Heft 21/15

Kunst-Tipp: «The Art of Bodybuilding» in der Kunsthalle Zürich

Redaktion: Claudia Senn; Text: Dietrich Röschmann

Muskelprotzen: Kunst-Tipp «The Art of Bodybuilding» in der Kunsthalle Zürich
  • Faszinosum Metamorphose: «Fresh Squeeze» der Rumänin Lea Rasovszky

Von Proteinbar und Pumpstation: Eine starke Ausstellung zur Geschichte des Sixpacks.

Zu den weniger bekannten Details aus Arnold Schwarzeneggers Leben gehört sein Auftritt im New Yorker Whitney Museum. Das Haus hatte den Muskelprotz 1976 als Performancekünstler eingeladen, als «männlichen Körper in der Kunst». 7000 kamen, um dies zu sehen. Aus dem Star der Bodybuilderszene wurde Everybody’s Darling der Kunstszene. Ein Missverständnis? «Keineswegs», sagt Jörg Scheller. Der Zürcher Kurator weiss, wovon er spricht. Wenn er mal grad nicht über ungewöhnlichen Ausstellungen brütet oder mit seiner Heavymetalband probt, stemmt er selbst Gewichte. Seine These: Bodybuilding ist Kunst – denn es geht ums Modellieren von Muskeln zu perfekten Bildern der Kraft. In einer irren Themenschau zwischen Proteinbar und Pumpstation erzählt Scheller nun erstmals die Geschichte dieser Subkultur der lebenden Skulpturen.

— The Art of Bodybuilding. Kunsthalle Zürich, 21. 11. bis 7. 2. 16, www.kunsthallezurich.ch

Empfehlungen der Redaktion

Heft 18/15

Kunst-Tipp: About Trees im Zentrum Paul Klee Bern

Mehr aus der Rubrik

Jennifer Hosten war die erste Schwarze Miss World

«Mich interessierten so viele Dinge, die nichts mit meinem Aussehen zu tun hatten»

Von Claudia Senn