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Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit

Text: Viviane Stadelmann

Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
Neue Massstäbe: H&M strebt nach mehr Nachhaltigkeit
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Tüll-Kleid, 349 Fr.

Besticktes Kleid, 149 Fr.

Kleid mit plissiertem Volant, 99 Fr.

Gemustertes Kleid, 149 Fr.

Maxi-Kleid, 499 Fr.

1 Bestickte Clutch, 49.90 Fr. 2 Haarreif, 24.90 Fr. 3 Overall, ca. 75 Fr.
4 Sandaletten, 69.90 Fr.

Biobaumwolle, Kleider-Recycling, weniger Strom- und Wasserverbrauch bei der Produktion: H&M setzt neue Massstäbe in der Modeindustrie. Ein grosses Unternehmen mit grossen Zielen.

Vor Kurzem veröffentlichte der schwedische Moderiese seinen Nachhaltigkeitsreport vom letzten Jahr. Darin kommt eines deutlich zum Ausdruck: H&M hat der selbstverständlich gewordenen Umweltlverwahrlosung den Kampf angesagt.

Mehr Transparenz

Ein wichtiger Schritt zu nachhaltigerer Industrie und fairen Arbeitsverhältnissen ist die Veröffentlichung der Lieferantenliste. Unter hm.com/supplierlist sind die Lieferantenfabriken von H&M ab sofort öffentlich zugänglich aufgelistet. Dies soll Kunden und die gesamte Herstellungsindustrie dazu aufrufen, bewusster einzukaufen und skandalösen Arbeitsbedingungen in Textilfabriken Einhalt zu gebieten.

Biobaumwolle und Kleiderrecycling

Wie schon bei den Concious Kolelktionen setzt H&M vermehrt auf Biobaumwolle und Recycling. Eine grosse Kleiderrecycling-Aktion wurde gestartet: Weltweit ist es nun möglich, alte und gebrauchte Kleidung (egal welcher Marke!) in einer H&M-Filiale abzugeben. Langfristig plant H&M, daraus neue Kleider herzustellen.

Ein Tropfen auf dem heissen Stein?

In Zusammenarbeit mit WWF wurde eine globale Wasserstrategie lanciert. Mit wassersparenden Produktionsmethoden konnten 2012 rund 450 Millionen Liter Wasser gespart werden. Dieser Trend wird sich dieses Jahr hoffentlich noch deutlich fortsetzen, da «das flüssige Gold» in nicht ferner Zukunft tatsächlich ungemein kostbar werden wird.
Der Stromverbrauch in den Geschäften wird ebenfalls anvisiert: 2013 ist eine Ersparnissteigerung von 15 auf 20 Prozent pro Quadratmeter geplant.

Mit seiner Nachhaltigkeits-Initiative steht H&M sicherlich noch am Anfang einer Industrie im Wandel, der aber bitter nötig ist. Bleibt zu hoffen, dass diese Ziele von H&M auch weiterhin konsequent verfolgt werden und so als tatkräftiges Beispiel für andere Modeketten dienen.

Conscious Excluxive

Nach der Conscious Kollektion gibts nun auch Conscious Exclusive — noch nie war Umweltbewusstsein so trendig! H&M schafft den Spagat, Glamour-Appeal und Umweltbewusstsein zu vereinen. Mit aufwendigen Cocktailkleidern und funkelnden Accessoires, preppy Täschchen und vielen Drappierungen gelingt es dem Unternehmen aus dem hohen Norden, bezahlbare und stylische Kleider für die Masse zu produzieren. Und dies bereits schon jetzt zu deutlich faireren Bedingungen als manch anderer Grossverteiler der Industrie.

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