Heft 20/15

Filmreif: Das neue James-Bond-Movie «Spectre»

Text: Anoushé Dastmaltschi; Bilder: tmdb.pro

Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
Filmreif: Der neue James Bond «Spectre»
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James Bond gespielt von Daniel Craig

Eve Moneypenny gespielt von Naomie Harris

M gespielt von Ralph Fiennes

Lucia Sciarra gespielt von Monica Bellucci

Madeleine Swann gespielt von Léa Seydoux

Franz Oberhauser gespielt von Christoph Waltz

Der Aston Martin DB10 enthüllt von Regisseur Sam Mendes

Geschüttelt, nicht gerührt: Der neue James-Bond-Film «Spectre» startet am 5. November offiziell im Kino. Online-Praktikantin Anoushé Dastmaltschi hat ihn bereits gesehen. Lesen Sie hier ihre Kritik dazu.

James Bond ist zurück: Zum 24. Mal begrüssen Kinos weltweit Agent 007 auf ihren Leinwänden. In «Spectre» nimmt Daniel Craig seine Rolle als James Bond, der Geheimagent mit der Lizenz zum Töten, nach drei Filmen wieder ein. Bisher eher melancholisch, zeigt sich Bond neu von einer anderen Seite: Zuwendung und eine potenziell ernsthafte Liebe erweitern den Charakter des Hauptdarstellers.

Mit viel Spannung und witzigen Sprüchen absorbiert der Actionfilm seine Zuschauer über zwei Stunden. Somit ist er der längste Bond-Film aller Zeiten – was überhaupt nicht stört. Denn wer nicht schon in der actiongeladenen Eröffnungssequenz am Día de los Muertos (Tag der Toten) in Mexiko gepackt wird oder während des Titelsongs «Writing's on the Wall» von Sam Smith, den amüsiert sicherlich die Szene, als Bond einen Blick auf den Aston Martin DB10 wirft, der ihm dieses Mal nicht gehört, sondern bereits einem anderen Doppel-Null-Agenten versprochen wurde.

Totalüberwachung

Neben der üblichen Action, den schönen Frauen, dem Product Placement und den exotischen Kulissen ist das zentrale Thema des Films die Computerüberwachung – und zwar intern während der Fusion vom Inlanddienst MI5 mit dem Auslanddienst MI6 und extern von Bösewicht Blofeld alias Franz Oberhauser, gespielt von Christoph Waltz. Mit dieser allumfänglichen Überwachung spielt Regisseur Sam Mendes auf Ähnlichkeiten mit der NSA an. Dazu werden zahlreiche Fäden aus Craigs drei vorgängigen Filmen «Casino Royale», «Quantum of Solace» und «Skyfall» wieder aufgenommen. Auch die berühmte weisse Perserkatze hat im jüngsten Bond wieder einen Auftritt, wie auch eine kleine Maus, die James Bond auf die Spur der titelgebenden Terrororganisation bringt.

Bereits vor der Premiere im Gespräch: Das Bond-Girl Lucia Sciarra, gespielt von der 51-jährigen Monica Bellucci, ist die Witwe eines berühmt-berüchtigten Kriminellen, der in der Eröffnungssequenz stirbt. Die Figur Lucia Sciarra ist die erste «ältere» Frau an Bonds Seite. Neben ihr trifft Agent 007 auf Madeleine Swann (Léa Seydoux), die Tochter seines alten Widersachers Mr. White.

Der Film hat mich besonders durch die anhaltende Spannung wirklich gepackt. Ich konnte kaum wegschauen und erlebte in den Stunden nach dem Film noch einen enormen Adrenalinschub, obwohl ich eigentlich kein grosser Fan von Actionfilmen bin. Besonders gut haben mir auch die verschiedenen Drehorte gefallen – die Bilder sind stark, die Kameraführung ist sehr abwechslungsreich. Am liebsten hätte ich den Film gleich mit jemandem besprochen, deshalb freue ich mich auf den 5. November, wenn auch mein privates Umfeld den neuen Bond zu Gesicht bekommt! «Spectre» verspricht auch ohne grosses Vorwissen und Erfahrung mit anderen 007-Filmen einen spannenden und unterhaltsamen Kinobesuch.

 

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