Rebecca Krausse hat ihren Job fürs Mamisein aufgegeben und dafür ordentlich Kritik geerntet: «Vollzeit-Mami zu sein bedeutet mehr, als nur basteln und backen»

Die Podiumsgäste der siebten annabelle-Soirée: Rebecca Krausse, Diana Wick, Barbara Hochstrasser, annabelle-Redaktorin Helene Aecherli und Rebecca Guntern (v.l.)

Stv. Chefredaktor Sven Broder gratuliert Kollegin Helene Aecherli zur gelungenen Debatte

Auch dieses Jahr durften sich die Gäste auf den Turm aus Luxemburgerli von Confiserie Sprüngli freuen

Der Location Partner «Park Hyatt Zürich» verwöhnte die Gäste mit kulinarischen Leckerbissen

Die annabelle-Redaktion lässt den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen: Nathalie De Geyter, Leandra Nef, Gina Sergi, Annik Hosmann, Jacqueline Krause-Blouin und Maryama Lewis (v.l.) – offeriert wurde der Wein von Partner Delinat

Premiumpartner Rado stellt seine neue Captain-Cook-Kollektion vor

Dank des Shuttelservice von Mercedes Benz wurden die Gäste sicher und stilvoll ans Bellevue oder den Hauptbahnhof chauffiert. Ausserdem erhielten alle Gäste des Abends einen Goodiebag

Dominique Mischler, Mama und «Srf»-Kulturredaktorin, geniesst den Abend mit Angela Nyffeler von Noow.Art und Cheyenne Mackay

Janina Wissel, Event Manager Mercedes-Benz Cars, mit Susanne Jöhr, Louisa Gisler, Product Marketing Manager von Tamedia, und Linda Leuthold

Veg and The City haben mit einer ganz speziellen Blumendeko für eine gemütliche Atmosphäre gesorgt: Die Blumentöpfe wurden liebevoll von Kindern bemalt

Christoph Brechtbühl, Head of Events & Sponsoring Mercedes-Benz Cars, und Janina Wissel, Event Manager Mercedes-Benz Cars, freuen sich mit Jürg Rykart und Brigit Langhart von Medienart auf die Soirée

Yves Heutschi, Key Account Manager bei Tamedia, und Louisa Gisler, Product Marketing Manager bei Tamedia, geniessen den Abend mit dem Sprüngli-Team: Renata Meier, Abteilungsleiterin Events & Sponsoring, und Rahel Meierhans, Visual Communications 

Bernhard Dick, Brand Manager, und Jana Lüthi, Marketing Manager von Rado (Mitte), zusammen mit Philipp Mankowski (links) und Sascha Müller von Tamedia

Diese Frauen waren für die Blumendekoration verantwortlich: Céline Hotz, Nicole Meier und Corinna Blaser von Veg and the City

Laura Amanzi, Director of Marketing Communications «Park Hyatt Zürich», zusammen mit Valentin Kälin von Medienart

Die neuen Verleger von annabelle zusammen mit Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin (zweite von rechts): Valentin Kälin, Brigit Langhart und Jürg Rykart (v.l.)

Lena Schenkel besucht die annabelle-Soirée zusammen mit Freund Kieran Meya

Lassen sich Kinder und Karriere vereinbaren? Oder ist Vereinbarkeit ein Mythos? An der siebten annabelle-Soirée im «Park Hyatt» in Zürich haben wir besprochen, warum dieses Thema nach einer neuen Ehrlichkeit verlangt. 

annabelle-Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin eröffnet die siebte annabelle-Soirée gemeinsam mit einem ganz besonderen Gast: ihrer Tochter Eliza Mae. «Eigentlich würde ich Eliza jetzt ins Bett bringen. Aber weil ich arbeiten muss, geht das nicht. Und damit sind wir schon beim Thema des Abends.» Diana Wick, Mitgründerin des Online-Familienmagazins «Tadah», weiss genau, wovon Krause-Blouin spricht. Als sie noch 60 Prozent arbeitete, genauso viel wie ihr Mann, gab es jeweils einen Tag pro Woche, an dem beide Eltern gearbeiten haben. «Es war der Horror», sagt sie. Bei einem ungeplanten Ereignis sei das ganze Familien-Logistiksystem in sich zusammengebrochen. Sie wisse jetzt aber zumindest, dass sie genau den richtigen Mann geheiratet habe.

