Event-Tipps

Was Sie im September erwartet

Redaktion: Miriam Suter,Viviane Stadelmann; Foto: iStockPhoto.com / Petar Chernaev

Was Sie im September erwartet

Im September schlendern wir durch Galerien, lassen uns an Lesungen verzaubern, machen Yoga im Freien und probieren uns durch ein Food Festival. In unserem Veranstaltungskalender finden Sie ausgewählte Tipps aus der Redaktion. Die Liste wird laufend erweitert. Viel Spass!

VERWEILEN UND ZUHÖREN

21. und 28. September

Unter dem Namen «Feierabendserie: Wissen – verstehen – handeln» bietet das Institut für integrative Naturheilkunde (NHK) neu, regelmässig stattfindende Informationsabende an. Kombiniert mit einem Abendessen werden in den nächsten Monaten verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit aufgegriffen. Darüber hinaus bieten die Vorträge auch einen Einblick in naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten und geben Impulse zur Selbsthilfe mit bewährten Hausmitteln.
mehr Informationen zu diesen beiden und weiteren Kursen  
– NHK Institut für integrative Naturheilkunde, Militärstrasse 90, 8004 Zürich, 
Anmeldeschluss ist eine Woche vor dem Anlass, Kosten 50.- Fr. pro Anlass inkl. Abendendessen

 

THEATER

17. bis 25. September

Inspiriert von der Malerei des spanischen Malers Francisco de Zurbarán, beschäftigt sich die neuste Kreation «Ritual & Secreeto» der Tanzgruppe Flamencos en route mit Frauenbildern, Schicksalsschlägen und Körper. Ein energetisches, eindrucksvolles Stück, gemischt mit der unbändigen Energie des Flamenco. Die Gruppe macht im September Halt in der Alten Reithalle in Aarau.
mehr Informationen

KUNST

 

3. September bis 1. Oktober

Laura Chaplin stellt zum ersten Mal in einer Deutschschweizer Galerie aus. Die Enkelin von Charlie Chaplin zeigt in der Aarauer Neuen Galerie 6 Bilder und Schmuck, zur Ausstellung erscheint ausserdem ein Postkartenbuch in einer Auflage von 300 Exemplaren. Laura Chaplin wird an der Vernissage anwesend sein.
– Neue Galerie 6 Aarau, Milchgasse 35, Aarau, neuegalerie6aarau.ch

10. bis 24. September 

Wenn die Kunsthochschule Zürich ZHDK zum Festival lädt, wirds bunt! Im Toni-Areal gibt es während des Festivals der Künste und des Designs «Toni!» viel zu entdecken. Ob Konzerte, Workshops, Führungen oder Theaterstücke – im Schulgebäude im Industrieareal wird Kreativität grossgeschrieben. Natürlich mit anschliessender Party!
zhdk.ch/?tonifestival

22. bis 25. September 

Bei der grossen Werkschau im Kornhausforum in Bern präsentieren auf einer Fläche von fast 500qm 36 Fotografen und Fotografinnen aus Bern und der ganzen Schweiz ihre Werke. Ein echtes Must See für Fans der Fotografiekunst! Ein zusätzliches Rahmenprogramm, natürlich zum Thema Fotografie, lädt Besucherinnen und Besucher zu Vorträgen und kreativem Austausch ein. 
werkschau-bern.ch

Bis 29. September

In der Gruppenausstellung «entSCHLOSSen» treten zehn Frauen aus der Schweiz, Deutschland und Kroatien im Schloss Leuk mit ihren künstlerischen Werken in einen Dialog: Daniela Camponova, Sonja Fasel, Stefanie Koscevic, Ursula Rindlisbacher-Iseli, Daniela Stöckli, Marlies Urben Vermaeten, Alexandra Weidmann sowie Esther Gischig, Inez Weibel und Helga Zumstein aus dem Wallis. Neben Radierungen gibts auch abstrakte, informelle oder figurative Malerei zu sehen.
– Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 11:30 bis 17 Uhr, Rathausplatz 5, 3953 Leuk-Stadt, schlossleuk.ch

