Chez moi

Details zum Stil von Angela Weber

Redaktion: Michèle Boeckmann; Text: Annik Hosmann; Fotos: Joan Minder

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Links: Korbtasche von WAI WAI 829 Fr. bei Maison Gassmann

Rechts: Bouclé-Kleid von ERMANNO SCERVINO 1745 Fr. bei Maison Gassmann

Rechts: Slippers von FENDI 850 Fr. bei Grieder

Hemd aus veganem Leder ca. 430 Fr. von Nanushka

Jeans 49.90 Fr. von Zara

Mules ca. 90 Fr. von Topshop

Kaffee & Kakao Gesichtspeeling ca. 40 Fr. von Nini Organics

Klassischer Haarclip mit Strass-Steine ca. ca. 6 Fr. von Pico Copenhagen

Kleid ca. 370 Fr. von Rotate Birger Christen

Schuhe in Kroko- Optik ca. 265 Fr. von Miista

Vase aus Keramik ca. 45 Fr. von Fest Amsterdam

Ohrringe von ca. 15 Fr. von Weekday

Seidenbluse ca. 430 Fr. von Ganni

Wie stehen wir Frauen eigentlich zur Mode? Schweizerinnen empfangen annabelle zum Lifestyle-Interview – und modeln bei sich zuhause in aktuellen, typgerechten Looks. Diesmal: die Zürcher Galeristin Angela Weber.

Angela Weber ist Design-Galeristin und betreibt an der Rämistrasse in Zürich eine Möbelgalerie, in der sie Sammlerstücke verkauft. Bei der Zürcher Galeristin Angela Weber hängen Kleidungsstücke im Schrank, die sie nie trägt, aber auch nie weggeben würde – aus gutem Grund.

Wann in Ihrem Leben hat sich Ihr Stil stark verändert?
Am meisten geprägt haben mich sicher die sechs Jahre, in denen ich in Paris lebte. Ich besuchte oft Vintage-Geschäfte und den grossen Flohmarkt im Norden der Stadt, wo ich zahlreiche Kleidungsstücke und Stoffe fand.

Welches Kleidungsstück hängt bei Ihnen im Schrank, obwohl Sie es nie tragen?
Ich besitze einiges, das ich nie oder nur selten trage. So etwa ein Kleid aus den 1960er-Jahren. Es ist wunderschön verarbeitet und bestickt; es sieht ein wenig aus wie eine sizilianische Marzipantorte. Ich habe es erst einmal getragen, aber es bereitet mir Freude, das Kleid in meinem Schrank zu sehen – ich schaue solche Trouvaillen einfach gern an.

Wie halten Sie es mit der Nachhaltigkeit in Bezug aufs Kleiderkaufen?
Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig. Ich kaufe keine Fastfashion, dafür viel Vintage. Und ich behalte meine Kleidung für sehr lange Zeit. Wenn ich sie dann aussortiere, gebe ich sie an Freundinnen weiter oder in die Altkleidersammlung.

Was war Ihr schlimmster Fehlkauf?
Ich habe einen tollen Organzastoff von Fabric Frontline gekauft und mir daraus ein Kleid machen lassen. Leider war es viel zu klein, so dass ich es nie tragen konnte

Sie müssten alle Ihre Kleidungsstücke bis auf eines weggeben, was behalten Sie?
eine rote Strickjacke, die ich seit über zehn Jahren trage. Sogar an meiner Hochzeit trug ich sie.

Angela Weber

ist Design-Galeristin und betreibt an der Rämistrasse in Zürich eine Möbelgalerie, in der sie Sammlerstücke verkauft. Zudem kuratiert sie Ausstellungen im In- und Ausland, in denen von ihr gesammelte Möbel gezeigt werden, berät Privatpersonen und entwirft eigene Objekte. Angela Weber hat sich früh für das Visuelle interessiert; sie hat Kunstgeschichte und Filmwissenschaften in Zürich und Paris studiert. Heute lebt sie in der Zürcher Altstadt.

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