Idole

Wir sind Fan: Die Helden der annabelle-Redaktion

Idole unsere Helden

Wir himmelten Steve McQueen an und liebten Madonna, wollten unbesiegbar sein wie Winnetou oder gelenkig wie Denise Biellmann: Idole, die uns durch unsere Jugend begleiteten.

KIM WILDE 

«Ich wollte unbedingt diese wilde blonde Löwenmähne von Kim Wilde, aber meine Mutter und mein Coiffeur haben sie mir strikt verboten. Jeden Zeitungsartikel über sie schnitt ich aus und legte ihn in einem Ordner ab.»
— Bettina Roth (41), Assistentin der Chefredaktorin

STEVE MCQUEEN 

«Er symbolisierte für mich das Rebellentum. Und inspirierte mich während meiner Teenagerzeit, weil er unangepasst, freiheitsliebend, wild und ein genialer Autofahrer war.»
— Connie Hüsser (Alter geheim), Redaktorin Wohnen

WITHNEY HOUSTON

«Sie rettete meine Jugend. Als dunkel- häutiges Mädchen stand ich leicht im Abseits. Nun kam sie: jung,talentiert, schön. Sie war cool, ich wurde es auch. Weil ich gerade in den USA war, als sie Jahre später starb, ging ich zu ihrer Beerdigung.»
— Silvia Binggeli (41), Chefredaktorin

PIPPI LANGSTRUMPF

«Obwohl sie allein in einem riesigen Haus wohnte, hatte sie nie Angst und war immer unbekümmert, mutig und stark. Ich beneidete sie um ihr Pferd und ihren lustigen Affen.»
— Salome Müller (26), Praktikantin Reportagen

SISSI

«Diese Haare, dieses Lächeln, diese Stimme: ein Mädchentraum auf Videokassette. Sissi ist Kult – und Romy Schneider zeitlos schön.»
— Geraldine Schläpfer (25), Online-Redaktorin

BOB DYLAN

«Er traf mich mitten in die Protestecke meines Herzens – und protestieren wollten wir Teenager der späten Sechziger und frühen Siebziger schliesslich alle. Und zwar gegen alles. Gegen Eltern, Lehrer, Krieg & Co. Und heute? «The Times They Are a-Changin’», würde Dylan analysieren. Womit er wie immer recht hätte!»
— Brigitte Zaugg (59), Produzentin

BEATLES

«lch war zwölf, als die Pilzköpfe auf ihrem Höhepunkt waren. Wohlbehütet aufgewachsen, war ich fasziniert von diesen lauten Jungs, die machten, was sie wollten, und sich um nichts scherten. Ihre Musik höre ich noch heute.»
— Walter Vontobel (57), Verlagsleiter

ANNA

«Ich wollte rosa Spitzenschuhe wie die TV-Ballerina Anna (Silvia Seidel), ihre schwarzen Hotpants, eine Ballettstange im Zimmer, und – im Nachhinein ein perverser Gedanke – ich wollte auch so einen harmlosen querschnittgelähmten Freund.»
— Barbara Achermann (34), Reporterin

WINNETOU 

«Nie wieder habe ich jemanden so glühend verehrt wie Karl Mays Häuptling der Apachen. Howgh. Sein Iltschi war das schnellste Pferd der Prärie, und seine Hand (oder die von Pierre Brice) zitterte nie, wenn er mit der Silberbüchse die Ungerechtigkeit ins Visier nahm. Als ich – endlich! – einen Dolch zum Geburtstag bekam, war ich neun und der wildeste Indianer im Quartier. Ab sofort auch der gefährlichste.»
— Evelyne Emmisberger (48), stv. Produktionschefin

DEPECHE MODE

«Als ich mit zwölf Depeche Mode hörte, fühlte ich mich wahnsinnig erwachsen und cool. Eine Schulfreundin und ich hörten jeden Mittwochnachmittag ihre Musik im CD-Player. Wir waren beide in den Sänger Dave verliebt und hatten die Wände voll mit Postern. Das ging ungefähr ein Jahr, danach wechselte ich zu Nirvana.»
— Nadia Neuhaus (33), Assistentin Fotostudio

KURT COBAIN

«Meine Schwester hörte seine Musik, und mir gefiel neben seinen Songs vor allem sein Style: dieser Schmuddellook aus Karohemd und zerschlissener Hose, der sich den damaligen Normen widersetzte.»
— Michèle Boeckmann (30), Assistentin Mode

VIVIENNE WESTWOOD

«Sie stand für das andere Ende der Mode, für Punk und Anarchie. Ich empfinde noch heute den grössten Respekt für dieses Anderssein, ihr politisches Engagement und die Weigerung, älter zu werden.»
— Daniella Gurtner (42), Modechefin

DAVID HASSELHOFF

«Ich war klein – und wollte sein wie Michael Knight. Ich war nicht mehr so klein – und wollte sein wie Mitch Buchannon. Und als ich endlich fast gar nicht mehr klein war, wusste ich, wie ich nie werden möchte, wenn ich mal gross bin: wie David Hasselhoff. Kann man mehr erwarten von einem Idol?»
— Sven Broder (38), stv. Leiter Reportagen

DENISE BIELLMANN

«Ihre Pirouette ist legendär. So wie Denise wollte ich mein Bein auch über den Kopf hochstrecken können. Ach, wie habe ich geübt.»
— Helene Aecherli (47), Redaktorin Reportagen

PATTI SMITH

«Sie hatte immer sehr intensiv gelebt und sich ihrer Musik und Poesie komplett geopfert. Nach wie vor verkörpert sie für mich Freiheit, Kreativität, Leidenschaft und Zerbrechlichkeit.»
— Cati Soldani (40), Moderedaktorin

MICHAEL JACKSON

«An seinem Geburtstag backte ich Kuchen für die Klasse. Wenn eine neue CD erschien, schwänzte ich die Schule, um sie zu zelebrieren. Ich kann immer noch alle Songtexte auswendig, und auch den Moonwalk werde ich wohl nie verlernen.»
— Karolin Frank Matter (40), Grafikerin

MADONNA

«Für ihre Provokationen habe ich sie schon immer geliebt. Nach ‹Like a Prayer› war dann das Eis endgültig gebrochen. In einem ist sich die Queen of Pop immer treu geblieben: Sie liebt die Schwulen. Und darum werde ich ihr auf ewig treu bleiben.»
— Thomas Wernli (46), Produktionschef

KUNO LAUENER

«Es war Sommer, Züri West spielte am Badi-Fest in Oberuzwil, und Kuno lächelte mir von der Bühne aus zu. Da war ich mir sicher. Also schenkte ich ihm mein Herz, mehr hatte ich nicht – schliesslich war ich erst zwölf.»
 — Barbara Loop (31), Lifestyle-Redaktorin

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