Bis 30. September

Der britische Maler Ivan Seal fragt sich, wie es wäre, Bildhauer zu sein – und schafft surreale Skulpturporträts, die man auf einen Sockel heben möchte.
– Raeber von Stenglin, raebervonstenglin.com

Bis 1. Oktober

Die Bildhalle zeigt das atemberaubende abstrakte Spätwerk des Magnum-Fotografen Werner Bischof.
– bildhalle.ch

Bis 8. Oktober

Der Amerikaner Daniel Gordon arrangiert herrliche Stillleben aus Laserprints von im Netz gefundenen JPGs, die er anschliessend mit der Kamera abfotografiert.
– Bolte Lang, boltelang.com

Bis 6. November

Wie sehr wir uns auch bemühen, nie können wir die Dinge in ihrer Ganzheit erfassen: Immer gibt es noch eine Rückseite oder ein Inneres. Für Erin Shirreff ist dieses Dilemma Voraussetzung ihrer Kunst. In ihren Fotografien, Fotogrammen und Videos untersucht die Kanadierin, wie sich dreidimensionale Körper in die Fläche des Bildes falten lassen, ohne ihre skulpturalen Qualitäten preiszugeben. Eine kluge Quadratur des Kreises von betörender Schönheit. 
– Erin Shirreff, Kunsthalle Basel, 2. 9. bis 6. 11., kunsthallebasel.ch

Bis 13. November

Die Genferin Vanessa Billy macht sich seit langem Gedanken über die Folgen unseres Handelns für die Umwelt. Ausgehend von banalen Dingen wie Zitronen, Popcorn, Batterien oder Wasser, erzählen ihre poetischen Installationen von der Schönheit nachhaltiger Materialprozesse und Energietransfers. In St. Gallen sind die jüngsten Arbeiten der 38-Jährigen jetzt in einer umfassenden Soloschau zu sehen. 
– Vanessa Billy, Kunst Halle Sankt Gallen, 3. 9. bis 13. 11., k9000.ch

Bis 20. November

Unser Heisshunger auf ein besseres, komfortableres Leben lässt das Eis schmelzen und ganze Regionen vertrocknen – mit Folgen, die so wenig kontrollierbar sind wie die eines Erdbebens. Wie der Mensch zum geologischen Faktor der jüngsten Erdgeschichte wurde und welche Kräfte unser Handeln dabei freisetzt, erkundet eine packende Ausstellung. Unter anderen mit Julian Charrière, Ilana Halperin (Foto: «The Mineral Body») und Olafur Eliasson. 
– Die Kräfte hinter den Formen, Kunstmuseum Thun, kunstmuseumthun.ch

Bis 5. März 2017

Vor einem Jahr verunglückte Pascal Danz während einer Recherchereise auf Island tödlich. Der Schweizer Maler war bekannt für seine grossformatigen Zürich-Ansichten und atmosphärischen Stillleben, die mit fotografischen Effekten wie Unschärfe oder Überblendung eine selten schöne Intimität des Sehens erzeugen. Eine umfassende Soloschau – zu Lebzeiten geplant – gibt nun erstmals einen Überblick über das inspirierende Werk dieses viel zu früh gestorbenen Ausnahmemalers. 
– Pascal Danz, Museum Franz Gertsch, Burgdorf, 3. 9. bis 5. 3. 17, museum-franzgertsch.ch

RE-RE-RECYCLING

18. bis 21. September

Die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge führen den Produktionsprozess der legendären Freitag-Taschen ad absurdum: Während Aktionen in Basel, Bern, Luzern und St. Gallen werden alte Freitag-Taschen erneut zu LKW-Plane zu verarbeiten und diese wiederum zu Taschen. Damit wollen die vier Männer auf die Schnellebigkeit unserer Konsumkultur aufmerksam machen und ein Zeichen für Qualität und Langlebigkeit setzen. Witzig: Die Aktionen finden in privaten Waschküchen statt, der Ort der Vernissage wird erst einen Tag vorher bekannt gegeben.
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