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The Crown: 5 Facts über Diana-Darstellerin Emma Corrin

Redaktion: Anna Böhler, Kerstin Hasse; Bild: Netflix

Als Princess Diana ist die 24-jährige Emma Louise Corrin seit diesem Wochenende in der 4. Staffel der Netflix-Serie «The Crown» zu sehen. Wer ist die Frau hinter der Prinzessin – und was hat sie privat mit Lady Di gemeinsam? Wir stellen sie vor.

Die britische Serie «The Crown» erzählt die Geschichte des englischen Königshauses – und hat sich innerhalb der letzten Jahre eine grosse und sehr treue Fangemeinde aufgebaut. In der neusten Staffel rückt Prinzessin Diana ins Zentrum. Gespielt wird Diana von Emma Corrin. Die 24-Jährige Schauspielerin nimmt sich damit einer grossen Aufgabe an – die 1997 verstorbene Prinzessin wird bis heute als «Königin der Herzen» bezeichnet. Seit Jahren warten «Crown»-Fans auf diesen Moment, das wussten auch die Macher hinter der Serie. Mit Corrin haben sie eine perfekte Besetzung gefunden. Die Schauspielerin sieht Lady Di nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sie fängt auch ihren Charakter ein. Fun Fact: Auch im echten Leben hat Corrin die eine oder andere Parallele zu Diana Spencer.

Fünf Dinge, die Prinzessin Diana und Emma Corrin gemeinsam haben:

1. Das Aussehen
Die grösste Parallele zwischen Prinzessin Diana und Emma Corrin ist natürlich das Aussehen – allem voran die wachen, strahlend blauen Augen. Wie die «Los Angeles Times» berichtet, fürchtete Regisseur Benjamin Caron sogar, dass Corrin Lady Di zu ähnlich sehe. Er wolle nicht einfach eine Doppelgängerin finden, sondern die passende Schauspielerin. Doch nach vielen Monaten und zahlreichen Vorsprechen verwarf Caron seine Bedenken und überraschte Corrin. Als sie den Proberaum betrat, ging er vor ihr auf de Knie und fragte: «Willst du unsere Diana sein?»

 

 

2. Den Mut, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen
Emma Corrin ging an eine katholische Mädchenschule in Surrey. Die Britin sagte gegenüber «Glamour Magazin UK», dass sie es mochte, nur unter Mädchen zu sein. Sie habe damals noch nicht den Druck verspürt, irgendeinem Jungen zu gefallen, was so vielen Mädchen in diesem Alter anerzogen werde. «Ich war ein Tomboy», sagt sie. Auch heute fühle sie sich am wohlsten ohne Make-up. Auch Prinzessin Diana wollte sich nicht immer dem königlichen Druck beugen, perfekt auszusehen. Sie ging ihren eigenen Weg – und das unterstrich sie gern mit ihren modischen Looks, die nicht immer der königlichen Etikette entsprachen, aber sie bis heute zur Stil-Ikone machen. Corrin liess sich zum Beispiel vom britischen «Glamour» mit langen Achselhaaren fotografieren. Jahrelang habe sie sich rasiert, weil sie in einer Beziehung war und einfach das Gefühl hatte, das werde von ihr erwartet. «Aber scheiss drauf – ich will mich nicht wirklich rasieren!», sagte sie zu «Glamour». 

 

3. Den kreativen – und aufgeschlossenen – Freundeskreis 
Während Prinzessin Diana unter anderem eng mit Elton John und Gianni Versace war, ist Corrin mit dem ehemaligen One-Direction-Star Harry Styles befreundet. Von manch konservativen Kreisen wurde es in den 90ern nicht gern gesehen, dass die Prinzessin sich mit homosexuellen Männern umgab – Harry Styles widerum spielt gern mit Männlichkeitsbildern und zeigte sich gerade auf dem Cover der US-«Vogue» in einem wunderschönen Gucci-Kleid. Vor allem in rechtspopulistischen Kreisen in den USA sorgte das für Aufsehen. Ein Mann im Kleid – Skandal! 

4. Den Druck zu kennen, einen perfekten Körper haben zu müssen
Prinzessin Diana litt jahrelang unter Bulimie – das wird auch in «The Crown» thematisiert. Corrin kennt als Schauspielerin und als Model das Gefühl, dass ihr Körper ständig von anderen Menschen konmentiert und bewertet wird, nur zu gut. An der Londoner Fashion Week 2016 passte ihre trainierte Wade – Corrin joggt sehr gern – nicht in die Reithose eines Designers, wie sie gegenüber dem Blog Cambridge Girl Talk sagte. Als der Designer ihr vorwurfsvoll erklärte, er sei es sich nicht gewöhnt, das Models Sport machen, entschloss sie sich, das Modeln zu beenden und ganz auf die Schauspielerei zu setzen. «Ich war immer stolz auf mein gesundes Selbstbewusstsein und merkte, dass es plötzlich abnahm.»

5. Den Namen Spencer
Bis heute reden wir von Prinzessin Diana oder Lady Di. Auf die Welt kam die Mutter von William und Harry aber als Diana Frances Spencer. Und wie es der Zufall will, heisst Corrins Hund: Spencer. Auf ihrem Instagram-Account ist er immer wieder zu sehen – sie bezeichnet sich selbst als absolute Hundeliebhaberin. Das wiederum hat sie nicht mit Prinzessin Diana gemeinsam, der man nachsagte, keine Hunde-Närrin gewesen zu sein – ganz im Gegensatz zu ihrer Schwiegermutter Königin Elizabeth. 
 

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