Mythos Vereinbarkeit

Für Sie auf dem Podium an der annabelle-Soirée

Mythos Vereinbarkeit?  Kind, Karriere, Kollaps – warum wir in der Debatte um Job und Familie eine neue Ehrlichkeit brauchen.

Die annabelle-Soirée geht in die nächste Runde. Diesmal dreht sich die Diskussion um die Frage: Wie lassen sich Beruf und Familie vereinen, ohne dass es zur Krise kommt?

Einen Beruf haben, der erfüllt und finanziell unabhängig macht, und gleichzeitig Mutter sein – das ist für die meisten Frauen ein Lebensentwurf, der längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Ohne das Wissen, die Erfahrung und die vielfältigen Sichtweisen weiblicher Fachkräfte geht in der modernen Arbeitswelt nichts mehr. Doch haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedinungen den Bedürfnissen von Eltern kaum angepasst: Hohe Präsenzzeiten sind Trumpf, Teilzeitstellen gelten als Karrierekiller. Parallel dazu sind die Ansprüche der Frauen an sich selbst gestiegen, es grassiert das Idealbild der Powermom, die Kinder, Karriere und Kuchenbacken lächelnd aneinander vorbei bringt. Über Selbstzweifel, schlechtes Gewissen und den täglichen Stress zwischen Kita, Haushalt und Büro wird meist geschwiegen. Wir fragen: Ist die vielbeschworene Vereinbarkeit nichts als ein Mythos?

Höchste Zeit, diese Debatte mit schonungsloser Ehrlichkeit zu führen. Das wollen wir an der nächsten annabelle-Soirée tun – und dabei frische Ideen und Visionen entstehen lassen, wie Elternschaft und Beruf tatsächlich vereint werden können, aber auch eingestehen, was eben nicht geht.

Sichern Sie sich Ihr Ticket, geniessen Sie zur Begrüssung ein Glas Champagner und diskutieren Sie im Anschluss an den Talk bei einem feinen Apéro riche in den edlen Räumlichkeiten des «Park Hyatt Zürich» mit spannenden Gästen und mit annabelle-Redaktorinnen und -Redaktoren.

 

Auf dem Podium
 

Die Aufsteigerin: Rebecca Guntern
Mit 36 Jahren wurde die Walliser Pharmazeutin Geschäftsleiterin von Sandoz Schweiz. Auch die weiterführenden, beruflichen Herausforderungen hielten sie nicht davon ab, Mutter zu werden. Heute ist die 47-Jährige Head Cluster Europe, ihr Sohn ist sechs Jahre alt.

SIE SAGT:
«Wir müssen vom System der fixen Präsenzzeiten wegkommen. Als Chefin und Mutter fordere ich flexible Arbeitsmodelle, die es uns allen ermöglichen, die Bedürfnisse des Berufs- wie auch des Privatlebens zu vereinbaren.»
 

Die Umsteigerin: Diana Wick
Sie arbeitete zwanzig Jahre lang als Werbetexterin und Creative Planerin bei Werbeagenturen. Doch zwei Jahre nach der Geburt ihrer zweiten Tochter sattelte sie um. Mit drei Kolleginnen gründete Diana Wick (41) das Online-Familienmagazin «Tadah», jetzt eröffnen sie einen Co-Working-Space mit integrierter Kinderbetreuung.

SIE SAGT:
«Kaum passiert mal etwas Unvorhergesehenes – im Job oder in der Kinderbetreuung –, läuft alles aus dem Ruder und man ist als Mutter nur noch Notfall-Logistikerin. Das ist es, was aufreibt.»
 

Die Aussteigerin: Rebecca Krausse
Als ihr Sohn vor vier Jahren zur Welt kam, entschied sich Rebecca Krausse (39) für einen ungewöhnlichen Schritt: Sie brach ihre Führungskarriere in der Marketing- und Kommunikationsbranche ab und blieb zuhause bei ihrem Kind. Als Teilhaberin der Plattform «Any Working Mom» ist sie nun wieder im Berufsleben zurück.

SIE SAGT:
«Ich wollte mir bewusst Zeit lassen, ja, Zeit nehmen, um mein Kind kennenzulernen – und mich in meiner neuen Rolle als Mutter.»
 

Die Expertin: Barbara Hochstrasser
Barbara Hochstrasser (65) ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefärztin der Privatklinik Meiringen. Dort baute sie das landesweit erste Programm zur Behandlung von Stressfolgestörungen und Erschöpfungsdepressionen auf. Immer öfter gehören Frauen mit «Mami-Burnout» zu ihren Patientinnen.

SIE SAGT:
«Die Diskussionen drehen sich nur noch um Mutterschutz, Wiedereinstieg, Karriere und Kinderbetreuung. Es wird kaum darüber gesprochen, was das Mutterwerden mit einer Frau macht.»

 

Moderation
 

Helene Aecherli
Seit 15 Jahren ist Helene Aecherli (53) Redaktorin und Reporterin bei annabelle und auch immer wieder als Moderatorin tätig. Ihr Credo: nicht im Detail verharren, sondern das grössere Bild zeigen: Wie hängen Themen miteinander zusammen und welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft?

SIE SAGT:
«Jahrelang forderte annabelle die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In diesem dringlichen Gefecht ging unter, was diese Vereinbarkeit überhaupt bedeutet; für die Frau, die Familie, die Kinder und für die Arbeitgeber. Es braucht dringend eine neue Ehrlichkeit – und neue Visionen.»


 

Alle Informationen rund um die annabelle-Soirée finden Sie hier

 

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