Fit für Golf

Fit für Golf: Sport-Tipps von eBalance

Text: Andrea Schrepfer; Foto: SXC

Fit für Golf: Sport-Tipps von eBalance

Nicht nurmehr die Upper Class schwingt den Golfschläger. Die spielerische Disziplin begeistert längst auch die breite Masse. annabelle.eBalance.ch zeigt, was Golf hinsichtlich einer Gewichtreduktion und mehr Bewegung bringt – und wie Einsteiger und Fortgeschrittene ihren Körper für den Abschlag fit machen.

Golf hat in der Schweiz einen wahren Aufschwung erlebt. Die Zahl der registrierten Spielerinnen und Spieler ist in den letzten 20 Jahren um das Vierfache auf rund 80 000 gestiegen. Auch in Sachen Kalorienverbrauch steht das Spiel auf dem Rasen andern Sportarten in nichts nach. Etwa 250 bis 350 Kalorien pro Stunde verbrennt man beim Golfen – abhängig von Geschlecht, Grösse und Gewicht, vom Gehtempo und von der Topografie des Platzes.

Auf einer durchschnittlichen 18-Loch-Runde, die etwa 4 bis 4,5 Stunden dauert, kann somit ein Energieverbrauch zwischen 1000 und 1500 Kalorien verbucht werden. Die körperliche Leistungsfähigkeit wird durch das Golfspiel zwar nicht wesentlich gesteigert. Wer übergewichtig und/oder völlig untrainiert ist, kann beim zügigen Gehen von Loch zu Loch aber durchaus den Puls hochtreiben.

Gute Motivatoren

Der Spass am Spiel und das Ziel, Platzreife zu erlangen und dann sein Handicap (Spielstärke) nach und nach zu verbessern, können zudem gute Motivatoren sein, sich mit weiteren sportlichen Aktivitäten für Golf fit zu machen, dabei zusätzlich etwas für seine Gesundheit und die Bewegung zu tun und erst noch seinen Kalorienumsatz weiter anzukurbeln. Denn je kräftiger und stabiler der Körper ist und je weniger man auf dem Platz ins Schnaufen kommt oder ermüdet, desto sicherer wird der Abschlag. Vor allem aber lässt sich mit einem spezifischen Zusatztraining auch die Gefahr von Überlastungsschäden reduzieren.

Als zusätzliches Golftraining empfiehlt sich:

Ausdauer: Ideal sind Walking, Nordic Walking oder leichtes Laufen, zwei bis drei Mal pro Woche, jeweils mindestens 45 Minuten. Zwischendurch sollten zur Leistungssteigerung auch kürzere Trainings mit höherem Tempo eingebaut werden.

Kraft: Übungen für Bauch, Beine, Gesäss und Rücken. Nebst der Kräftigung der Muskulatur verbessern Sie auch die Koordination und das Gleichgewicht. Dehnen: Vor dem Spiel ist ein 10-minütiges Warm-up mit Strechingübungen (z.B. Rumpfrotation, lockererer Durchschwung) optimal.

Um die Beweglichkeit langfristig zu erhöhen, was einem sowohl beim Abschlag wie auch beim Aufheben der Bälle zugutekommt, ist es hilfreich, auch ins regelmässige Übungsprogramm Dehnungsübungen einzubauen. Wer beim beachtlichen Energieverbrauch auf einer 4-stündigen 18-Loch-Runde auch leistungsfähig bleiben und trotzdem nicht gleich alle Kalorien kompensieren will, dem empfiehlt sich eine clever ausgesuchte Zwischenverpflegung. Dafür eignen sich Früchte, die bereits in Stücke geschnitten sind, oder ein Vollkornbrötli mit leichtem, fettarmem Belag (z.B. Bündnerfleisch). Ebenfalls ideal sind eine Handvoll Salzstengeli, Willisauer Ringli oder Basler Leckerli, oder ein Getreidestängel ohne Zuckerzusatz.

Auch genug Flüssigkeit ist wichtig: Bei heissem Wetter rechnet man pro Stunde 5 dl. Am besten trinkt man Wasser, eventuell aromatisiert mit wenig Sirup oder etwas Fruchtsaft, oder ungesüssten Tee.

Weitere Informationen zum leichten Abnehmen finden Sie unter annabelle.eBalance.ch

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