Für Rebecca Guntern, Geschäftsleiterin Sandoz Schweiz, ist Vereinbarkeit kein Mythos – solange man nicht allein ist. Laut ihr braucht es folgendes Dreieck: die Frau selbst, einen guten Partner und einen Arbeitgeber, der unterstützt. Guntern hat einen Vollzeitjob. «Früher habe ich 150 Prozent gearbeitet. Jetzt habe ich reduziert – auf 100 Prozent!» Deshalb sind Wochenenden heilig für sie: «Diese Zeit gehört ganz meiner Familie». Rebecca Krausse, Teilhaberin der Plattform «Any Working Mom», dagegen gab ihre Karriere für ihre Familie auf. Bei vielen stiess ihre Entscheidung auf Unverständnis. Ihr wurde sogar «Verrat am Feminismus» vorgeworfen. Mutig empfand sie ihren Entscheid damals aber nicht. Erst im Nachhinein wurde ihr bewusst, was er wirklich bedeutet. Die Angst, sich selbst nicht gerecht zu werden, und das schlechte Gewissen der Wirtschaft und ihrer Karriere gegenüber, plagt sie immer wieder. Aber sie sagt, es gab eine klare Prioritätenverschiebung: Kein Job wäre ihr wichtiger gewesen als ihre Familie.

Nicht alle Mamis verfügen über kreative Lösungsfindungen, erklärt Barbara Hochstrasser, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Ihre Patientinnen suchen meist erst Hilfe, wenn sie sich schon in einem totalen Erschöpfungszustand befinden. Frauen wollen immer alles auf einmal erledigen und streben nach Perfektionismus. Deshalb zögern es laut Hochstrasser die meisten hinaus, sich helfen zu lassen. Das Streben nach Perfektionismus kennen alle Podiumsgäste. Man will sich selbst und der sozialen Erwartung gerecht werden. Doch davon muss man wegkommen, erklärt Rebecca Guntern, der genau dies gelungen ist: «Ich setze mich jetzt sogar unvorbereitet in Sitzungen.»

Was also ist das perfekte Modell, um Kinder und Karriere miteinander zu vereinbaren? Das gibt es nicht, da sind sich alle einig. Das gewählte Modell soll für alle Beteiligten stimmen. Diana Wick witzelt, dass eine gute Work-Life-Balance dann gegeben sei, wenn man das gleiche schlechte Gewissen gegenüber der Familie und dem Arbeitgeber habe.

Auch bei einem weiteren Punkt sind sich alle Podiumsgäste einig: Muttersein soll mehr Wertigkeit erfahren. Ausserdem muss man ehrlich sein – mit sich selbst, dem Partner und dem Arbeitgeber gegenüber. «Wir haben keine Zeit, nicht mutig zu sein. Es gibt definitiv noch viel zu tun.» Mit diesem Appell schliesst Moderatorin und annabelle-Redaktorin Helene Aecherli die siebte annabelle-Soirée.

Beim anschliessenden Apéro Riche im «Park Hyatt Zürich» wurde fleissig weiter diskutiert. Vor allem die Aussage, dass der entscheidende Punkt für das Gelingen von Vereinbarkeit die richtige Partnerwahl sei, regte zu Gesprächen an. Wie man Kinder und Karriere nun am einfachsten vereinbart, bleibt offen. Viele Faktoren sind entscheidend, wobei der wichtigste wohl die eigene Zufriedenheit ist.

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Mythos Vereinbarkeit

Karriere, Kind, Kollaps

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Von Jessica Prinz