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Die Public-Viewing-Tipps der Redaktion

Redaktion: Kerstin Hasse   

Sand, Palmen und Fussball:
Ohne Cüpli-Getue:
Eine Institution in Zürich:
Zum Kick nach Khur:
Romantisch alternativ:
Ein Match mit Aussicht:
Mit der Sonne in die Sommerlounge:
Zur Fussball-Schlacht ins Morgarten:
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Sand, Palmen und Fussball:

In der Sandoase in Basel wird es einem ganz tropisch ums Herz.

Ohne Cüpli-Getue:

Authentische Fussball-Beiz-Stimmung gibt es in der Kon-Tiki Bar in Zürich. Sven Broder empfiehlt zudem den Sportsman Club, der bei jedem Grossanlass ein neues Zuhause findet, diesmal direkt beim Kreuzplatz, am Ottenweg 35. 

Eine Institution in Zürich:

Das Calvados in Zürich heisst nicht um sonst «Bar sportif»: Auf dem Idaplatz herrscht wunderbar friedliche Fussballstimmung. 

Zum Kick nach Khur:

Mitten in der Bündner Hauptstadt wird dem Fussball gefrönt. Die Vögele-Arena auf dem Theaterplatz war schon bei der WM 2014 in Graubünden beliebt. 

Romantisch alternativ:

Das Public Viewing Food Ball in Bern kombiniert die Kulinarik von Streetfood-Trucks mit sportlicher Unterhaltung aus Frankreich. 

Ein Match mit Aussicht:

Auf der Dachterrasse der Langstrasse 94 in Zürich wartet eine gemütliche EM-Lounge.

Mit der Sonne in die Sommerlounge:

Die Meteorologen versprechen in den nächsten Tagen ein bisschen Sommer. Also ab in die Sommerlounge im Sihlcity in Zürich!

Zur Fussball-Schlacht ins Morgarten:

Zum Fussballspektakel am Zürcher Hallwylplatz werden Bierspezialitäten und leckere Snacks wie Maniok Fries oder marinierte Halloumi serviert. 

Die Vorrunde der Europameisterschaft ist fast vorbei, jetzt wird es so richtig spannend. Zeit also, um sich in einem Public Viewing ein kühles Bier zu gönnen und Fussball zu schauen. Wir haben verschiedene EM-Bars auf ihr Können getestet, hier die Favoriten der Redaktion.

Basel – Barbara Achermann, Redaktorin Reportagen: 

Mit dem Schiff zum Public Viewing? In Basel ist das möglich. Zur Sandoase am Hafen fährt das Kursschiff ab Schifflände – oder das 8er Tram. Sandoase, Westquaistrasse 75, Basel, sandoase.ch

Zürich – Sven Broder, Leiter Reportagen: 

Gepflegt-arrogantes EM-Schauen in einer Bar, die zu Zürich gehört wie die Limmat oder der See. Baum's EM-Bar im «Kon-Tiki» ist nichts für Leute mit schwachen Nerven, empfindlichen Nasen und Cüpli-Event-Fan-Getue – dafür sorgt Gastgeber und Stadtoriginal Ueli Baum, der nicht nur heisst wie dieses mächtige Gewächs, sondern auch so aussieht. Fussball schauen old- und hard-style! We like!
Baum's EM-Bar, Kon-Tiki, Niederdorfstrasse 24, Zürich, kontiki-zueribar.ch 

Der Sportsman Club ist quasi das Original des öffentlichen gestylt-alternativen Fussball-Schauens in Zürich. Seit den frühen 90er-Jahren richtet sich der Club zu jedem Grossanlass meist irgendwo in Abbruchhäusern ein und sorgt mit viel Liebe zum Detail für ein ebenso einmaliges wie stilvolles Ambiente. Diesmal direkt beim Kreuzplatz, am Ottenweg 35 – mit Bar, Grill und Resultatwette.

