Rückblick

annabelle-Artikel der letzten 80 Jahre

Redaktion: Ana Martínez, Dieter Röösli; Text: Brigitte Zaugg

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EIN HÄUSCHEN IM TESSIN

«Jetzt in den blühenden Frühling der Heimat.» Ja, wohin denn sonst, wenn rundherum Weltkrieg herrscht? Nur: Wer dachte im Januar 1940 überhaupt an Ferien? Die meisten Familien kamen schon zuhause knapp über die Runden, und gesetzlich verankert wurde das Recht auf Ferien erst 1966. Dank dieser Werbung, gezeichnet vom Tessiner Illustrator Franco Barberis (1905–1992), konnten die annabelle-Leserinnen wenigstens ein bisschen träumen.

 

Ein Traum von einer Tessiner Villa – ganz in der Gegenwart und ganz real: Seite 100

SOME LIKE IT FIT

Ja, sie ist es – Film-Ikone Marilyn Monroe 1953 in der Juli-Ausgabe von annabelle. Der zugehörige Beitrag widmet sich ganz dem Thema «Wie halte ich meinen Körper in den Sommerferien fit und schön?». MM macht im Fifties-Bikini schon mal die Yoga-Übung Halasana vor, den Pflug. Von Yoga ist im Text allerdings nicht die Rede. Für annabelle – und auch für ihre Leserinnen – war das damals noch ganz einfach: Turnen.

 

Wie unser Model Beegee Margenyte die MM-Pose interpretiert: Seite 7 Was diesen Sommer zusammen mit dem Bikini ins Feriengepäck gehört: Ab Seite 76

MMMH, BÜCHSENFRÜCHTE!

Hätten wir wohl je Appetit auf Exotisches bekommen, wären sie nicht gewesen, die Ananas, Pfirsiche, Aprikosen und irgendwie unnatürlich roten Kirschen aus der Konservendose? Hätte die trendbewusste Hausfrau von damals dann je Riz Casimir aufgetischt, sonntags, wenn Besuch kam? Der scheinbar orientalische Reisklassiker mit süssem Currygeschnetzeltem kam 1952 erstmals bei Mövenpick aufs Menü, das Hero-Inserat fanden wir in der annabelle vom Januar 1953.

 

Nicht aus der Dose, sondern vom Grill gibts in dieser Ausgabe Exotisches ab Seite 134

GLOBETROTTERIN ANNABELLE

1947: In den Kriegsruinen blühte zaghaft ein neues, offenes Europa auf. «Es ist nicht leicht zu reisen, noch immer nicht», bedauerte annabelles damalige Chefredaktorin Mabel Zuppinger im Februar-Editorial – und widmete dennoch ein ganzes Heft der «Sehnsucht nach der Ferne». Wie recht sie hatte! Das grafisch moderne Cover nahm vorweg, was in den Fifties und Sixties dank Wirtschaftsboom richtig Fahrt aufnahm: das bis heute ungebrochene Schweizer Reisefieber.

 

Für alle, die es jetzt packt – Städtetrips für Individualistinnen: S. 112

 

Ausstellung annabelle wird 80. Ortsmuseum Rüschlikon, Infos zu den speziellen Öffnungszeiten: rueschlikon.ch

HAUPTSACHE, BÜGELFREI

Wer früher Mode an den Mann bringen wollte, dem war klar: Am besten läuft das über die Frau. Denn was wusste deren Angetrauter über Wash-and-wear? Über Zauberfasern wie Trevira, Dralon, Terylene? Über das angespannte Verhältnis seiner Gattin zum Bügeln? Sie aber las das Schild-Inserat in der annabelle-Ausgabe vom April 1970 genau richtig: Jawoll, Ferienstimmung gefällig! Und wenn das Outfit den Liebsten ganz nebenbei zu einem Robert Redford machte, umso besser.

 

Über das Ende von Schweizer Modehäusern wie Schild: Seite 56. Über Kunststoff in der Mode von heute: Seite 88

 

In unserem Jubiläumsjahr schauen wir auch zurück – auf den Zeitgeist der vergangenen Jahrzehnte; den man aus heutiger Sicht oft so gar nicht mehr nachvollziehen kann. Sehen Sie hier eine Auswahl von annabelle-Artikeln der letzten 80 Jahre.

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