Trotz Corona

Die Mode Suisse geht in die 17. Runde

Text: Nathalie De Geyter; Bild: Alexander Palacios 

Model in Aporeei
Model in After Work Studio
Model in Garnison
Model in Head Geneve
Model in Head Geneve
Model in Klaesi Holdener
Model in Lida Noba
Model in Mourjjan
Model in Nomadissem
Model in Rafael Kouto
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Aporeei

Die Welle steht im Zentrum aller Designs vom Genfer Label Aporeei. Feminine Schnitte aus Vintage-Materialien.

After Work Studio

Das Basler Modelabel After Work Studio zeigt nicht zum ersten Mal an der Mode Suisse. Wir lieben die ikonischen Strick-Looks!

Garnison

Mode für moderne Männer! Looks, die auch ruhig wir Frauen tragen würden.

Tara Mabiala, HEAD - Genève

Wie jedes Jahr zeigen auch die vielversprechendsten Abgänger der HEAD in Genf ihre Abschlusskollektionen. Hier ein Look von Tara Mabiala.

Claire Lefebvre, HEAD - Genève

Die zweite Absolventin der HEAD in Genf: Claire Lefebvre.

Klaesi Holdener x Sol Sol Ito

Das Berlin-based Label vom Schweizer Daniel Holdener zeigte eine starke Menswear-Kollektion. Das Schweizer Brillen-Label Sol Sol Ito kreierte passende Sonnenbrillen zu den Looks.

Lida Noba

Die in Teheran geborene Designerin Lida Nobakht thematisiert ihre Heimat in ihren Designs.

Mourjjan

Romantisch, glamourös und immer etwas düster: Der libanesische Designer Roland Rahal bleibt seiner Handschrift treu. Dieses Mal arbeitete er mit dem Schweizer Schmucklabel Vanto zusammen und entwarf Statement Neckpieces.

Nomadissem

Das Schaffhauser Label setzt auf nachhaltige Produktion und Designs, die nicht nur gefallen, sondern auch halten sollen. 

Rafael Kouto

Auch wieder mit dabei: Designer Rafael Kouto mit seiner treuen Devise: Recycle, Upcycle. Personalisierte Designs, die aus ausgewählten Kleidern und Stoffen aus der Texaid-Sammlung enstehen.

An der Mode Suisse werden zweimal jährlich die neuen Kollektionen von ausgewählten Schweizer Brands präsentiert. Gestern ging die Veranstaltung in die 17. Runde. 

Mitten in Zürich, im Landesmuseum, fand gestern die 17. Edition der Mode Suisse statt. Die Veranstalter der Schweizer Modeplattform mussten kreativ sein: Wegen des Coronavirus wurde kurzerhand das Programm angepasst. Anstatt der grossen Shows gab es Präsentationen bei denen man sich die Kollektionen der 11 Schweizer Brands in aller Ruhe an der Stange anschauen konnte. Die Designer/-innen waren vor Ort und gaben Auskunft über ihre Marken und Kollektionen. Später fanden dann gestaffelt kleine Mini-Shows statt, bis in den Abend hinein.

Unter den 11 Schweizer Brands gab es neben bereits bekannten Namen wie After Work Studio, Rafael Kouto und Garnison, auch einige Mode-Suisse-Neulinge, wie zum Beispiel die chinesische Schmuckdesignerin von Yan Jiang Studio, die Schmuck aus Harz herstellt. Auch das Berliner Label Klaesi Holdener, hinter dem der Schweizer Florian Holdener steht, präsentierte erstmals an der Mode Suisse – seine Menswear Kollektion wird übrigens nachhaltig in Italien produziert. Das Genfer Label Aporeei war auch zum erstem Mal dabei und zeigte eine Kollektion, die aus Vintage-Materialien hergestellt wurde.

In der Klick-Gallerie stellen wir all die Labels vor, jeder Look zeigt, wie viel Kreativität in der Schweizer Modebranche steckt.

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