Zürich/Chur – Kerstin Hasse, Junior Editor Reportagen:

Das «Calvados» ist eine Institution, wenn es ums Fussball Schauen geht. Patricia Rey und ihr Team sind charmante Gastgeber, zu denen man immer wieder gern zurückkehrt. Im «Calvados» trifft sich zudem ein durchmischtes Publikum: Fussball-Nerds («Was, der Petkovic spielt mit der gleichen Aufstellung? Ein Systemwechsel würde der Mannschaft guttun»), eher unbeholfene Freunde von Grossanlässen («Ich schaue ja eigentlich kein Fussball, aber so grosse Turniere sind schon spannend. Vor allem, wenn Ronaldo spielt») und die Leute, die eigentlich nichts mit Fussball anfangen können, aber einfach die Stimmung gut finden («Geil, Bier!»).
Calvados, Idaplatz 4, Zürich, lescalvados.ch

Bereits an der Weltmeisterschaft 2014 war die Vögele-Arena auf dem Churer Theaterplatz ein voller Erfolg. mitten in der Stadt wird das Fussballfest so richtig zelebriert: Mit riesiger Leinwand, ordentlichem Wumms aus den Lautsprechern, Barbetrieb und vielen begeisterten Fans. Die Stehplätze sind gratis, aber weil der Andrang immer recht gross ist, lohnt es sich, ein bisschen früher in Richtung Theaterplatz aufzubrechen. 
Vögele-Arena, Theaterplatz, Chur, khur.ch

Zürich – Larissa Hugentobler, Praktikantin Reportagen: 

Mit Flachbildschirmen draussen und einem Beamer im Innenbereich ist im «Morgarten» bei jedem Wetter für Fussballgenuss gesorgt. Für diejenigen, die bereits nach zwei Wochen EM keine Grillwürste und Hamburger mehr sehen können, hält das Menü einige köstliche und unkomplizierte Alternativen bereit. Die Maniok-Fries und der marinierte Halloumi sind besonders zu empfehlen. Die Auswahl an Bieren ist definitiv auch EM-würdig, mein persönlicher Favorit ist das Amber Turbinenbräu. 
Morgarten, Morgartenstrasse 26, Zürich, morgartenbar.ch

Bern – Barbara Loop, Redaktorin Lifestyle: 

Das etwas andere Public Viewing gibt es bei Food Ball Lorraine auf der Brache im Berner Lorrainequartier. Als kulinarische Begleitung zur Übertragung wechseln sich Foodtrucks ab, die Burger, Flammkuchen oder andere Streetfood-Spezialitäten anbieten. 
Food Ball Lorraine, Centralweg, Bern

Zürich – Anoushé Dastmaltschi, Junior Editor Online: 

Auf der Dachterrasse Langstrasse 94 gibt es während der Europameisterschaft eine Fussball-Lounge. Neben zwei grossen TV-Screens und bequemen Lounge-Sofas bietet sie auch Leckeres vom Grill für den Hunger in der Halbzeit.
EM-Bar Langstrasse 94, Langstrasse 94, Zürich, langstrasse94.com

Zürich – Silvia Princigalli, Redaktorin Online:

Das Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity hat den Platz vor dem Four Points Hotel in eine Sommerlounge unter Palmen verwandelt und bietet Public Viewing mit Beach-Feeling. Für die Fussballspiele der Europameisterschaft können auch Strandhütten (mit eigenem TV) und Kissenlounges für Gruppen oder auch zu zweit (man muss sich dann die Hütte evtl. mit Fans der Gegenmanschaft teilen) reserviert werden. Mit etwas Sand zwischen den Füssen und Lillet-Sangria in der Hand passt hier am besten ein Fackelspiess vom Grill mit frischer Ofenkartoffel auf den Teller.
Sommerlounge im Sihlcity, Kalandergasse 1, 8045 Zürich, fourpointssihlcity.com

Kerstin Hasse

Die Online-Reporterin interessiert sich für die Fragen, die sich ihre Generation gerade stellt. Sie schreibt über Politik und Popkultur, über Feminismus und Gleichstellung, über Beziehungen und – typisch Millennial – manchmal auch über sich selbst.

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