Der Covermodel-Fragebogen

«Auch attraktive Menschen haben mit Problemen zu kämpfen»

Text: Constantin Schweiger; Bild: Flavio Karrer für annabelle

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Das Coverfoto von unserem Mode-Shooting am Zürichsee mit Model Kinga Trojan – und den Windhunden.

Kinga freut sich auf den nächsten Look und wartet solang im Crew-Bus. 

Die Lieblingspieces des Covermodels: Der Wollblazer und der Fransenjupe von Prada. Zum Look kombiniert wurden Lederstiefel von Salvatore Ferragamo. 

Ab und zu muss das Make-up aufgefrischt werden. 

Die neue Ausgabe von annabelle mit Covermodel Kinga ist heute, am 23. Oktober, erschienen.

Ein annabelle-Covermodel, ein Fragebogen! Heute mit der 22-jährigen Kinga Trojan aus Zürich, die bei unserem Mode-Shooting nicht nur sich, sondern auch Windhunde ins rechte Licht rücken musste.

annabelle: Kinga, wie lang modelst du schon?
Kinga Trojan: Seit rund sieben Jahren.

Wie wurdest du entdeckt?
Ich war in den Ferien in meiner Heimat Polen, als ein Model-Scout mich ansprach. Zu dieser Zeit war ich zwölf Jahre alt und hatte noch nie darüber nachgedacht, Model zu werden. Mit der Zeit sagten mir immer mehr Personen, dass ich ein Naturtalent sei – ich nahm das aber nicht ernst. Ohne mein Wissen schickten meine Mutter und mein Bruder dann irgendwann Fotos von mir an eine Agentur. Und so bin ich nun bei Metro Models Zürich unter Vertrag.

Dein bisher aufregendster Moment als Model?
Die Zusammenarbeit mit dem Unterwäsche-Label Victoria’s Secret.

Was möchtest du als Model unbedingt erreichen?
Im Moment bin ich zufrieden mit meinen Erfolgen, aber natürlich habe ich, wie jedes Model, Träume. Die behalte ich aber gern für mich. Ich gebe jeden Tag mein Bestes – den Rest übernehmen meine Bookers bei Metro Models.

Dein Model-Crush?
Also nebst meinem Freund?! (lacht)

Die Schattenseite des Schönseins?
Andere urteilen häufig über einen. Sie vergessen, dass attraktive Personen auch mit Problemen zu kämpfen haben und ihre Ziele mit Anstrengung und harter Arbeit erreichen.

Die beste Veränderung in der Modebranche in den letzten Monaten oder Jahren?
Kontemporäre Kunst wird immer mehr zum Thema. Es gibt viele aufregende Projekte.

Welche Zeitung, welches Magazin liest du?
Ich lese viel lieber Bücher.

Social Media – Fluch oder Segen?
Beides! Wir entscheiden selbst, welche Rolle Social Media in unserem Leben einnimmt.

Modelst du hauptberuflich?
Ich studiere parallel zum Modeln Psychologie. Lustigerweise denken Menschen oft, das Modeln würde einen daran hindern, noch andere Dinge zu tun. Den Wunsch, Psychologin zu werden, hatte ich schon immer. Nun studiere ich zwar zwei Jahre später als üblich – ich habe aber das Gefühl, anderen durch meine Lebenserfahrung schon um einiges voraus zu sein. Als Model erlebt man in kürzester Zeit wahnsinnig viel. 

Was würden man nie von dir erwarten?
Ich mag es, extreme Dinge auszuprobieren und aus meiner Komfortzone auszubrechen.

Dein modisches Guilty Pleasure?
Strumpfhalter und Strümpfe.

Dein Favorite Piece aus dem Shooting?
Der Prada-Look, bestehend aus einem Wollblazer und einem Fransenjupe.

Was trägst du privat am liebsten?
Ich mag schlichte Eleganz. Schwarz ist definitiv meine Farbe. Je nach Saison kombiniere ich unterschiedliche Accessoires dazu. Schon Coco Chanel wusste: «La mode se démode, le style jamais.»

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