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Es ist November! Was wir diesen Monat nicht verpassen dürfen

Redaktion: Kerstin Hasse; Fotos: ZVG

Welche Serie müssen Sie sehen, welches Pop-up-Restaurant besuchen, welche Ausstellung sollten Sie sich nicht entgehen lassen? Monat für Monat gibt unser Team Kultur- und Veranstaltungstipps. Dieses Mal mit stellvertretender Chefredaktorin und Head of Digital Kerstin Hasse. 

Ja, die Zeiten für Event-Veranstalter und Gastronomen waren schon besser. Viel besser. So lang es aber noch möglich ist, sollten wir diesen Monat die Kultur- und Gastrobranche unterstützen. Denn es gibt ein paar richtig schöne Programmpunkte in diesem hoffentlich nicht so grauen November.

Was wir diesen Monat …

… geniessen: Die Zürcher Vermicelles-Afficionados rund um die Vermicelleria sind zurück! Bis zum 22. November verwandelt sich die Gelateria Tellhof im Kreis 4 in Zürich wieder in den Vermicelles-Himmel. Dieses Jahr kann das Marroni-Püree ausserdem auch übers Take-away-Fenster abgeholt werden!

…. nachkochen: Richard Kägi hat ein sehr schönes Kochbuch herausgebracht. Richard ist ein grosser Freund der italienischen Küche, so wie ich auch, man findet deshalb im Buch das eine oder andere unschlagbare Pasta-Gericht. Woher ich weiss, dass es unschlagbar gut ist? Da Richi ein Freund ist, kam ich schon ab und zu in den Genuss seiner Kochkunst. Geplant ist ausserdem eine Vernissage im Kaufleuten – das Datum ist momentan leider noch offen.  

…. besuchen: Ausstellung: Das Stapferhaus in Lenzburg ist eh immer eine gute Adresse für einen grauen Samstag-Nachmittag. Gerade eben ist eine Ausstellung über Geschlecht gestartet. Die Besucher sollen Antworten erhalten auf Fragen wie: Wie entsteht eigentlich Geschlecht? Was macht uns zur Frau, was zum Mann? Steht fix auf meinem Programm.

… besuchen, Teil 2: Das schwullesbische+ Filmfestival Pink Apple geht in die nächste Runde. Unter Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen werden in Zürich und Frauenfeld queere Filme gezeigt. 

… tauschen: Freitag lädt am Black Friday nicht zum Kaufrausch ein, sondern zum Taschentausch. Am 27. November wird deshalb der Onlineshop für einen Tag ausgeschaltet und durch eine Tauschplattform ersetzt. Der Brand nennt diese Aktion liebevoll Taschen-Tindern – sehr cool!

... kaufen: Yael Anders gestaltet und produziert tolle Jahresplaner, die der eigenen Kreativität viel Spielraum lassen. Die Zürcher Designerin lädt dazu ein, die eigene Agenda mitzugestalten – Regeln gibt es keine. Ein wenig kreative Ablenkung im Alltag wird sicher auch 2021 nicht schaden, also zugreifen, bevor die Planner ausverkauft sind. 

… trinken: Ich wurde vor ein paar Tagen zu einem sehr schönen Event eingeladen. Die Maisons Christian Dior und Moët & Chandon haben sich zusammengetan und in der Onyx-Bar des «Park Hyatt» in Zürich eine Bar of Senses eröffnet. Noch bis zum 28. November gibt es in der Onyx-Bar eine exklusive Auswahl von Cocktails, die von den Düften Diors inspiriert wurden. Ein wenig Luxus in diesen tristen Zeiten!

… digital erleben: Alle zwei Jahre organisiert die Frauenzentrale Zürich eine Frauentagung mit knapp 200 Teilnehmerinnen. Dieses Jahr findet die Tagung zum ersten Mal in digitaler Form statt und zwar am Samstag, 14. November 2020 – einen Tag vor dem 50. Jubiläum des Zürcher Frauenstimm- und Wahlrechts im Kanton Zürich. Programm und Infos finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 8. November. Ausserdem: Gewinnen Sie eines von zwei Tickets hier!

… anschauen: Die 3. und finale Staffel der italienischen Thriller-Serie «Suburra – Blood on Rome» startete gerade eben auf Netflix. Ich werde also manchen Novemberabend gebannt vor dem Fernseher sitzen, um zu sehen, wie es mit Spadino und Aureliano ausgeht. Wer noch gar keine Folge gesehen hat, dürfte bis Weihnachten mit Serienspannung versorgt sein. Übrigens: Den gleichnamige Roman von Giancarlo De Cataldo und Carlo Bonini, auf dem die Serie basiert, kann ich auch sehr empfehlen!

… anschauen, Teil 2: Wer es noch nicht getan hat, sollte im November unbedingt die tolle Serie «I May Destroy You» auf Sky anschauen. Eine packende Serie über sexuelle Gewalt, die auf eigenen Erfahrungen der Hauptdarstellerin Michaela Coel basiert. Coel hat ausserdem Regie geführt, das Drehbuch geschrieben und die Serie mit ihrer eigenen Produktionsfirma umgesetzt!

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